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Di, 16:14 Uhr
27.06.2006

Mehr Gebühr, weniger Service

Nordhausen (nnz). Wie die Bürger dieses Landkreises in diesem Monat zur Kenntnis nehmen mussten – die Abfallgebühren werden ab Samstag steigen. Bis zu 40 Prozent. Gleichermaßen geht der Service auf der Deponie in Nentzelsrode zurück. Hintergründe wie immer in Ihrer nnz.


Bisher konnten Altholz der Kategorie IV, Dach- und Teerpappe sowie bitumengetränktes Papier von Kleinanlieferern zur Abfalldeponie Nentzelsrode gebracht werden. Ab 1. Juli ist das nicht mehr möglich. Der Grund für die neue Verfahrensweise sind Änderungen in der Gebührensatzung für das Abfallwirtschaftszentrum Nentzelsrode. Kürzlich wurde diese Änderungssatzung vom Kreistag Nordhausen beschlossen. Wirksam wird sie am 1. Juli 2006.

Die Satzung sieht die Möglichkeit der Anlieferung und Deponierung dieser überwachungsbedürftigen Abfälle auf dem Abfallwirtschaftszentrum Nentzelsrode nicht mehr vor. Zudem entspricht die veränderte Verfahrensweise auch den Vorgaben des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes. Es bestimmt, dass die Verwertung von Abfällen Vorrang vor deren Beseitigung hat.

Doch wohin nun mit diesen Abfällen? Den Bürgern des Landkreises Nordhausen wird eine Lösung dieses Problems angeboten. Wie das Fachgebiet Abfallwirtschaft des Landratsamtes mitteilt, gibt es im Südharzkreis ausreichend Verwertungswege, die auch wirtschaftlich zumutbar sind. So bieten die Stadtwerke Nordhausen Stadtwirtschaft GmbH jetzt die Annahme dieser überwachungsbedürftigen Abfälle an.

Bürger und Gewerbetreibende haben die Möglichkeit, diese Abfälle in der Robert-Blum-Straße 1 in Nordhausen selbst anzuliefern, und das von Montag bis Freitag in der Zeit von 7 bis 15.30 Uhr. Zudem kann auch der Containerdienst der Stadtwerke in Anspruch genommen werden (Tel 03631 / 639150).
Autor: nnz

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