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So, 09:59 Uhr
04.06.2006

Frauen geben den Ton an

Nordhausen (nnz/djd). Wenn es um das Thema Immobilienerwerb geht, werden alle wichtigen Entscheidungen von den Lebenspartnern gemeinsam getroffen. Das reicht von der ersten Idee über die Suche nach dem geeigneten Objekt bis hin zur Frage: Bauen oder kaufen?

Frauen geben den Ton an (Foto: nnz) Frauen geben den Ton an (Foto: nnz)

Das ist das Ergebnis einer repräsentativen GfK-Studie im Auftrag der Allianz Lebensversicherungs-AG (Allianz Leben). Befragt wurden über 500 Frauen zwischen 25 und 50 Jahren, die in den vergangenen fünf Jahren eine Immobilie gekauft oder gebaut haben.

Lebenssituation beeinflusst Vorgehen
Nach der prinzipiellen Entscheidung über eine Immobilie tritt dann aber doch ein Rollenverhalten zutage: Zum Beispiel überlassen viele Frauen die Verhandlungen mit dem Bauträger oder Architekten sowie die Überwachung des Bauvorhabens lieber ihrem Lebenspartner. Das gilt vor allem für Frauen mit Familie: Bei fast zwei Drittel der Befragten (62 Prozent) kümmerte sich darum der Ehepartner oder Lebensgefährte. Bei den Entscheidungen für den Immobilienerwerb selbst sind Frauen ab 40 engagierter als die jüngeren. 28 Prozent der Befragten zwischen 40 und 50 waren sogar die alleinige, treibende Kraft bei dem Vorhaben. Grundsätzlich beeinflusst die persönliche Lebenssituation die Einstellung und das Vorgehen beim Immobilienerwerb: So tendieren Frauen mit Familie am stärksten zum Bau eines Hauses (40 Prozent). Frauen, die in einer kinderlosen Partnerschaft leben, sowie Single-Frauen kaufen eher.

Frauen setzen auf die Rente aus Stein
Frauen sehen ihre Immobilie als wichtigen Teil ihrer Altersvorsorge an: 43 Prozent nannten dies spontan. Kai Fischer, Leiter der Baufinanzierung bei Allianz Leben, sieht dies als positives Zeichen: "Die Bedeutung der Immobilie als Baustein der Altersvorsorge wird auch in den kommenden Jahren und Jahrzehnten weiter zunehmen." Eine Überraschung gab es bei der Bedeutung des Internets für die Baufinanzierung. Für die Finanzierung ihres Wohneigentums haben nur 21 Prozent der befragten Frauen das Internet zu Rate gezogen, eine komplette Online-Finanzierung schlossen sogar nur weniger als ein Prozent ab!
Autor: nnz

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