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So, 10:05 Uhr
04.02.2024
NABU Thüringen:

Investitionen in den Herdenschutz zeigen Wirkung

Mit der aktuellen Bekanntgabe über Wolfsübergriffe und durch die Förderung für den Ausbau des Herdenschutzes in Thüringen im Jahr 2023 zieht der NABU Thüringen eine positive Bilanz...

Mit 16 nachgewiesenen Wolfsübergriffen, vor allem auf Schafe und Ziegen, hat sich die Zahl der Konfliktfälle im Vergleich zum Vorjahr mehr als halbiert, und das obwohl in vielen der dokumentierten Fälle der Herdenschutz offenbar nicht optimal umgesetzt wurde.

Herdenschutzhund (Foto: Klemens Karkow) Herdenschutzhund (Foto: Klemens Karkow)


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Die rückläufigen Risszahlen belegen, dass der Herdenschutz dennoch vielerorts Wirkung zeigt und dieser mit vergleichsweise geringem Aufwand möglich ist. Die Fördermöglichkeiten für den Ausbau des Herdenschutzes im Freistaat sind vorbildlich und dienen als ein wichtiges Förderinstrument zur Erhaltung einer natur- und tiergerechten Weidetierhaltung im ländlichen Raum.

Diskussionen über eine Bejagung des Wolfes aus vermeintlichen Gründen des Herdenschutzes sind dagegen irreführend und überwiegend politisch motiviert. Aus Sicht des NABU Thüringen wird der Wolf immer wieder als Wahlkampfthema missbraucht. Wirksame Stützen für die Weidetierhalter in Thüringen sind und bleiben deshalb die Förderpolitik für den Herdenschutz und die Sicherung stabiler Einkommen und Vermarktungsmöglichkeiten für Weidetierhalter, welche gleichermaßen die Akzeptanz gegenüber der Rückkehr der Wölfe erhöhen.
Autor: red

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Kommentare
Andi Macht
04.02.2024, 11:40 Uhr
Schikane als Herdenschutz deklariert
Wenn ein Riss stattgefunden hat, dann kommt nach der Schadensmeldung der Sachverständige, der sich mit Wölfen auskennt und somit meist auf der Seite des Wolfes ist.
Es wird erst einmal in Frage gestellt, ob es überhaupt ein Wolf war. Bis dies nicht geklärt ist, fühlt man sich nicht zuständig.
Wenn es sich um einen Hybriden handelt, dann ist man auf das Wohlwollen des Gutachters angewiesen, das meist gering ist.
Ist es dann tatsächlich nach gentechnischer Analyse ein Wolf gewesen, dann wird untersucht, was alles zur Wolfsabwehr unternommen wurde und ob dies alles dokumentiert ist. Meist findet sich auch hier ein Haar in der Suppe.
Wenn man als Tierhalter auch diese Hürde genommen hat, dann bekommt man eine Entschädigung, die sich auf den Schlachtwert eines Tieres bezieht (ca. 40€).
Bei diesem Aufwand, mit solch einer geringen Erfolgsaussicht, sagen sich viele, dass sich eine Meldung nicht lohnt und nehmen den Schaden auf ihre Kappe oder stellen die Tierhaltung ein.
In diesem Fall von einem Erfolg zu sprechen, halte ich für fraglich!
Lautaro
04.02.2024, 16:39 Uhr
Ähm...
die grundlegende Überlegung, in einen Herdenschutzhund zu investieren, scheint vielen Haltern völlig abwegig......Kein Wolf würde sich für eine Herde interessieren, welche von einem Kangal bewacht würde...
Paulinchen
04.02.2024, 17:31 Uhr
Wenn der Wolf....
...Das richtig falsche Pferd gerissen hat, dann wird er zur Strecke gebracht und basta.

So zumindest ging es dem Isegrim, der das Pferd von der EU Kommissionschefin v. d. Leyen angeknabbert hat. Deshalb ist jetzt auch unter erleichterten Bedingungen die "Entnahme" des Übeltäters erlaubt.
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