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Mi, 14:18 Uhr
01.11.2023
Agentur zeigt Unternehmen neue Chancen auf

Fachkräfte gewinnen und halten

Die Thüringer Agentur Für Fachkräftegewinnung (ThAFF) gibt gemeinsam mit Landratsamt Nordhausen neue Impulse für die Fachkräftegewinnung und -bindung...

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Wie können Unternehmen aus dem Landkreis Nordhausen neue Fachkräfte gewinnen und ihre Beschäftigten auch unter unsicheren Vorzeichen binden und motivieren? Während in manchen Branchen wegen der aktuellen Ereignisse Stellen reduziert werden müssen, steigt in anderen Wirtschaftszweigen der Personalbedarf, beispielsweise aufgrund gestiegener Aufträge oder durch altersbedingtes Ausscheiden der Mitarbeitenden. Orientierung und neue Impulse erhalten Unternehmen aus dem Landkreis Nordhausen am Donnerstag, 30. November 2023, ab 10 Uhrim Rahmen der Online-Informationsveranstaltung „ThAFF vor Ort im Landkreis Nordhausen – Sicherung des Fachkräftebedarfs“. Durchgeführt wird die Veranstaltung von der ThAFF und der Wirtschaftsförderung des Landkreises Nordhausen. „Gemeinsam mit dem Landratsamt Nordhausen unterstützen wir die regionalen Arbeitgeber in vielfältiger Weise bei der Bewältigung der wachsenden Fachkräftebedarfe, wie beispielsweise mit ThAFF vor Ort oder dem Pendler- und Rückkehrertag der ThAFF“, erläutert Andreas Knuhr, Teamleiter der ThAFF.

Interessierte Unternehmen können sich unter https://thaff-thueringen.de/veranstaltungen/thaffvorort-ndh für diese Online-Veranstaltung anmelden. Der Versand der Zugangsdaten erfolgt einen Tag vor Veranstaltungsbeginn per E-Mail. Die Teilnahme ist kostenfrei. Fragen beantworten Oliver Hummel (ThAFF, Tel.: 0361 5603 543) oder Marius Metzner (Landratsamt Nordhausen, Tel.: 03631 911 1116).

Hintergrund:
Die Thüringer Agentur Für Fachkräftegewinnung (ThAFF) ist angesiedelt bei der LEG Thüringen und wurde im Jahre 2011 gegründet. Sie verfolgt im Auftrag des Thüringer Arbeitsministeriums einerseits das Ziel, Thüringer Unternehmen bei der Deckung ihres immer größer werdenden Fachkräftebedarfs zu helfen. Andererseits möchte sie unter anderem junge Menschen, die vor ihrem Arbeitsleben stehen, sowie Pendlerinnen und Pendler oder auch potenzielle Rückkehrer bei der (Wieder-)Aufnahme einer beruflichen Tätigkeit in Thüringen unterstützen.

Die ThAFF betreibt zu diesem Zweck Marketing für den Beschäftigungsstandort Thüringen, sie berät ihre Zielgruppen und informiert sie über Jobchancen im Freistaat (zum Beispiel im Rahmen von Pendlertagen). Mit der eigenen Thüringer Job- und Karrieremesse bringt sie Unternehmen und (künftige) Fachkräfte zusammen. Zudem ist die ThAFF vielfältig im Netzwerk aktiv und unterstützt Akteure des Arbeitsmarktes bei Veranstaltungen. Die ThAFF wird finanziert aus Mitteln des Freistaats Thüringen.
Autor: red

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Kommentare
ebaristo1977
01.11.2023, 14:52 Uhr
traurig, wenn Unternehmer und Personaler das nicht wissen...
Die Unternehmer wundern sich, das sie keine Fachkräfte gewinnen oder halten können. Jährlich werden bei Unternehmen, durch Fehlplanungen hunderttausende oder Millionen von Euro in den Sand gesetzt, während Betriebsräte um jeden Euro mehr Lohn/Gehalt feilschen müssen. Fachkräfte müssen teilweise Arbeiten von Hilfskräften oder Arbeiten aus anderen Bereichen mit erledigen. Gerade im handwerklichen und technischen Bereich, werden aber mit Löhnen abgespeist, die gerade mal paar Euro über dem Mindestlohn liegen. Gerade in den Sektoren, wo viel mit Hand- und Körpereinsatz gearbeitet wird, müssten Löhne und Arbeitsbedingungen verbessert werden. Beispiel der Elektriker /Elektroniker, hier braucht man einen guten Realschulabschluss mit guten Noten, gerade in Mathematik und Physik. Aber die meisten jungen Menschen, mit einem guten Abschluss wollen auf weiterführende Schulen und am liebsten studieren, einen gut bezahlten Job, wo man sich wenig die Hände schmutzig macht. Aber diese wird auf Dauer nicht funktionieren. Es kann nicht jeder studieren, auch das Handwerk braucht gute Leute und die müssen gut bezahlt werden, den diese machen die Arbeiten, welche die anderen nicht machen wollen. Eigentlich traurig, wenn Unternehmer und Personaler nicht wissen wie sie gutes Personal bekommen....
P.Burkhardt
01.11.2023, 16:03 Uhr
Nicht Nur im Handwerk...
...auch bei meinem Arbeitfeber (Dienstleistungsbranche, derzeit ca. 700 MA) wurde festgestellt, dass in den nächsten 10 Jahren etwa 30 Prozent der Belegschaft in den Ruhestand gehen, was bei der aktuellen Arbeitsmarktlage nur schwrt zu kompensieren ist. Das Unternehmen ist tarifgebunden, ist natürlich frei in seiner Entscheidung auch übertariflich zu bezahlen. Gehenwärtig ist es wohl tatsächlich so, dass fertige Fachkräfte für Tarifgehalt nicht mehr zu bekommen sind. Immer wichtiger werden weiche Faktoren (Homeoffice, Sabbatical, Haustiere, Kantine, Sportangebote, Jobrad, variable Arbeitszeit, etc.) Wir sind in einem Arbeitnehnermarkt.

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