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Mo, 17:37 Uhr
23.10.2023
CDU: „Bei der Aufklärung der Postenaffäre endlich von der Stelle kommen“

Ramelow muss sich im Untersuchungsausschuss verantworten

Auf Antrag der CDU-Fraktion müssen sich Bodo Ramelow und sein Staatskanzleiminister Benjamin-Immanuel Hoff in den nächsten Sitzungen des Untersuchungsausschusses zur Postenaffäre der Landesregierung verantworten...

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Das haben die Ausschussmitglieder in der heutigen Sitzung beschlossen. „Bis heute ist die Ramelow-Regierung nur durch ihre Verschleierungs- und Verschleppungstaktik aufgefallen. Wir müssen bei der Aufklärung der mutmaßlich schwerwiegenden Fehler bei der Einstellung von Spitzenpersonal durch Rot-Rot-Grün endlich von der Stelle kommen“, sagte der parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion, Andreas Bühl, im Anschluss. Mit Blick auf die fehlende Bestenauslese wolle der Ausschuss nun in jeder Sitzung einen konkreten Fall behandeln. „Der Ausschuss kommt nicht ins Arbeiten, weil Herr Ramelow und seine Minderheitsregierung seit Monaten mauern. Aus diesem Grund laden wir ihn jetzt selbst vor, um Licht ins Dunkel zu bringen und die Verantwortlichkeit zu klären. Er und Herr Hoff müssen sich zu den einzelnen Vorwürfen erklären.“

Der Landesrechnungshof hatte in seinem Untersuchungsbericht schwerwiegende Verstöße bei der Einstellung von Staatssekretären festgestellt. „Die Ansicht unserer Rechtsauffassung, dass Staatssekretäre entsprechende Eignungen vorweisen müssen, um in dieses Spitzenamt zu kommen, ist in der heutigen Sitzung auch von den Sachverständigen von Rot-Rot-Grün geteilt worden“, sagte der justizpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Stefan Schard, der ebenfalls mit im Ausschuss sitzt. Schard: „Das sehen wir und der Landesrechnungshof als verletzt an. Ein Staatssekretär muss die Voraussetzung für die beamtenrechtliche Laufbahn mitbringen. Allein die politische Nähe reicht nicht, auch wenn Herr Hoff das noch so oft betont." Zuvor ist bereits ein Gutachten im Auftrag der CDU-Fraktion zum selben Ergebnis gekommen. "Mit der heutigen Sitzung hat unsere Rechtsauffassung weitere Bestätigung erfahren, während die Sicht der Landesregierung als völlig abwegig bewertet wurde", so der CDU-Politiker.
Autor: red

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Kommentare
grobschmied56
23.10.2023, 19:54 Uhr
Vettern und Trauzeugen ...
... Cousinen und Kegelbrüder werden immer mal wieder gern mit 'Pöstchen' versorgt.
Wenn solch Tun überhand nimmt, wird in der Regel der politische Gegner aktiv und kloppt mehr oder minder heftig dazwischen.
Vollkommen richtig.
Menschen sollten nicht einfach mal so eine Besoldungsgruppe A13 erhalten, nur weil sie lesen und schreiben können und einen pfiffigen und netten Verwandten haben.
Kitty Kat
23.10.2023, 20:38 Uhr
Und Hauptsache...
...man wird nicht müde, zu betonen, wie schlimm doch die Seilschaften zu DDR - Zeiten waren. Heutzutage gibt's ja so Sachen mit einem richtigen Parteibuch gar nicht mehr *lol*.
Ganz unten in Stadt und Kreis fängt das Postengeschiebe schon an, auch hier. Und das Geschiebe geht dreist weiter, selbst wenn Umstehende es alle merken und darüber reden. Da sind manche Parteibücher absolut schmerzfrei, wissen, dass sie sich alles herausnehmen können, ohne dass etwas passiert. Die Stellen von Antikorruptionsbeauftragten werden da ganz gewiss Abhilfe schaffen, sind eine Lachnummer...wie wenn ein Schlachtbetrieb einen Tierschützer beschäftigt. Politik ohne Korruption ist wie ein Auto ohne Räder, einfach nicht vorstellbar. Und ganz putzig ist es, dass die entsprechenden politischen Akteure oft genug denken, dass keiner etwas merkt. Irgendwie wie Kinder, wenn sie versuchen in ihrer Naivität den Eltern etwas vorzumachen und es klappt ja doch nie ;-))).
Kama99
23.10.2023, 22:04 Uhr
Der Betrug ....
um die Neuwahlen sagt doch schon alles. Nur was soll im Untersuchungsausschuss schon heraus kommen? Nichts.
Schlaubert
24.10.2023, 18:14 Uhr
Was soll er denn bitte aussagen ?
Wie alle Politiker wird auch er an dem Tag Gedächtsnisschwund haben und sich an nichts mehr erinnern können.
Keiner von denen da oben hat den Arsch in der Hose Fehler zuzugeben.
Warum auch. Ist ja nicht deren Geld was da zum Fenster rausgehauen wird.
Und die Leute wollen uns erzählen wie schlimm doch die Seilschaften zu DDR Zeiten waren.
Honecker, Mielke und Co. würden vor Lachen nicht in den Schlaf kommen wenn sie das
ganze hier noch miterleben würden.
ernstkurtroemer
24.10.2023, 19:49 Uhr
Postengescharrer auch im Kyffhäuserkreis
Die Linke, als Nachfolger der DDR Elite um Honecker, Mielke und Co, sind historisch vorbelastet in Sachen von Postengescharrer und Vetternwirtschaft.
Aber wir brauchen ja nicht bis nach Erfurt schauen, auch hier im Kyffhäuserkreis hat sich die SPD mit der Versorgung Ihrer Parteigenossen und treuen Freien Wählern einen Namen gemacht, zwei Beispiele, Luprian und Bösel haben hervorragende Versorgungsposten erhalten, die CDU, vor Jahren unter Hengstermann, hat es ähnlich verstanden Ihre Leute unter zu bringen.
Egal wer im nächsten Jahr auf der Kommandobrücke des Kyffhäuserkreises stehen wird, sollte es die AfD sein, wird Sie das gleiche Spiel spielen.
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