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Di, 10:29 Uhr
11.07.2006

Nicht das letzte Wort

Nordhausen (nnz). In der Debatte um die Zukunft des Nordhäuser Theaters macht sich unter den Nordhäusern zunehmend Unmut in Richtung CDU breit. Die nnz sprach heute mit einem der beiden Minister, die ihre Heimat in der Rolandstadt haben.


„Da ist noch längst nicht alles in den Töpfen, in denen es kochen soll“, beschreibt Wirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) die Situation. Das auch im Bereich der Kultur gespart werden müsse, sei für ihn unstrittig, doch eine solche einseitige Verteilung der Einsparungen sei mit ihm nicht zu machen. Neben den Einsparungen müsse auch über die Struktur der Theater und Orchester diskutiert werden, meinte Reinholz. So könnte er sich nicht nur eine Zusammenarbeit mit Rudolstadt, sondern eine Fusion der beiden Standorte vorstellen. Auch über die Situation von Weimar und Erfurt müsse geredet werden.

In der Wirtschaft habe sich Jürgen Reinholz gegen die Leuchtturm-Mentalität eines Bundesministers Tiefensee (SPD) gewehrt. Dieses Prinzip sei in Thüringen nicht machbar. Auch schon deshalb sei der von seinem Kollegen Goebel vorgestellte Entwurf der Theaterfinanzierung „sehr unglücklich“ gewesen. „Wir werden im Kabinett darüber noch sehr intensiv diskutieren“, kündigte der Nordhäuser im Gespräch mit der nnz an.
Autor: nnz

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