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Do, 18:42 Uhr
08.02.2024
CDU-Kreisverband

Landtagskandidaten nominiert

Nach den Linken haben nun auch die Christdemokraten ihre Direktkandidaten für den Thüringer Landtag nominiert...

Gratulation an Carolin Gerbothe (Foto: CDU) Gratulation an Carolin Gerbothe (Foto: CDU)
Auf ihren Nominierungsveranstaltungen zur Aufstellung der Direktkandidaten für den Thüringer Landtag nominierte der CDU-Kreisverband Carolin Gerbothe und Markus Volkmann jeweils einstimmig zu ihren Kandidaten.

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Der CDU-Kreisvorsitzende Stefan Nüßle sieht in dem Votum der Nordhäuser Christdemokraten ein starkes Zeichen der Geschlossenheit. "Markus Volkmann ist ein Kandidat mit Herzblut, der sich für die Menschen und für die Region engagiert. Carolin Gerbothe verkörpert Erfahrung und Dynamik in Sachen ländlich geprägter Raum."

Bewerberin für die Landtagswahl im Wahlkreis 3/Nordhausen I (Landkreis Nordhausen) ist Carolin Gerbothe aus Obersachswerfen. Die 32-jährige Mutter eines Sohnes studierte Agrarwissenschaften an der MLU in Halle (Saale) und ist seit 2020 an der Landesschule für Landwirtschaft als Lehrerin tätig. Ehrenamtlich engagiert sie sich seit Jahren für ihre Heimat und ihren Berufsstand, unter anderem als Beisitzerin im CDU-Landesvorstand, im Thüringer Landjugendverband oder im Fachausschuss des Thüringer Landesamtes für Landwirtschaft und Ländlichen Raum.

Als Kernthemen nannte Gerbothe in ihrer Bewerbungsrede unter anderem die Themenbereiche Bildung und Wirtschaft. Bildung ist der Schlüssel für unsere zukünftige Wettbewerbsfähigkeit, daher müssen Bildungs-/Lehrpläne sach- und zukunftsorientiert sein, so Gerbothe. Darüber hinaus kann nur mit moderner und innovativer Ausstattung aller Schulformen ein perfektes Lernumfeld für Schüler und Lehrer geschaffen werden. Das setzt wiederum voraus, dass die Landkreise und Kommunen auskömmlich mit finanziellen Mitteln ausgestattet werden.

Manfred Grund gratuliert Markus Volkmann (Foto: CDU) Manfred Grund gratuliert Markus Volkmann (Foto: CDU) Um den Wirtschaftsstandort zu stärken, bedarf es einer Stärkung der Berufsschulen in der Fläche, um den Jugendlichen vor Ort attraktive Ausbildungsmöglichkeiten zu bieten. Berufsschulen dürfen nicht geschlossen, sondern müssen modernisiert werden, so die Christdemokratin weiter.

Um die Unternehmen in der Region zu stärken, bedarf es Ausbildungsklassen, ausgerichtet an der regionalen Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt.

Kleine und mittelständische Unternehmen in der Fläche brauchen mehr zeitgemäße Instrumente zur Stärkung ihrer Wettbewerbsfähigkeit, zu denen insbesondere der zügige Ausbau der digitalen Infrastruktur zählt. Auch im Jahr 2024 gibt es im Landkreis Nordhausen noch zu viele weiße Flecken im Bereich Mobilfunk und Breitband.

Für den Wahlkreis 4/Nordhausen II (Stadt Nordhausen) kandidiert Markus Volkmann. Der 41-jährige Familienvater von zwei Kindern ist kein Unbekannter. Im Hauptberuf Rettungssanitäter engagiert sich Volkmann ehrenamtlich vielseitig zum Beispiel in der Kirchengemeinde und dem Kirchenkreis Südharz. Als aktiver Feuerwehrmann wirkte er zudem längere Zeit bei den Feuerwehren der Stadt Nordhausen mit.

Als ehrenamtlicher Bürgermeister von Urbach kennt er die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Zu seinen Kernpunkten zählen unter anderem Ordnung und Sicherheit sowie Bildung und Kultur. Beim Thema Ordnung und Sicherheit spricht er die personelle und materielle Ausstattung der Polizei in ganz Thüringen an. Hier hat der Freistaat den eigenen Handlungsbedarf erkannt, dennoch reichen die aktuellen Rekrutierungsbemühungen nicht aus. Ebenso darf beispielsweise die Einführung von Bodycams nicht noch länger auf die lange Bank geschoben werden, so Volkmann.

Die Wetterereignisse in der jüngsten Vergangenheit zeigten auch, dass der Blick weiterhin auf die Ausstattung unserer Feuerwehren gelegt werden muss. Die Häufung von beispielsweise Waldbränden und Hochwasserlagen müssen ernst genommen werden, zum Schutz der Bevölkerung sei ein Sparen an der Technik das falsche Signal.

Darüber hinaus will er sich für eine stärkere Förderung und Wertschätzung des Ehrenamtes einsetzen.

Auf die Hochschule und deren Entwicklung sei er sehr stolz, hier möchte er über Netzwerkarbeit national und international mit unterstützen. Mit Forschung und Innovation speziell bei den Themen Wasserstoff & regenerative Energien kann Nordhausen weiter zum überregionalen Hotspot heranwachsen, so Volkmann abschließend.

Sorge bereitet ihm das Ausbluten der ländlichen Regionen. Das Betteln um Gelder im aufgeblähten Förderdschungel ist nicht mehr zeitgemäß und führt zu keinem Bürokratieabbau, dies muss ein Ende haben. Für Volkmann muss der finanzielle Spielraum vor Ort erhöht werden, die Kommunen wissen doch am besten, wo sie ihren Handlungsbedarf sehen.

Beide Kandidaten lobten in ihren Bewerbungsreden die Bemühungen des Fraktionsvorsitzenden René Fullmann, um die Einführung der Bezahlkarte auch im Landkreis Nordhausen. Für Gerbothe und Volkmann gilt der Anspruch: Wer in Deutschland Zuflucht aufgrund von Krieg, drohendem Tod oder Vertreibung sucht, muss Schutz finden - dies gebiete das christliche Menschenbild.

Damit Integration gelingen kann, benötigt es aber geordnete und vernünftige Prozesse, um keine zusätzlichen Anreize zu schaffen bzw. Missbräuche zu minimieren. Dazu zählt auch, dass Schutzsuchende, welche sich nicht an Recht und Ordnung halten das Land konsequent und unverzüglich verlassen müssen. Neben der Integration in den Arbeitsmarkt, muss die Ausbildung und das Erlernen der deutschen Sprache weiter forciert werden. Darüber hinaus bildet gemeinnützige Arbeit einen Hebel zu einer erfolgreichen Integration in die Gesellschaft.
Autor: psg

Kommentare
-Insider-
08.02.2024, 20.36 Uhr
Ernsthaft?
Für die Stadt Nordhausen findet die CDU kein Nordhäuser CDU Mitglied, sondern muss auf den Bürgermeister von Urbach zurückgreifen? Nachdem man nicht mal zur OB-Wahl ein eigenes Parteimitglied gefunden hat und stattdessen auf den Parteilosen Trump(f) zurückgreifen musste....

Traut sich tatsächlich kein CDU Stadtrat? Wo sind denn die "profilierten" Ifflands, Romers, Nüßles und Böcks dieser Stadt?

Ein Armutszeugnis für eine Volkspartei. Die CDU Nordhausen macht sich überflüssig.
Thüringer90
08.02.2024, 20.56 Uhr
Viel Erfolg Frau Gerbothe!
Ich freue mich, dass Carolin Gerbothe noch einmal für die LTW antritt! Junge Frauen braucht die Politik. Die Zeiten sind noch rauer und undankbarer geworden. Hut ab, dass sie sich nochmal zur Wahl stellt! Für eine starke Nordhäuser Stimme in Erfurt.
geloescht.20240214
08.02.2024, 21.25 Uhr
Carolin Gerbothe
..ist mir seit Ihrem letzten Wahlkampf nicht ganz unbekannt . Damals hatte sie Ihren Wohnsitz nicht da wo man ihn vermuten würde in Obersachswerfen sondern im Landkreis Sömmerda. Aus persönlichen Gründen oder so
Ist auch egal .Ich möchte trotzdem dass gewählte Abgeordnete dort wohnen wo sie gewählt wurden . Da sind sie täglich mit dem Ohr an der Masse und geben ihr Geld in der Region aus. Wenn Sie mittlerweile hier ansässig ist hat sich der Kommentar natürlich erledigt.
ichbinauchdasvolk
09.02.2024, 08.17 Uhr
Ein sehr gutes Zeichen!
Menschen, die wissen wovon sie reden. Fachlich versiert und persönlich integer. SO gelingt es, der AFD etwas Handfestes entgegenzusetzen.
Viel Erfolg!
Hans Dittmar
09.02.2024, 08.27 Uhr
Landtagskandidaten aus Stadt und Kreis.
So schlimm wie er/sie/es "Insider" finde ich es nicht. Im Landtag vertritt man eine Region und nicht ein Dorf oder eine Stadt. Als die Nordhäuserin Frau Pommer im Landkreis für den Landtag kandidierte regte sich keiner auf. Und auch jüngst die AfD nominierte zwei Nordhäuser Kandidaten wobei Herr Prophet im Landkreis antritt. Gibt es denn in den Städten und Dörfern des Kreises keine Kandidaten?
Bei den ganzen "politischen Dreck" der von der Bundesregierung im Moment verursacht wird und zu einer desolaten sowie angespannten Stimmung in der Bevölkerung führt, habe ich vor jeden Respekt, der oder die sich in dieser Zeit für ein politisches Amt bewirbt.
Ich hoffe auf eine Abwahl des linksgrünen Sumpfes in Thüringen.
copper
09.02.2024, 09.36 Uhr
Kandidaten für den Landtag nach Erfurt,
wo seht Ihr welche, ich sehe keine. Erst vor wenigen Tagen haben die Spitzenpolitiker
der CDU sich in die Bütt zur unendlichen Geschichte der
Bahnhofstoilette geschmissen.
Nur neben bei, auch unser Oberbürgermeister( Meister) ist bei allen Diskussionen dabei gewesen (seit Jahren).
Solche Politiker sollen dann das Rad in Erfurt für die Bürger in Thüringen drehen?
Ich bin kein Pessimist, aber dann gute Nacht !
Paulinchen
09.02.2024, 11.57 Uhr
Wenn es um GRÜN geht,...
... sehe ich schwarz für Thüringen. Schwarz in diesem Fall aber nicht wegen der CDU, sondern nur für ein unendliches schwarzes Loch, in dem Thüringen verendet.
Analytikerin
09.02.2024, 12.33 Uhr
Herr Merz will ja CDU und Grüne Koalition
Herr Merz strebt ja sowieso eine Koalition seiner CDU mit den Grünen an. Damit : Gute Nacht CDU.
tannhäuser
09.02.2024, 12.55 Uhr
Was Merz durch die politische.Landschaft irrlichtert...
...erklärt dann nachträglich, warum ihn Merkel nicht in ihrem "Inneren Zirkel" haben wollte.

Der will die CDU scheinbar endgültig zur Blockflötenpartei reloaded pervertieren.

Und wenn die CSU umfällt und sich bundesweit als Steigbügelhalter missbrauchen lässt wird Aiwanger in Bayern zum wiedergeboren Franz Josef Strauß ohne CSU-Parteibuch.
diskobolos
09.02.2024, 13.32 Uhr
Was Merz will, ist nicht so klar,
wie das, was er nicht will: Ein Zusammengehen mit der AFD. Dies hat er oft genug gesagt.
Letztlich muss sich die CDU entscheiden, ob sie im Zweifelsfall mit der AFD oder mit den anderen Parteien koallieren würde. Und das möglichst VOR der LTW. Beides abzulehnen ist unredlich. Solche inhaltsleeren Sprüche wie "Wir kämpfen dafür, dass die CDU möglichst viele Stimmen erhält" helfen da nicht weiter.

Die Machtverhältnisse innerhalb der Landes-CDU kenne ich nicht so gut. Ich könnte mir aber vorstellen, dass eine Entscheidung der Partei enorm schwer fällt. Denn egal, wie sie sich entscheidet, verliert sie wohl Mitglieder und Wähler. Im ersten Fall an dei AFD ("das Original") im zweiten an FDP und SPD.
tannhäuser
09.02.2024, 15.04 Uhr
Wofür steht die CDU?
Phrasen über die Brandmauer und Gefasel von Lokalpolitikern im Wahlkampf, die ganz anders klingen als das, was Merkel vorgab und März jetzt wie ein Zitteraal zerrieben zwischen Stamm- und umworbenenen Wählern von sich gibt.

Der bevorstehende so genannte "Politische Aschermittwoch" ist für zukünftige Wahlkämpfe sehr prägend.

Da sollten Wähler genau zuhören vonwegen "Dem Volke aufs Maul geschaut".
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