Mi, 09:04 Uhr
12.12.2001
Wiederbelebung nach Zwangspause
Nordhausen (nnz). Die Wirtschaftsförderung im Landkreis Nordhausen soll nach einer Zwangspause wieder zur Chefsache gemacht werden. Die Weichen dafür stellte gestern der Kreistag.
Der Kreistag beauftragt den Landrat zur Aktivierung der Wirtschaftsförderung im Landkreis Nordhausen, so wurde gestern die Aufgabestellung formuliert. Die Hintergründe dieses Auftrags sind vielschichtig: Da ist die immer noch angespannte Situation auf dem Arbeitsmarkt zu nennen. Immer mehr junge Leute wandern aus dem Landkreis in andere, job-lukrativere Regionen ab. Die Wirtschaftsunternehmen und verbände übten in der Vergangenheit hinsichtlich der ineffizienten und kaum spürbaren Wirtschaftsförderpraxis im Landkreis. Die Zahl der Insolvenzen ist in diesem Jahr drastisch gestiegen (siehe dazu auch im nnz-Archiv).
So wie Wirtschaftsförderung in den 90er Jahren betrieben wurde, so kann es nicht mehr gehen. Jetzt soll mit weniger Personal (maximal zwei Mitarbeiter/innen) gearbeitet werden. Eine direkte Unterstellung der Mitarbeiter soll im Landratsbereich dafür sorgen, dass Effektivität einzieht und kurze Entscheidungswege möglich sind. Effektivität bedeutet nach innen, dass keine zusätzlichen Planstellen geschaffen werden, interne Ausschreibung sind angesagt. Insgesamt werden für die neue Wirtschaftsförderung 170.000 Mark veranschlagt, das Geld ist dafür im kommenden Haushalt vorgesehen.
Zu den Schwerpunkten der künftigen Wirtschaftsförderer gehören Akquisition, Unterstützung bei Neuansiedlungen, Bestandspflege und Koordinierung der Aufgaben zwischen den Kommunen des Landkreises. Der Wirtschaftsausschuß des Kreistages legte in seinem Statement großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit Amt für Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung Nordhausen. Weiterhin sollen das Kreismarketing vorangetrieben werden und die Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband einen neuen Stellenwert erhalten. Es gibt also viel zu tun, die Arbeit wird notweniger denn je sein. Sie muß vor allem effektiv und abrechenbar sein, wie es gestern auch von Klaus Hummitzsch (PDS) gefordert wurde.
Autor: nnzDer Kreistag beauftragt den Landrat zur Aktivierung der Wirtschaftsförderung im Landkreis Nordhausen, so wurde gestern die Aufgabestellung formuliert. Die Hintergründe dieses Auftrags sind vielschichtig: Da ist die immer noch angespannte Situation auf dem Arbeitsmarkt zu nennen. Immer mehr junge Leute wandern aus dem Landkreis in andere, job-lukrativere Regionen ab. Die Wirtschaftsunternehmen und verbände übten in der Vergangenheit hinsichtlich der ineffizienten und kaum spürbaren Wirtschaftsförderpraxis im Landkreis. Die Zahl der Insolvenzen ist in diesem Jahr drastisch gestiegen (siehe dazu auch im nnz-Archiv).
So wie Wirtschaftsförderung in den 90er Jahren betrieben wurde, so kann es nicht mehr gehen. Jetzt soll mit weniger Personal (maximal zwei Mitarbeiter/innen) gearbeitet werden. Eine direkte Unterstellung der Mitarbeiter soll im Landratsbereich dafür sorgen, dass Effektivität einzieht und kurze Entscheidungswege möglich sind. Effektivität bedeutet nach innen, dass keine zusätzlichen Planstellen geschaffen werden, interne Ausschreibung sind angesagt. Insgesamt werden für die neue Wirtschaftsförderung 170.000 Mark veranschlagt, das Geld ist dafür im kommenden Haushalt vorgesehen.
Zu den Schwerpunkten der künftigen Wirtschaftsförderer gehören Akquisition, Unterstützung bei Neuansiedlungen, Bestandspflege und Koordinierung der Aufgaben zwischen den Kommunen des Landkreises. Der Wirtschaftsausschuß des Kreistages legte in seinem Statement großen Wert auf eine enge Zusammenarbeit mit Amt für Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung Nordhausen. Weiterhin sollen das Kreismarketing vorangetrieben werden und die Zusammenarbeit mit dem Tourismusverband einen neuen Stellenwert erhalten. Es gibt also viel zu tun, die Arbeit wird notweniger denn je sein. Sie muß vor allem effektiv und abrechenbar sein, wie es gestern auch von Klaus Hummitzsch (PDS) gefordert wurde.

