Do, 08:34 Uhr
13.07.2006
Geduld nötig
Nordhausen (nnz). In vielen politischen Reden und sonstigen Statements wird auf das künftige Industriegebiet in der Goldenen Aue verwiesen. Die nnz wollte nun endlich wissen, wann sich die ersten Investoren dort ansiedeln können. Die Antwort ist alles andere als erbaulich.
Der stellvertretende Planungsverbandsvorsitzende, Dietrich Beyse, geht von einer ersten möglichen Ansiedlung in den Jahren 2009/2010 aus. So lange müssen sich die Menschen im Landkreis Nordhausen noch gedulden. Bis dahin müssen aber auch runde neun Millionen Euro für die äußere Erschließung des rund 100 Hektar großen Gebietes ausgegeben werden. Der Planungsverband hatte dazu mit den Beschlüssen zum Haushalt und zum Finanzplan das grüne Licht gegeben.
Vorerst einmal sollen 53 Hektar erschlossen werden. Das ist das Areal vom Krumbach bis zur Ortsgrenze von Urbach. Um die vorbereitenden Arbeiten soll sich ein Thüringer Projektierungsbüro kümmern, das gestern den Zuschlag für die Planung erhalten habe, so der Nordhäuser Bau- und Wirtschaftsdezernent gegenüber der nnz. Beyse rechnet damit, das in den nächsten sechs Monaten die ersten Projekte der Erschließung vorliegen könnten.
Am Montag treffen sich die Verbandsmitglieder erneut zu einer planmäßigen Versammlung. Dabei wird der Verband den Festlegungen des Bebauungsplanes beitreten, wie es juristisch korrekt ausgedrückt und vom Landesverwaltungsamt in Weimar verlangt wird. Es soll aber auch ein so genannter Umlegungsbeschluss herbeigeführt werden. Das bedeutet, dass der Verband außerhalb des künftigen Industriegebietes Grundstücke erwerben kann, die dann mit jenen im Gebiet getauscht werden. Im Klartext: Wer als Besitzer eines Grundstücks in dem 100 Hektar großen Areal nicht verkaufen will, der wird einfach umgelegt, auf ein anderes Grundstück.
Autor: nnzDer stellvertretende Planungsverbandsvorsitzende, Dietrich Beyse, geht von einer ersten möglichen Ansiedlung in den Jahren 2009/2010 aus. So lange müssen sich die Menschen im Landkreis Nordhausen noch gedulden. Bis dahin müssen aber auch runde neun Millionen Euro für die äußere Erschließung des rund 100 Hektar großen Gebietes ausgegeben werden. Der Planungsverband hatte dazu mit den Beschlüssen zum Haushalt und zum Finanzplan das grüne Licht gegeben.
Vorerst einmal sollen 53 Hektar erschlossen werden. Das ist das Areal vom Krumbach bis zur Ortsgrenze von Urbach. Um die vorbereitenden Arbeiten soll sich ein Thüringer Projektierungsbüro kümmern, das gestern den Zuschlag für die Planung erhalten habe, so der Nordhäuser Bau- und Wirtschaftsdezernent gegenüber der nnz. Beyse rechnet damit, das in den nächsten sechs Monaten die ersten Projekte der Erschließung vorliegen könnten.
Am Montag treffen sich die Verbandsmitglieder erneut zu einer planmäßigen Versammlung. Dabei wird der Verband den Festlegungen des Bebauungsplanes beitreten, wie es juristisch korrekt ausgedrückt und vom Landesverwaltungsamt in Weimar verlangt wird. Es soll aber auch ein so genannter Umlegungsbeschluss herbeigeführt werden. Das bedeutet, dass der Verband außerhalb des künftigen Industriegebietes Grundstücke erwerben kann, die dann mit jenen im Gebiet getauscht werden. Im Klartext: Wer als Besitzer eines Grundstücks in dem 100 Hektar großen Areal nicht verkaufen will, der wird einfach umgelegt, auf ein anderes Grundstück.

