eic kyf msh nnz uhz tv nt
Di, 10:18 Uhr
09.01.2024
ifo Institut

Russland-Exporte am Boden

Die EU-Exporte nach Russland sind seit Beginn des Kriegs in der Ukraine im Frühjahr 2022 auf 37 Prozent des Vorkriegsniveaus zurückgegangen. Über Dritte wird aber mitunter weiter gehandelt...

„Ein Grund für das immer noch hohe Exportvolumen nach Russland ist, dass insgesamt nur 32 Prozent aller Produkte aus der EU sanktioniert sind. Bei Luxusgütern ist beispielsweise der Export von Champagner nach Russland sanktioniert, nicht aber von Prosecco“, sagt Feodora Teti, stellvertretende Leiterin des ifo Zentrums für Außenwirtschaft.

Anzeige Refinery (lang)
Hinzu komme, dass viele der sanktionierten EU-Waren indirekt über Drittländer nach Russland geliefert werden könnten, wie Auswertungen der neuen ifo Sanktionsdatenbank nahelegen.

Durch die Ausfuhrbeschränkungen der EU und anderer westlicher Länder fehlen in Russland etwa ein Drittel der sanktionierten Produkte im Vergleich zur Vorkriegszeit. China ist für Russland das wichtigste alternative Herkunftsland für sanktionierte Produkte: 61 Prozent aller sanktionierten Produkte kommen aus China; im Jahr 2021 betrug der Anteil lediglich 35 Prozent. Aus der Türkei kommen 13 Prozent aller Produkte nach Russland, die vom Westen sanktioniert sind; im Jahr 2021 waren es knapp 3 Prozent. Auch aus Armenien bezieht Russland heute einen kleinen Anteil (etwa 1 Prozent) aller sanktionierten Güter. Im gleichen Zeitraum haben sich die Exporte aus der EU nach Armenien verdoppelt. „Im Falle von China können die zunehmenden Exporte nach Russland zumindest teilweise mit einer stärkeren inländischen Produktion erklärt werden. Im Falle der Türkei und Armenien legt der plötzliche und starke Anstieg der Exporte nach Russland jedoch den Verdacht der Sanktionsumgehung nahe“, sagt Teti.
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Jäger53
09.01.2024, 16:55 Uhr
Russland-Exporte
Vielleicht bekommt die deutsche Regierung auch noch mit das die Sanktionen gegen Russland nichts bringen, außer die Schädigung der eigenen Wirtschaft. Eines Tages wird Deutschland betteln um nach Russland wieder liefern zu dürfen. Aber dann wird Russland viele Waren die eingeführt wurden selber herstellen, Die Chinesen verdienen sich dumm und dämlich. Und das ist nur ein Land von vielen.
Fischkopf
09.01.2024, 17:55 Uhr
Exporte
Genauso ist es @ Jäger53

Wenn Leute versuchen ein Land zu regieren, ohne die nötige Bildung dafür zu besitzen, kann nur so etwas dabei raus kommen.

Man kann sich für diese Regierung in allen Belangen nur noch schämen.
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (9)
Anzeige symplr (8)