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Do, 09:46 Uhr
06.07.2006

Komplettsanierung gestartet

Nordhausen (nnz). 410 Schüler können sich freuen, nach den Ferien erwartet sie in komplett saniertes Schulgebäude. Dafür akzeptieren sie schon jetzt Baulärm und Enge. Wie schön die Schule wird, können Sie hier schon mal nachlesen.

Komplettsanierung gestartet (Foto: nnz) Komplettsanierung gestartet (Foto: nnz)

„410 Grund- und Regelschüler der Käthe-Kollwitz-Schule erwartet nach den Sommerferien ein komplett saniertes Haus, in dem alle baulichen und hygienischen Mängel der Vergangenheit angehören werden.“ Das kündigt jetzt Bauamtsleiter Jens Kohlhause an. Mit den Arbeiten habe man schon vor den Ferien begonnen, „weil wir es schlicht und einfach nicht geschafft hätten“, sagt Kohlhause. Dafür sind Schüler und Lehrer während der letzten Wochen vor den Ferien etwas zusammen gerückt, so dass für die oberen zwei Etagen nun Baufreiheit bestehe.

Von außen könne man schon an dem fast komplett eingerüsteten Gebäude die neuen Fenster in den oberen Etagen erkennen, so Kohlhause. „Doch bis zur Fertigstellung im September steht den beauftragten 18 Baufirmen noch ein hartes Stück Arbeit bevor“, sagt er. Im Zuge der Arbeiten werden sämtliche Räume einen neuen Fußboden einschließlich neuem Estrich bekommen, neue Fenster, schallschluckende Unterhangdecken mit neuer Beleuchtung in den Klassenräumen und Innen- und Außentüren sowie zusätzliche Rauchschutztüren zur Verbesserung des Brandschutzes eingebaut. Darüber hinaus werden die Fenster im Hortbereich vergrößert und an den Südfenstern ein äußerer Sonnenschutz angebracht. Neben der malermäßigen Instandsetzung in den Klassenräumen wird auch die Außenfassade - die mit Wärmeverbundsystemen isoliert wird - und die Treppenanlagen der Haupteingänge erneuert.

„Eigentlich war auch die Sanierung der Turnhalle geplant“, sagt der Bauamtsamtsleiter. Doch da es dieses spezielle Fördermittelprogramm in Thüringen nicht mehr gebe, habe man das Vorhaben zurückgestellt.

Die Sanierung kostet 2,1 Mio Euro, einschließlich der bereits in den Herbstferien sanierten WC-Anlagen, der Essenausgabe und dem Speiseraum im Kellerbereich. Im Rahmen eines Finanzierungsmodells mit der Städtischen Wohnungsbaugesellschaft mbH sei eine Sanierung zu günstigen Konditionen möglich, sagt der Bauamtsleiter. Dazu werden auch Mittel der Kreditanstalt für Wiederaufbau und das Infrastrukturprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) genutzt. Für das Vorhaben hat der Freistaat Thüringen Fördermittel in Höhe von 450.000 Euro bereitgestellt.
Autor: nnz

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