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Mo, 11:43 Uhr
08.01.2024
Entsorgungsaktion in Windehausen

Alles muss raus

Nach dem Hochwasser war das Team der Abfallwirtschaft Nordhausen gleich am Jahresanfang in Windehausen im Einsatz. Die Entsorgungsarbeiten in der vergangenen Woche konnten bereits nach drei Tagen und damit schneller als erwartet beendet werden...

Die Entsorgung erfolgte unbürokratisch ohne vorherige Anmeldung. „Wir haben nicht nur Sperrabfall gesammelt, sondern die Einwohner konnten auch alle durch die Flut entstanden Abfälle sofort entsorgen.

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Einerseits wollten wir keinerlei Hygienerisiken entstehen lassen und der Gefahr von Umweltschäden vorbeugen, andererseits ist die zuverlässige und schnelle Entsorgung ein wichtiger Beitrag bei den Aufräumarbeiten und nicht zuletzt hilft es dabei, die Katastrohe zu verarbeiten“, berichtet Kathrin Materlik, Fachgebietsleiterin Abfallwirtschaft im Landratsamt Nordhausen.

In Windehausen gab es nach der Flut jede Menge Sperrmüll zu entsorgen (Foto: Pressestelle Landratsamt) In Windehausen gab es nach der Flut jede Menge Sperrmüll zu entsorgen (Foto: Pressestelle Landratsamt)


„Diese schnelle Entsorgungsaktion ist durch die unkomplizierte und sehr gute Zusammenarbeit mit unserem Entsorgungsunternehmen Südharzwerke und auch mit den Nordthüringer Werkstätten der Lebenshilfe gelungen. Wir bedanken uns bei allen beteiligten Müllwerkern und ihrem Betriebsleiter Martin Hohl sowie dem Bauhof der Stadt Heringen, dessen Mitarbeiter die gesamte Entsorgung unterstützt haben. Unser Dank geht ebenso an die Elektrosammelstelle der Nordthüringer Werkstätten der Lebenshilfe. Hier hat Marc Schwarz den Einsatz von zehn Beschäftigen und drei zusätzlichen Fahrzeugen vor Ort koordiniert, die rund 25 Fuhren mit 16 bis 18 Tonnen Elektroschrott eingesammelt haben.“

Die Abfallberge hatten sich getürmt vor den Häusern in Windehausen – zehn Entsorgungsfahrzeuge haben rund 85 Tonnen Sperrmüll und weiteren Abfall eingesammelt, hinzu kommen elf Container mit rund 65 Tonnen. „Insgesamt haben wir fast 170 Tonnen Abfälle eingesammelt – so viel wie sonst in zwei Wochen im gesamten Landkreis Nordhausen an Rest- und Sperrmüll anfällt“, so Kathrin Materlik. „Jetzt wird noch die Entsorgung der Schadstoffe organisiert. Aufgrund der erheblichen Mengen und den gesonderten Entsorgungsanforderungen ist hier ein Chemiker im Einsatz, ein zuverlässiger Entsorgungspartner aus dem Nachbarlandkreis unterstützt uns hierbei.“

Nach der gesonderten Entsorgungsmaßnahme im Rahmen der Nothilfe nach dem Hochwasser läuft jetzt wieder der normale Entsorgungsbetrieb. Informationen rund um das Thema Entsorgung gibt es online unter www.abfall-nordhausen.de. Entsorgungsfragen im Rahmen der Hochwasserkatastrophe beantwortet gern die Stadt Heringen oder die Abfallwirtschaft des Landkreises, Telefon 03631 911 6400.
Autor: red

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Kommentare
Marino50
08.01.2024, 12:30 Uhr
Abfallentsorgung
..ich bin kein Windehäuser, aber dort geboren. Der Abfallwirtschaft gilt ein großes Danke für ihre Arbeit nach dem Wasser.
Aber man bedenke auch, dass diese ganzen unbrauchbar gewordenen Gegenstände wieder irgendwie ersetzt bzw. wieder gekauft werden müssen. Das alles kostet eine Menge Geld. Man kann die Hausbewohner beglückwünschen, die eine gute Versicherung haben. Vielleicht hält ja hier die Regierung Wort und hilft.
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