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Fr, 09:09 Uhr
02.06.2006

nnz-Forum: Kaum zu glauben

Nordhausen (nnz). In dieser Woche hatte die nnz die Arbeitsmarktdaten für den Monat Mai veröffentlicht. Dazu eine Anmerkung eines nnz-Lesers.


Herr Weise hat die neuen Arbeitslosenzahlen bekannt gegeben, aber was er da bekannt gegeben hat, waren nicht die echten Arbeitslosenzahlen, es sind Zahlen die auf Druck von der Regierung veröffentlicht werden müssen. Herr Weise behauptet die Arbeitslosenzahlen seien auf 4. 335. 000 gesunken. Es wundert mich, dass Herr Weise nicht vor lauter Scham vom Stuhl gefallen ist. Herr Weise belügt das Volk skrupellos mit diesen Zahlen, von dem man sagt es sind bereinigte Zahlen. Warum werden diese Zahlen bereinigt? Ganz einfach, diese Zahlen täuschen den Bürger über die wahren Zahlen. Ich habe mir einmal die Mühe gemacht, die ehrlichen Zahlen zu bekommen und hier sind sie.

Die richtige Arbeitslosenzahl setzt sich wie folgt zusammen:

ALG II: 7. 654. 879
ALG I: 1. 653. 402
Umschulungen: 1. 480. 670
Ohne Hilfe: 1. 800. 000

Summe1: 12. 588. 951 - zu diesen Zahlen kommen noch einmal die Nichtberücksichtigten:

ABM: 800. 000
58er-Reglung: 280. 000
Summe2: 13. 668. 951

Um es vorweg zu nehmen, diese Zahlen sind nicht aus der Luft gegriffen, sie stammen von der BA. Das jeder begreift welche Dimensionen diese Zahl hat zeigt ein Beispiel. Die DDR hatte rund 18. 000. 000 Millionen Einwohner, rechnen wir Kinder und Rentner ab, hätte niemand Arbeit gehabt. Das muss man sich einmal vor Augen führen. Noch ein Wort zum Geschwätz von Herrn Stoiber und seinen Kumpanen, die da immer behaupten, es wäre absurd, dass ALG II- Empfänger mehr Geld bekommt, als eine Friseuse. Herr Stoiber, wie stehen sie dazu, dass das Weihnachtsgeld was ein Beamter bekommt, dem entspricht, wovon ein Hartz-IV-Empfänger das ganze Jahr leben muss, nennen sie das sozial meine Herren?

Wenn man dann, unter Anrechnung der derzeit verfügbaren beitragspflichtigen Arbeitsplätze von 26.621.100 zugrunde legt, ergibt das eine Arbeitslosigkeit von 47,28 Prozent. Dazu kommen noch ca. 6,2 Millionen Bürger die nur geringfügig beschäftigt sind oder die im Billiglohnsektor arbeiten. Wie sie selber sehen können, sind das weit mehr Prozente, als uns die zuständigen Leute glauben machen wollen.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
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