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Fr, 10:18 Uhr
20.10.2023
Stadt Nordhausen informiert

Neugestaltung des Ehrenfriedhofs

Der Nordhäuser Ehrenfriedhof ist eine Grabstätte von weit über 2.000 Menschen unterschiedlicher Konfession und Herkunft, die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung, Ausgrenzung und Ausbeutung wurden...

Bauarbeiten auf dem Ehrenfriedhof (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen) Bauarbeiten auf dem Ehrenfriedhof (Foto: Stadtverwaltung Nordhausen)

Ziel der Neugestaltung ist es, die Reihengrablagen durch künstlerische bzw. architektonische Ausdrucksformen stärker hervorzuheben. Der Friedhof muss wieder als solcher erkennbar sein. Ein neu zu schaffendes Informationssystem soll die historische Einbettung der verschiedenen Bereiche des Friedhofs gewährleisten.

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Mitte September haben die Tiefbau- und Erdarbeiten begonnen. Ein Schwerpunkt der derzeitigen Arbeiten, ist die Einrichtung der Wasserversorgung. Auf dem Gelände wurden ca. 300 Meter Wasserleitungen verbaut. Sie sind Bestandteil eines Bewässerungssystems, welches eine effiziente Pflege der neu gestalteten Grabflächen ermöglichen soll. Die gesamte Geländeoberfläche wird vorbereitet, um neue Grabeinfassungen zu setzen.
Die Sammelgrabflächen werden artenreich mit Bodendeckern bepflanzt und so wieder besser sichtbar.

Neue Informationstafeln werden über Geschichte und Hintergründe der Entstehung aufklären.
Sämtliche Tiefbau- und Erdarbeiten sollen noch 2023 abgeschlossen sein und insbesondere auch die neuen Informationsstelen gesetzt werden. Die Naturstein- und die Stahltafeln sind bereits vorgefertigt. Deutlich sichtbar werden auch die eingefassten Sammelgräber sein.

Während Planung und Umsetzung wurde die Stadtverwaltung Nordhausen fachlich beraten und begleitet von der Gedenkstätte Mittelbau-Dora/Buchenwald sowie dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge.
Autor: red

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Kommentare
wissender
20.10.2023, 10:28 Uhr
Wichtig?
Ich denke nicht. Der alte Ehrenfriedhof hätte es weithin getan die Kosten wären interessant.
ChristianNDH
20.10.2023, 11:01 Uhr
Geldverschwendung
...faßt schon Untreue (wenn der Tatbestand zutreffen würde, was er leider bei politisch legitimierten Geldausgeben nicht macht).

Die Entfremdung zwischen politischen Entscheidungsträgern und Bevölkerun geht weiter. Der Ehrenfriedhof wird das dritte mal seit der Wende`89 umgestaltet.
Wenn alles rings rum tipi topi wäre, dann wäre das nicht zu beanstanden.

Wenn ich ein Grab auf dem Hauptfriedhof besuche, dann sehe ich eine verfallene Friedhofskapelle, Eine unansehnliche Friedhofsverwaltung, kaputte Wege, etc.
Das spielt aber alles keine Rolle. Hauptsache irgendwo für die zur Monstranz verkommene Erinnerungskultur Geld ausgeben und sich dann dafür feiern lassen.
Wie schrieb schon Wilhelm Busch: .....aber wehe, wehe wehe, wenn ich auf das Ende sehe. ....
ddr-facharbeit
20.10.2023, 12:40 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Bezug zum Artikel?
ddr-facharbeit
20.10.2023, 13:32 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert.
TRA
20.10.2023, 22:23 Uhr
historische Imagination
Die Vorstellungskraft von Laien genügt in der Regel nicht um den Ehrenfriedhof zu verstehen.Das ist anspruchsvoll.
Sich ein selbst Bild davon zu machen wie es dort im Mai 1945 aussah, wenn man das nicht mit eigenen Augen gesehen hat ist schwierig.Das jetzt ist der Versuch von Fachleuten und Angehörigen der Allgemeinheit den Zugang vereinfacht mit Hilfsmitteln zu vermitteln.

Das kostet so viel Geld. Es ist wohl der Eindruck entstanden das Nachhilfe nötig ist. Vereinfacht.
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