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Sa, 08:41 Uhr
10.06.2006

Vom Petersberg nach Petersburg

Nordhausen (nnz). Seit dem 30. Mai weilten 18 junge Menschen aus St. Petersburg in Nordhausen. Was sie in der Rolandstadt erlebten, das hat jetzt die nnz erfahren.


Vom Petersberg nach Petersburg (Foto: nnz) Vom Petersberg nach Petersburg (Foto: nnz) In Zusammenarbeit mit dem JugendSozialwerk Nordhausen e.V. lernten sie den Südharz und dessen Menschen kennen. Von der Rothleimmühle aus starteten die täglichen Erkundungstouren durch die Stadt. Die russischen Jugendlichen konnten ihre Deutschkenntnisse auf vielfältige Art und Weise testen, u.a. beim Besuch des Humboldt-Gymnasiums, wo sie den Russisch-Unterricht mitgestalteten.

Jacks (13) schrieb über Nordhausen: "In dieser wunderschönen Stadt sind alte Pflastergassen und neue breite Straßen, alte Kirchen und neue Einkaufszentren, Museen und Parks miteinander harmonisch verbunden ... Besonders die Kletterwand hat mich fasziniert." Weitere Höhepunkte waren der Hochseilgarten sowie "Museum bei Nacht" mit der Jugendkunstschule.

Die Kooperation entstand aus einem Kurzstudienaufenthalt im vergangenen Jahr zwischen dem JugendSozialwerk und dem St. Petersburger Begegnungszentrum. Das Deutsch-Russische Begegnungszentrum in St. Petersburg hat es sich zum Ziel gemacht, das kulturelle Erbe der Russlanddeutschen zu erhalten sowie die deutsche Kultur und Sprache unter der russischen Bevölkerung zu fördern. Neben diesen Sprachferien gibt es Sprachprogramme, Studienreisen sowie weitere Sozialprojekte.

Am letzten Abend wurde gestern gemeinsam gekocht unter dem Motto Fußball-WM: neben exotischen Cocktails gab es Power-Pasta und danach ging es zur Live-Übertragung auf den Petersberg. ... und heute auf den Heimweg nach St. Petersburg.
Autor: nnz

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