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Mo, 06:45 Uhr
26.06.2006

nnz-Rückspiegel: Makaber und betrogen

Nordhausen (nnz). Es ging recht kriminell bei dem zu, was die nnz ihren Lesern vor einem Jahr, am 26. Juni 2005 berichten musste. Im Rückspiegel können Sie daran noch einmal teilhaben.


Verhindert
Die Polizei hat im Eichsfeldkreis ein Skinheadtreffen verhindert. Während der NPD-Kundgebung am Samstag in Erfurt sei bekannt geworden, dass es in der Nacht zu Sonntag in Wingerode eine Sonnenwendfeier geben sollte, teilte die Polizei in Nordhausen mit. Auf Grund der starken Polizeipräsenz unter anderem auf den Zufahrtsstraßen aus Richtung Erfurt sei es dann nicht zu dem Treffen gekommen. Den Angaben zufolge waren 123 Beamte im Einsatz.


Makabre SMS
Heutzutage werden Millionen von SMS per Handy verschickt. Wichtige, weniger wichtige, lustige und weniger lustige. Doch bei der Ankündigung des eigenen Selbstmordes hört der Spaß auf. Am Freitag informierte ein Bürger die Polizei im westfälischen Gronau darüber, dass er eine SMS von einer Bekannten erhalten habe, in der die Dame aus Nohra einen Selbstmordversuch ankündigt. Der Mann reagierte sofort und rief die Polizei an. Die wiederum nahm mit der Nordhäuser Dienststelle Kontakt auf. Hier wurde die Wohnanschrift der Frau überprüft. Wie sich herausstellte, wohnte die Gesuchte nicht mehr dort, ihr Aufenthaltsort konnte jedoch ermittelt werden. Die Frau befand sich nach nnz-Informationen bei bester Gesundheit, sie muß nun allerdings vermutlich die Kosten für die „Bemühungen“ der Polizei tragen.


Betrug aufgedeckt
In Rehungen im Landkreis Nordhausen ist an diesem Wochenende in Internetbetrug aufgedeckt worden. Ein Bürger aus Rehungen hatte sich im Internet ein Auto gekauft, dass laut dem gemachten Angebot und Tachoanzeige eine Laufleistung von 168.000 Kilometer haben sollte. Der neue Besitzer fand jedoch in dem Fahrzeug eine Notiz, nach der das Auto bei einem Kilometerstand von 268.700 in einer Werkstatt gewesen war. Durch dieses Beweismittel konnte nachgewiesen werden, dass der Tacho vom Verkäufer um mehr als 100.000 Kilometer zurückgedreht worden war. Gegen ihn wurde eine Anzeige wegen Betrugs erstattet.
Autor: nnz

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