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Sa, 08:44 Uhr
04.11.2023
So sparen Autofahrer trotzdem

Kfz-Versicherungen um 14 Prozent teurer

Die Beiträge in der Kfz-Versicherung sind innerhalb eines Jahres im Schnitt um mehr als 14 Prozent gestiegen. Das zeigt eine Auswertung des Geldratgebers Finanztip. Für 2024 können Versicherte dennoch deutlich sparen...

Die Preise in der Kfz-Versicherung für 2024 steigen im Vergleich zum Vorjahr deutlich. Im Schnitt sind es über 14 Prozent, wie eine Stichprobenanalyse des Geldratgebers Finanztip zeigt. Die Autoversicherer ziehen sowohl bei den Beiträgen für die Haftpflichtversicherung an, als auch in den freiwilligen Voll- und Teilkasko-Versicherungen. Je nach Versicherung, aber auch nach Auto und eigenem Risiko gibt es deutliche Unterschiede bei den Preisen.

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Beispiel: Einer der fiktiven Kunden ist der 37-jährige Fahrer eines sechs Jahre alten Mini-Coopers. Er zahlte im vergangenen Jahr 341 Euro für die Teilkasko-Versicherung. Schließt ein Musterkunde mit demselben Profil in der aktuellen Kfz-Wechselsaison eine Teilkasko-Police für 2024 ab, muss er 408 Euro zahlen – 20 Prozent mehr als vor einem Jahr. Anderes Beispiel: Richtig teuer wird es für die Musterfahrerin eines E-Autos, an der Schwelle zum Ruhestand. Im Vorjahr hat ihr Vollkasko-Tarif noch 535 Euro gekostet, heute 886 Euro. Das sind 65 Prozent mehr.

Wie Autofahrer ihr Auto möglichst günstig versichern können
Ein Trend des diesjährigen Kfz-Herbstes zeichnet sich also bereits ab: Es wird auf breiter Flur massiv teurer – auch für Bestandskunden. “Viele Kfz-Halter werden dieser Tage schlechte Nachrichten von ihrem Autoversicherer bekommen, weil diese die Beitragsrechnungen versenden“, erklärt Kathrin Gotthold, Versicherungsexpertin bei Finanztip. Autofahrer, die sparen wollen, können an zwei Stellschrauben drehen: Zum einen sollten sie in einen günstigeren Vertrag wechseln. Zum anderen können sie ihren bestehenden Versicherungsschutz optimieren.

“Preiswerte Tarife sind oft deutlich günstiger als die Durchschnittstarife”, so Gotthold. "Und es gibt einige Möglichkeiten bei der Ausgestaltung des Versicherungstarifs, Geld zu sparen”, rät die Versicherungsexpertin. „Ein jährlicher Versicherungsvergleichs ist sinnvoll, um die richtige Leistung zum guten Preis zu finden.”

Wie hoch das Sparpotenzial durch einzelne Leistungsmerkmale ist, untersucht Finanztip jährlich zur Kfz-Wechselsaison. Wer eine Vollkasko-Versicherung hat und eine Selbstbeteiligung von 150 Euro vereinbart, spart im Schnitt 150 Euro (21 Prozent) auf die Gesamtprämie; 300 Euro Selbstbeteiligung brachten sogar 28 Prozent. Einfach und schnell geht auch die Umstellung auf jährliche Zahlweise: 8 Prozent Rabatt sind möglich, wenn man den Beitrag jährlich zahlt, statt in monatlichen Raten. Die Vereinbarung einer Werkstattbindung bringt im Schnitt 11 Prozent.
Besonders deutlich den Beitrag senken kann die Einschränkung des Fahrerkreises: Wenn Eltern ihr Kind als Fahranfänger – etwa weil es zum Studium wegzieht – aus dem Vertrag ausschließen, spart das laut Finanztip-Merkmalstudie fast die Hälfte des Beitrags (45 Prozent).
Autor: red

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Kommentare
Bifiwurst
04.11.2023, 11:10 Uhr
Kfz-Versicherungen um 14 Prozent teurer
Das ist nicht verwunderlich. Schließlich muß die Versicherung die Ausgaben für unsere Ukrainischen FREUNDE der Schäden sie ja auch bezahlen müssen obwohl die hier keine Steuern unsd Versicherungen bezahlen und keinen Tüff brauchen ja wieder rei holen. Also wird ganz einfach mal die Preischraube wieder etwas angezogen.
Kobold2
04.11.2023, 23:07 Uhr
Für ein
6 Jahre altes Auto noch Teilkasko????
Man muss das Geld schon haben, um es aus dem Fenster zu werfen.
Jens W.
05.11.2023, 08:23 Uhr
Ja, für ein 6 Jahrealtes Auto noch Teilkasko!
Warum?

Nur einmal ein ausgewachsenes Reh erwischt und schnell sind fast 5stellige Kosten für die Reparatur fällig. Wer also keine Teilkasko hat, schmeißt sein Geld im Falle eines Falles aus falschem Geiz zum Fenster raus!

Da muss man bei den heutigen KFZ Preisen nicht mal Premium fahren. Auch bei "kleinen" Marken streift man hart an der Grenze zum wirtschaftlichen Totalschaden, wenn mal unverschuldet ein Unfall ohne weitere Fahrzeugbeteiligung passiert.

Die Jahresbeiträge zu meiner Teilkasko sind jedenfalls in einer Höhe, das selbst ein simpler Glasschaden (Windschutzscheibe) ohne Teilkasko teurer wäre. Vom Xenonscheinwerfer mit Kurvenlicht mag ich nicht anfangen. Da kostet ein gebrauchter 600 Euro, neu sinds 2.500.

Vielleicht hat hier auch nur jemand Teilkasko mit Vollkasko verwechselt. Wobei man bei einem 6jährigen Auto durchaus überlegen sollte, noch eine Vollkasko zu haben.
Kobold2
05.11.2023, 12:16 Uhr
mit Angst
lässt sich halt gut Geld verdienen... Wenn man mal hier...., wenn man mal das...., wenn man mal...,usw......
Wie oft tritt denn das " wenn man ....." denn im Laufe des Autolebens so ein?
Ich spare mir lieber die Beiträge und Zahle im Schadensfall selbst.
Bein wirtschaftlichen Totalschaden kann ich auf das Trinkgeld der Versicherer verzichten, denn die gesparten Beiträge wiegen i.d.R. das auf. Funktioniert seit rd.30 Jahren.
diskobolos
05.11.2023, 12:36 Uhr
Kasko oder Nichtkasko,
das ist hier die Frage.

Prinzipiell ist eine Versicherung immer ein Zuschussgeschäft. Schließlich muss die Gesellschaft ja ihre Mitarbeiter bezahlen und (zumindest langfristig) Gewinn erwirtschaften. Nur ein Teil der Beiträge kann also für Schäden ausgezahlt werden.

Deshalb sind nur solche Versicherungen sinnvoll, die gesetzlich vorgeschrieben sind oder im Schadensfall zum Ruin führen können. Ob eine Kasko-Versicherung dazugehört, muss jeder selbst beurteilen. Falls ja, sollte man sich aber darüber im Klaren sein, langfristig mehr zu zahlen als (im Durchschnitt) zu bekommen.
Piet
05.11.2023, 15:15 Uhr
Wunderbar
Unser BKF hat uns mal wieder(zum x ten mal) seine Welt erklärt. Es muss doch jeder selber wissen was er versichert, und bei einem Schaden heutzutage sind 5000 Euro nichts. Wenn ich die nicht hab ist das Auto futsch. Dann lieber kleine Beträge über die Kasko bezahlen.
Jens W.
05.11.2023, 16:35 Uhr
Wenn doch nur alle....
....so glücksselige Autofahrer wären wie das zwergenhafte Geistwesen....

Wohl dem, dem noch nie Haarwild die Front kalt verformt hat, dessen Auto nur einmal in der Woche eine Stunde bei Sonnenschein zum Einkaufen 2km weit wegaus der Garage geholt wird und so niemals Gefahr läuft, von Hagel, Split und was da sonst so, nicht von anderen Menschen beschleunigt wurde, das Auto treffen könnte.

Ich wünsche niemandem solche Zwischenfälle. Es liegt mir auch fern, auch nur einen einzigen bekehren zu wollen. Ich berichte nur aus meiner Erfahrung durch eine schlecht beleuchtete Ricke, die einen Frontschaden nach sich zog in einer Summe, die ich in den 10 Jahren, die ich das Auto besitze, insgesamt nicht an Kaskobeiträgen bezahlt habe. Man bedenke auch, das die Haftpflicht nichts mit solchen Schäden zu tun hat. Haftpflicht muss jeder haben und bezahlen. Nur mit der Einstellung kommt der Verdacht auf, das so manch knickriger Zeitgenosse auch die nicht abschließen würde, wäre sie keine Pflicht. Kostet ja Geld. Außerdem ist ja noch nie was passiert. Und wenn doch, bezahlt man das halt eben vom Ersparten. Zwei zerstörte PKW, vier schwer Verletzte mit bleibenden körperlichen Schäden. Nur mal so sinniert...

Und wenn ich so einen Standpunkt lese, frag ich mich, welche durchaus sinnvolle Versicherung auch nicht vorhanden ist.
Kobold2
05.11.2023, 17:14 Uhr
Die Erklärung
kam nochmal deutlich nach meinem Kommentar. Passt aber offenbar nicht zu eingefahrenen Denkmustern.
Dann lieber noch ein paar Beispiele an den Haaren herbei ziehen, damit sich die Versicherungsbranche freuen kann.
Hier war die Rede von übrigens Teilkasko und der BkF ist in der Lage, das gesparte Geld lieber zurück zu legen und nicht anderen als Beitrag zu geben, denn wenn es gut ausgeht, wie in den meisten Fällen, hab ich die Kohle noch selbst und nicht jemand anders.
Piet
05.11.2023, 19:27 Uhr
Zum
(x ten mal) noch eins dazugefügt, und immer noch nichts verstanden.
diskobolos
05.11.2023, 21:13 Uhr
Da können Sie Einzelfälle heranziehen wie Sie wollen, Laberfred
Das ändert aber nichts an den Tatsachen: Wenn Sie 100 kaskoversicherte Autofahrer betrachten, erhalten die am Ende des Jahres vielleicht 60 Prozent der eingezahlten Beiträge als Schadenssumme zurück.
Wen aber z. B. 5000 Euro in den Ruin treiben würden, der kann sich ja Kasko versichern. Ein gutes Geschäft ist das aber im Durchschnitt nicht.
Haftpflicht ist doch ein ganz anderes Thema. Ebenso Privathaftpflicht und Krankenversicherung.
Jens W.
06.11.2023, 00:50 Uhr
Mein an den Haaren herbeigezogenes Beispiel
Führerschein seit 1993 ohne selbst verschuldeten Unfall. Sollte also ähnlich sein wie von wisst schonne.

PKW Opel auf mich zugelassen seit Sommer 2012. SF24 22 Prozent Beitragssatz. Jährlich 25.000km. SB 150 €.

Jährliche Kosten für die Teilkasko im Durchschnitt gerechnet für die Zulassungsdauer auf mich und die fallenden Prozent Prozent:

Nachweisbar 1540 Euro von 2012 bis heute. Aktuell sinds exakt auf den cent 109.48 Euro für das gesamte Jahr 2023. Nicht monatlich! Nur die Teilkasko.

Die Ricke, die es leider nicht überlebt hat, hatte eine Werkstattrechnung von 7.400 Euro zur Folge.

Die Autos vorher waren entweder über den Autohersteller supergünstig versichert oder danach eben aufgrund der Prozent Prozent und guten Schadensrisikoeinstufung auch nie so teuer, das ich zuviel bezahlt hätte. Es war auch eine Windschutzscheibe dabei. Da wollen viele Versicherer die SB gar nicht haben für den Austausch.

Zum Erklären des Nutzens von sinnvollen freiwilligen Versicherungen fehlt mir im Angesicht von Trotzigkeit der Nerv. Gibt auch noch andere Tätigkeitsfelder, auf die permanent geschimpft wird. Wenn man sie dann doch aber mal braucht, ist man, zumindest für den Moment, dankbar, das es die gibt.
Kobold2
06.11.2023, 07:42 Uhr
Wenn die Argumente fehlen
kommen die Beleidigungen und Sachlichkeit kann man dann auch nicht mehr erwarten.
Mein Jahreskilometerpensum liegt irgendwo bei 120000 km ( früher noch mehr) dazu habe ich zahlreiche Kollegen, Freunde,Bekannte und ehemalige Kollegen in anderen Firmen mit ähnlicher, oder auch mehr Laufleistung, denen ich regelmäßig in Kontakt stehe.
Das ergibt dann eine dreistellige Anzahl an Fahrzeugen mit einer jährlichen Gesamtlaufleistung von mehreren Mio Kilometern.
Da kann man recht gut abschätzen, wie hoch das Risiko ist und wie man Aussagen von Versicherungen, Automobilverbänden undStammtischen einordnet. Da sich größere Schäden mit steigendem Fahrzeugalter weiter in Richtung eines wirtschaftlichen Totalschadens verschieben, ergibt sich für mich eher der Sinn eigene Rücklagen für unerwartete Investitionen zu bilden, anstatt das Geld anderen zu geben. Kleinere Schäden zahlt man eh selbst, um nicht hochgestuft zu werden.
Piet
06.11.2023, 07:55 Uhr
Und
wieder(diesmal sehr ausführlich) seine Welt erklärt.
diskobolos
06.11.2023, 09:24 Uhr
Sagen wir es mal anders
Wäre Ihr Beispiel der Normalfall (der statistische Durchschnitt), so gäbe es gar keine Kaskoversicherungen.
Oder was glauben Sie ist der wirtschaftliche Zweck einer Versicherungs-Gesellschaft?
Kobold2
06.11.2023, 10:11 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
P.Burkhardt
06.11.2023, 10:16 Uhr
Mit Versicherungen ist es doch so:
Wie hoch bewerte ich das Risiko - also potenzielle Schadenhöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit. Wenn ich dann zu dem Schluss komme, ich kann es mir selbst leisten, dann brauch ich keine Versicherung.

Oder andersherum: Es sollten alle die Risiken mit einer Versicherung abgedeckt werden, deren Eintritt eine gravierende finanzielle Belastung darstellen würde. Wer viel unterwegs ist, hat ggf. ein höheres Risiko.

Das ist also recht individuell.
Kobold2
06.11.2023, 10:31 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
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