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Di, 06:59 Uhr
27.06.2006

nnz-Forum: Angst vorm Volk?

Nordhausen (nnz). Die Politiker des Kreistages haben anscheinend Angst vor den eigenen Bürgern. Das behauptet ein Leser der nnz und hat dazu eine Mail geschickt.


Wie sonst sind die jüngsten Äußerungen von Herrn Primas und Herrn Höche zu verstehen. Herr Primas behauptet allen ernstes, die Pleite des Kreises Nordhausen sei doch gar nicht so schlimm. Dazu muss ich doch einmal fragen, ob Herr Primas an das glaubt, was er da sagt. Ich behaupte, ein großer Teil der Bevölkerung hat kein Vertrauen zu den Politikern im Kreistag. Das zeigt auch die geringe Wahlbeteiligung! Hätten die Bürger mehr Vertrauen, gingen auch mehr zur Wahl. Wenn ich mich so umhöre im Volk, dann ist die Meinung: Wozu wählen, die bringen doch nichts zustande!

Jetzt komme ich zu den Äußerungen von Herrn Höche. Er ist der Meinung für so ein Verhalten, wie es manche Mitarbeiter an den Tag legen, würden sie nach den Gesetzen der normalen Wirtschaft schon längst entlassen. Hierzu möchte sagen, nach den Gesetzen der normalen Wirtschaft gäbe es den Kreistag nicht mehr. Wer so mit den öffentlichen Geldern umgeht, der hat nicht das Recht noch weiter im Amt zu bleiben. Aber die Damen und Herren kleben an ihren Stühlen. Es ist auch niemand da, der Verantwortung übernimmt, diese schiebt man sich gegenseitig zu.

Die Bürger werden, wenn überhaupt, dann nur ganz dürftig informiert. Die CDU ist der Ansicht, das Problem ist nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Das ist nicht in Ordnung, denn es geht hier um Gelder, die der Bürger aufbringen muss, also um öffentliche Mittel und nicht um das Privatkonto eines der Kreistagsmitglieder. Also hat der Bürger ein Recht auf genaue Information. Herr Höche sieht das nicht so, im Gegenteil, er möchte den Abgeordneten und den Mitarbeitern des Kreises verbieten, sich über dieses Thema zu äußern.

Man kommt sich vor wie zu Honnis Zeiten, da wurde den Parteimitgliedern auch vorgeschrieben, was sie zu sagen und zu denken hatten. Auf diese Art und Weise kann man kein Vertrauen beim Bürger gewinnen.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
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