Mi, 12:38 Uhr
12.12.2001
Universitäten durch Dritte gestützt
Nordhausen (nnz). Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, erhielten die Thüringer Universitäten im Jahre 1999 von privaten und öffentlichen Einrichtungen Drittmittel in Höhe von 87,5 Millionen DM. Dies waren im Durchschnitt 114 543 DM je Professorenstelle.
Die Hochschulen werben die Drittmittel zusätzlich zur Grundausstattung ein, die sie von ihrem Träger zugewiesen bekommen. An laufenden Grundmitteln wurden den Universitäten 1999 im Durchschnitt 740 282 DM je Professorenstelle vom Träger zur Verfügung gestellt. Die Höhe der eingeworbenen Drittmittel ist bei den einzelnen Hochschularten und in den einzelnen Fächergruppen sehr unterschiedlich. Den Fachhochschulen stellten öffentliche und private Mittelgeber 1999 nur Drittmittel je Professorenstelle in Höhe von 6 080 DM zur Verfügung. Die Fachhochschulen sind daher weitestgehend auf die vom Hochschulträger zur Verfügung gestellte Grundausstattung angewiesen (1999: 213 387 DM je Professorenstelle).
Die höchsten Einnahmen erzielten 1999 die Universitätsprofessoren der Ingenieurwissenschaften. Im Landesdurchschnitt waren dies 177 700 DM je Professorenstelle. Wesentlich schwieriger ist es, für die Geisteswissenschaften Drittmittel zu erhalten. Je Professorenstelle beliefen sie sich 1999 an den Universitäten in den Sprach- und Kulturwissenschaften auf 42 400 DM, in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften auf 31 300 DM.
Auch zwischen den einzelnen Universitäten gibt es beträchtliche Unterschiede. Die höchsten Drittmitteleinnahmen erzielte 1999 die Friedrich-Schiller-Universität Jena mit 40,1 Millionen DM. Mit Abstand folgen die Technische Universität Ilmenau und das Klinikum der Friedrich-Schiller-Universität mit 17,2 Millionen DM bzw. 14,7 Millionen DM.
Autor: nnzDie Hochschulen werben die Drittmittel zusätzlich zur Grundausstattung ein, die sie von ihrem Träger zugewiesen bekommen. An laufenden Grundmitteln wurden den Universitäten 1999 im Durchschnitt 740 282 DM je Professorenstelle vom Träger zur Verfügung gestellt. Die Höhe der eingeworbenen Drittmittel ist bei den einzelnen Hochschularten und in den einzelnen Fächergruppen sehr unterschiedlich. Den Fachhochschulen stellten öffentliche und private Mittelgeber 1999 nur Drittmittel je Professorenstelle in Höhe von 6 080 DM zur Verfügung. Die Fachhochschulen sind daher weitestgehend auf die vom Hochschulträger zur Verfügung gestellte Grundausstattung angewiesen (1999: 213 387 DM je Professorenstelle).
Die höchsten Einnahmen erzielten 1999 die Universitätsprofessoren der Ingenieurwissenschaften. Im Landesdurchschnitt waren dies 177 700 DM je Professorenstelle. Wesentlich schwieriger ist es, für die Geisteswissenschaften Drittmittel zu erhalten. Je Professorenstelle beliefen sie sich 1999 an den Universitäten in den Sprach- und Kulturwissenschaften auf 42 400 DM, in den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften auf 31 300 DM.
Auch zwischen den einzelnen Universitäten gibt es beträchtliche Unterschiede. Die höchsten Drittmitteleinnahmen erzielte 1999 die Friedrich-Schiller-Universität Jena mit 40,1 Millionen DM. Mit Abstand folgen die Technische Universität Ilmenau und das Klinikum der Friedrich-Schiller-Universität mit 17,2 Millionen DM bzw. 14,7 Millionen DM.

