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Fr, 12:30 Uhr
20.10.2023
Am Wochenende zwischen Halle und Nordhausen bzw. Sangerhausen

Zugausfälle wegen nicht besetzten Stellwerke

Am Samstag und Sonntag entfallen wegen nicht besetzter Stellwerke des Schienennetzbetreibers DB Netz AG erneut Züge auf Teilabschnitten der Strecke zwischen Halle (Saale) Hbf und Kassel-Wilhelmshöhe. Betroffen sind Züge der Regionalexpress-Linien RE 8 Halle – Leinefelde und RE 9 Halle – Kassel...

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Am Samstagabend und in der Nacht auf Sonntag kann der Streckenabschnitt zwischen Sangerhausen und Nordhausen zwischen 18 Uhr und 6 Uhr nicht befahren werden. Daher entfallen die Züge um 17.58 Uhr nach Leinefelde und 19.02 Uhr nach Kassel ab Halle sowie in der Gegenrichtung der Zug um 18.43 Uhr ab Nordhausen nach Halle auf der Strecke zwischen Halle und Nordhausen. Alle nachfolgenden Züge entfallen zwischen Sangerhausen und Nordhausen.

Am Sonntagabend ist wegen der Personalausfälle in den Stellwerken zwischen 18 und 20 Uhr kein Zugverkehr zwischen Halle und Sangerhausen möglich. Die Züge entfallen in diesem Zeitraum. Ab 20 Uhr fährt wegen Bauarbeiten an der Strecke ein bereits geplanter Schienenersatzverkehr zwischen Halle und Sangerhausen.

Aufgrund der kurzfristigen Ankündigung, dass die Stellwerke nicht besetzt werden, ist noch nicht klar, ob ein Schienenersatzverkehr angeboten werden kann. Reisende werden gebeten, sich unbedingt vorab über ihre Verbindungen zu informieren.

Wir weisen darauf hin: Ohne die vom Netzbetreiber DB Netz AG zu stellenden Fahrdienstleiter dürfen die Züge von Abellio in diesen Zeiträumen auf diesen Streckenabschnitten nicht verkehren.

Informationen zu allen Fahrzeiten finden Reisende in den Verkehrsmeldungen auf https://www.abellio.de/verkehr-aktuell. Infos zu den Fahrplanänderungen gibt es zudem an den Aushängen auf den Bahnhöfen und über die kostenfreie Abellio-Hotline 0800 223 55 46. Fahrgäste haben darüber hinaus die Möglichkeit, sich in der INSA-Fahrplanauskunft sowie der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn AG über die gültigen Fahrzeiten zu informieren.
Autor: red

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Kommentare
Leser X
20.10.2023, 12:44 Uhr
Unglaublich
Ein Profit scheffelnder Konzern, der seine Vorstände reich macht. Aber gleichzeitig unfähig ist, genug Personal vorzuhalten, um seine Aufgaben zu erfüllen. Das zeigt einmal mehr, dass eine unregulierte Marktwirtschaft der Gesellschaft schadet.
ArreeTim
20.10.2023, 13:23 Uhr
Katastrophe und unsere Politiker verpennen das Problem
Nordhausen ist ab Freitags vom Bahnverkehr abgeschnitten, letzte Woche hab ich es erlebt, am Freitag, nix, null Schienenersatz ab Halle, sondern ein 5,5 stündiger Fahrumweg über Naumburg, Erfurt, dann Schienenersatz bis Nordhausen, in den Vorort hätte ich über Salza ja laufen können. Ich nenne so etwas Katastrophe und das Ende jeden Anstandes und Versagen jedweden politischen Geschwafels von nachhaltigem Verkehr und so!
Leider geht das nur, weil Nordhausen politisch überhaupt kein Gewicht hat, keine Lobby, das ist eher schwach.

Mit Erfurt traut sich das die Bahn nie! Da funktioniert auch Politik noch!
Psychoanalytiker
20.10.2023, 14:12 Uhr
Ich frage mich, warum haben unsere Nachbarstaaten ...
... wie Polen, Tschechien, Österreich oder die Schweiz kaum solche Probleme mit Atbeitskräften.

Unserem Land wurde seit 2015 eine massive Einwanderung von "Fachleuten" versprochen. Da konnte man auch mal das Grundgesetz so auslegen, bis es irgendwie passte. Hätte man 2015 beispielsweise einige der damals eingereisten jungen Männer in Berufen des Verkehrs (ich meine nicht des sexuellen, wie zu Silvester in Köln) ausgebildet, gäbe es bestimmt keine solchen Probleme.

Nun könnte es natürlich sein, dass nur Ärzte, Pflegekräfte, Lehrer, Professoren oder Spitzenpolitiker hierher kamen, aber dass kann bei den hohen Bürgergeldempfänger-Geldern auch eher nicht so sein. Oder unsere Elite-Medien haben uns einfach jahrelang nach Strich und Faden belogen, das kann natürlich auch noch sein.
geloescht.20250302
20.10.2023, 14:35 Uhr
Abelio sollte....
...Strafanzeigen wegen Betrugs und Vertragsbruchs gegen die DB stellen!

Und jeden einzelnen ausgefallenen Zug auflisten und jedem gestrandeten oder seiner Reisemöglichkeiten beraubten Passagier seitdem das Stellwerkechaos ausgebrochen ist, eine Stimme geben.

Abelio pachtet doch die Strecken nicht jeweils nur für einen Tag je nach Krankeneport der DB, welcher wohl betriebsinterne, nicht für Konkurrenz und Öffentlichkeit bestimmte datenschutzrelevante Informationen beinhaltet, oder?
Waldemar Ceckorr
20.10.2023, 15:00 Uhr
Die Bahn
unternehmen zukunft ?

der waldi
Kobold2
20.10.2023, 16:42 Uhr
Ja, das Ausland
Hat weniger Lobbyeinfluss durch die Automobilbranche.
und nein, die Flüchtlinge sind nicht die Ursache für diese Misere..
Wie der Vertrag zwischen der Bahn und des Dienstleisters ausschaut, wusste die Öffentlichkeit auch gern
geloescht.20250302
20.10.2023, 17:39 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
Piet
20.10.2023, 19:16 Uhr
Was haben
Die fehlenden Stellwerker mit der Autolobby zu tun.???
Hayden 69
20.10.2023, 19:42 Uhr
Zugausfälle
Wie ist der Werbeslogen der DB, " die Bahn fährt immer",
Kobold2
20.10.2023, 20:19 Uhr
Gerne einen Denkanstoß
Wenn man weiß, das auch Vertreter der Autoindustrie bei der Verkehrsplanung mit am Tisch sitzen, kann man sich ausmalen wie die Prioritäten gesetzt und Einflüsse gelten gemacht werden.
ossi1968
20.10.2023, 21:06 Uhr
Kobold
Nein Kobold.... auf den Strecken ab SGH und Halle nach Ndh und Erfurt gibt es ja nun seit Jahren des öfteren Zugausfälle. Klar das auch an DB Netz das Personalproblem nicht spurlos vorbeigeht und dabei zahlen die nicht unbedingt schlecht. Der Hauptgrund ist aber, daß die Strecken ein Konkurrent bedient und sowie sich ein plausibler Grund ergibt zb. Personalmangel werden dessen Strecken stillgelegt. Von DB Strecken höre ich sowas nicht, da versucht DB schon den Betrieb aufrecht zu erhalten.
Kobold2
20.10.2023, 21:26 Uhr
Dann ist ihnen
Der Schienenersatzverkehr zwischen Erfurt, ganz genau Straußfurt und NDH wohl entgangen? Ebenfalls auf Grund nicht besetzter Stellwerke und m. W. fährt dort kein Konkurrent.
Die Bahn ist Opfer falsch gesetzte Prioritäten, die auch jahrelang von der Gesellschaft ignoriert wurden. Man hat ja sein heiligs Blechle
Psychoanalytiker
21.10.2023, 00:44 Uhr
Da haben Sie völlig Recht @ Kobold2
Die Flüchtlinge sind nicht Schuld an dieser Misere. Da haben wir keine zwei Meinungen, selbst dann nicht, wenn Ihre "Dauerkumpane" mir in ihrer Art von "Automatismus" wieder die schon von mir erwarteten "Daumenrunter" geben sollten. (Die kommen bestimmt alle aus Ihrer Parteizentrale ???)

Schuld sind die Politiker, die glaubten, und noch immer glauben, das Grundgesetz schnell mal abändern zu können, den 16a GG nach gut dünken auslegen wie sie wollen, nicht den Unterschied zwischen Asylbedürftigkeit und Wirtschaftsflucht kennen oder begreifen, die ohne Gesetzliche Grundlage im GG aus Deutschland ein Einwanderungsland definieren und Menschen entgegen den Äußerungen und Warnungen eines Helmut Schmidt ins Land lassen, die in einigen Fällen (also bitte nicht meine Gedanken wieder nach Ihren Gedanken pauschalisieren) das Grundgesetz mit Füßen treten, Frauen nicht achten, auch mal vergewaltigen und töten, die Judenhass offen zeigen, und und und.

Ich werfe aber den Flüchtlingen, die arbeiten können und auch dürfen, oder denen, denen man Lehrberufe vermittelte und anbot vor, dies nicht zu wollen, weil (wieder die Politiker) dies so zulassen. Ich werfe diesen Menschen nichteinmal vor, dass sie das ausnutzen, das würde ich vielleicht selber so tun, aber das ist genau dieser kleine, aber feine Unterschied, den man sich schon bewußt machen sollte.

Und wenn im Autohaus Peter mehrere Azubis die angebotenen Lehrstellen letztendlich nicht annahmen (Autohaus Peter macht da nach wie vor keine Angaben), dann ist das für mich eher eine Art "geförderter Schulabbruch" und zeigt mir "der Wille ist da, aber das Fleisch ist schwach", mit dem Ergebnis, das selbst solche Lehrberufe bei der Bahn, ignoriert werden ...
grobschmied56
21.10.2023, 00:48 Uhr
Nö, Kobold, hat mit 'Autolobby' ...
... überhaupt nix zu tun. Hat nur was zu tun mit der Politik des Herrn Mehdorn, der die Bahn unbedingt 'schlank' und 'börsentauglich' machen wollte.

Eine entfernte Verwandte hat den ganzen Spießrutenlauf bei dem Verein durch.
Die war vor 14 Jahren auf einem der Stellwerke beschäftigt, auf denen jetzt permanent Personal fehlt! Man hat die Frau regelrecht rausgeekelt, weil man unbedingt 'Personalabbau' betreiben mußte.

Jetzt ist die Bahn schlank. So schlank, daß sie nicht mehr arbeitsfähig ist.
Herr Mehdorn war übrigens ein ganz guter Freund von Altkanzler Schröder (SPD).

Wie schrieb Anthony Price doch so treffend:
Die Vergangenheit hat die böse Angewohnheit, sich an der Gegenwart zu rächen!
geloescht.20250302
21.10.2023, 03:58 Uhr
Koboldsche Paradoxien..
Der Berufskraftfahrer setzt wieder dorthin seinen Moralinhaufen, wo er sein Essen bezieht...

Scheinbar stand das "R" nach dem "D" trotz aller Unpässlichkeiten auf der ostdeutschen Schiene eher für Zuverlässigkeit als das "B" damals und heute.

Ich bin in meiner gesamten jahrzehntelangen "Karriere" als Reichsbahnkunde niemals, nicht mal bei schlimmsten Unwettern und Schneestürmen wegen plötzlichem Zugausfall auf einem Unterwegsbahnhof gestrandet und mir ist auch kein solcher Fall zu Ohren gekommen.

Was das mit Autolobby und Flüchtlingen zu tun hat wussten vielleicht des Kobolds Pumuckl Gastgeber Meister Eder Gustl Bayrhammer und Sprecher Hans Clarin, aber die haben dieses Geheimnis mit in ihre Gräber genommen.
geloescht.20250302
21.10.2023, 07:54 Uhr
Was der Kobold verschweigt...
...bezüglich des Bahnverkehrs ...2016 haben Flüchtlinge ihn gelegentlich zum Erliegen gebracht, weil sie auf offener Strecke die Notbremse zogen und ausstiegen, da trotz Merkels Willkommenshurra und Ramelows schönsten Tagen seines scheinbar bis dahin eher tristen Lebens sie nicht in die ihnen zugewiesenen Erstaufnahneeinrichtungen verfrachtet werden wollten.

Das nannte sich schon damals Familiennachzug. Sie wollten sofort unregistriert in ihre Clanstrukturen assimiliert werden. Also Integration nach rot-grüner Lesart.
Kobold2
21.10.2023, 09:49 Uhr
Lesen und verstehen
Wer hat hier (wieder) nochmal die Flüchtlinge mit der üeralterterden Schallplatte ins Spiel gebracht.
Ausbildungsabbrecher und Menschen, denen z. B. Mein Job schon nach 2 Tagen zu stressig war hab ich genug erlebt
Die hatte n z. G. T. nicht den von ihnen erwarteten Stammbaum.
Der Einfluss der Autolobby auf die Vernachlässigung der Bahn ist kein Geheimnis, aber wohl nicht über jeden Vorgartenzaun zu erkennen.
Junge21
21.10.2023, 16:55 Uhr
Gut, dass ich bis jetzt noch
..mobil mit dem Auto sein darf. Soll ja alles abgeschwächt, verboten, zwangsreduziert werden. Ich für meinen Teil würde mich niemals mehr auf die Bahn verlassen. Früher ging das mal, heute ist es ein Glücksspiel. Danke, nein!
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