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Mi, 13:40 Uhr
12.07.2006

nnz-Doku: Für unser Theater (4)

Nordhausen (nnz). Nach Tagen des Schweigens melden sich heute die beiden Landtagsabgeordneten des Landkreises Nordhausen, die in der Fraktion ihren Platz haben, die über die absolute Mehrheit im Landtag verfügt. Was die beiden Christdemokraten Egon Primas und Dr. Klaus Zeh zur Zukunft des Nordhuser Theaters zu sagen haben, das erfahren Sie mit einem einzigen Klick.


"Unser Theater in Nordhausen ist nicht nur eine über die Nordthüringer Region hinaus etablierte kulturelle Einrichtung. Unser Theater hat eine unverzichtbare soziale und wirtschaftliche Bedeutung für die gesamte Region. Deshalb werden wir uns als Abgeordnete des Thüringer Landtages mit Vehemenz für unser Theater einsetzen, dass es weiterhin eine gute Zukunftsperspektive hat!", Dies erklärten die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Egon Primas und Klaus Zeh heute in Nordhausen.

„Zweifellos besteht Handlungsbedarf, wenn jeder Theaterplatz in Thüringen vom Land mit 124 Euro (bei steigender Tendenz) bezuschusst wird, gleichzeitig die Schulden des Landes aber ins unermessliche steigen. Die frühe Ankündigung des Kultusministers, ab 2009 die Thüringer Theaterlandschaft umzustrukturieren, müssen wir nutzen und rechtzeitig nach tragfähigen Lösungen suchen. Alle Möglichkeiten und Alternativen müssen geprüft werden, um das Theater zu erhalten.“ Die Schließung ist für Primas und Dr. Zeh keine Alternative!

Alle Beteiligten und Verantwortlichen sollen den von Kultusminister Professor Dr. Goebel angebotenen Dialog annehmen. „Minister Goebel hat uns persönlich nochmals seine Zusage und Bereitschaft bekräftigt, im Rahmen von Einzelgesprächen über seine Vorschläge zu sprechen. Es bestehen also noch Handlungsspielräume. Diese sollten nicht durch unbedachte Beschimpfungen gefährdet werden. Deshalb fordern wir einen sachlichen Dialog aller Beteiligten.“

In diesem Sinne haben die Landtagsabgeordneten bereits erste Kontakte mit dem Intendanten Lars Tietje und dem Vorsitzenden des Fördervereins, Dr. Götz Erhardt aufgenommen", sagten Dr. Klaus Zeh und Egon Primas abschließend.
Autor: nnz

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