Mi, 07:44 Uhr
12.07.2006
Der Glöckner auf der Bühne
Nordhausen/Thale (nnz). Auf der Grünen Bühne am Hexentanzplatz wird derzeit nicht nur fieberhaft geprobt, auch die Bühnentechniker sind unermüdlich im Einsatz. Denn für die Premiere am kommenden Wochenende muss sich die Naturbühne gewaltig wandeln – und zwar in die großartige Kathedrale von Notre Dame.
Hierhin siedelte Victor Hugo die wichtigsten Szenen seiner Romanhandlung vom missgestalteten Findelkind Quasimodo und der strahlenden Zigeunerin Esmeralda an. Und genau diesem monumentalen Eindruck soll die Naturkulisse genügen, wenn das Theaterstück in der Fassung von Matthias Brenner und Reiner Müller - und von Mario Jantosch für das Harzer Bergtheater inszeniert - am Samstag um 19.30 Uhr Premiere feiern wird. Doch inmitten riesiger Fassadenaufbauten und eines gewaltigen Glockenstuhls findet eine weitere Premiere statt: Erstmals stehen neben dem Ensemble des Harzer Bergtheaters auch Mitglieder der Theatergruppe HARZGEISTER der klinischen Einrichtung Haus Einetal aus Schielo auf der Bühne. Wie gelungen die Integration der Behindertengruppe in das Theaterspiel der Profidarsteller stattgefunden hat, wird sofort augenscheinlich, wenn man sich anschaut, mit wie viel Spaß es den Akteuren gelingt, die ebenso spannende wie bewegende Geschichte gemeinsam neu in Szene zu setzen.
Im spätmittelalterlichen Paris wird Quasimodo am Tag des Narrenfestes bei einem derben Volksfest zum Narrenpapst gewählt, während der Dichter Pierre Gringoire mit seinem Mysterienspiel beim Publikum durchfällt. Im bunten Treiben des skurrilen Festes wird die attraktive Zigeunerin Esmeralda zusehends zum Mittelpunkt des Geschehens und ruft durch ihren Tanz und ihre geheimnisvolle Aura Gönner wie Verfolger gleichermaßen auf den Plan. So auch den unheimlichen Dompropst Dom Frollo. Als es ihm nicht gelingt, Esmeralda für sich zu gewinnen, treibt er sie in die Gewalt der Inquisition. Dank Quasimodo, dem tauben und buckligen Glöckner von Notre Dame findet sie kurzfristig Asyl hoch oben im Glockenstuhl über Paris.
Doch im Hexenkessel schmutziger Intrigen, Heimsuchungen von Hass und Sucht nach Liebe hat die Jagd auf die unschuldig Verfolgte bereits begonnen…
Öffentliche Generalprobe am Freitag, dem 14.07. um 19.30 Uhr
Premiere am Samstag, dem 15.07. um 19.30 Uhr
Autor: nnzHierhin siedelte Victor Hugo die wichtigsten Szenen seiner Romanhandlung vom missgestalteten Findelkind Quasimodo und der strahlenden Zigeunerin Esmeralda an. Und genau diesem monumentalen Eindruck soll die Naturkulisse genügen, wenn das Theaterstück in der Fassung von Matthias Brenner und Reiner Müller - und von Mario Jantosch für das Harzer Bergtheater inszeniert - am Samstag um 19.30 Uhr Premiere feiern wird. Doch inmitten riesiger Fassadenaufbauten und eines gewaltigen Glockenstuhls findet eine weitere Premiere statt: Erstmals stehen neben dem Ensemble des Harzer Bergtheaters auch Mitglieder der Theatergruppe HARZGEISTER der klinischen Einrichtung Haus Einetal aus Schielo auf der Bühne. Wie gelungen die Integration der Behindertengruppe in das Theaterspiel der Profidarsteller stattgefunden hat, wird sofort augenscheinlich, wenn man sich anschaut, mit wie viel Spaß es den Akteuren gelingt, die ebenso spannende wie bewegende Geschichte gemeinsam neu in Szene zu setzen.
Im spätmittelalterlichen Paris wird Quasimodo am Tag des Narrenfestes bei einem derben Volksfest zum Narrenpapst gewählt, während der Dichter Pierre Gringoire mit seinem Mysterienspiel beim Publikum durchfällt. Im bunten Treiben des skurrilen Festes wird die attraktive Zigeunerin Esmeralda zusehends zum Mittelpunkt des Geschehens und ruft durch ihren Tanz und ihre geheimnisvolle Aura Gönner wie Verfolger gleichermaßen auf den Plan. So auch den unheimlichen Dompropst Dom Frollo. Als es ihm nicht gelingt, Esmeralda für sich zu gewinnen, treibt er sie in die Gewalt der Inquisition. Dank Quasimodo, dem tauben und buckligen Glöckner von Notre Dame findet sie kurzfristig Asyl hoch oben im Glockenstuhl über Paris.
Doch im Hexenkessel schmutziger Intrigen, Heimsuchungen von Hass und Sucht nach Liebe hat die Jagd auf die unschuldig Verfolgte bereits begonnen…
Öffentliche Generalprobe am Freitag, dem 14.07. um 19.30 Uhr
Premiere am Samstag, dem 15.07. um 19.30 Uhr


