Fr, 15:10 Uhr
07.12.2001
Polizei: "Demo ja - Gewalt nein!"
Nordhausen (nnz). Morgen will die NPD in Nordhausen aufmarschieren. Bislang steht jedoch noch nicht einmal die Route fest. nnz mit den Hintergründen.
Die geplante Route vom August-Bebel-Platz, Taschenberg, Hallesche Straße über Rautenstraße und Töpferstraße ist nicht begehbar. Objektive, weil straßenbauliche Gründe sprechen dagegen. Auch eine Begegnung der Rechten mit der Veranstaltung am Nordhäuser Rathaus will die Polizei unbedingt vermeiden. Wie der Einsatzführer der Polizei, Günther Lierhammer, heute der nnz sagte, werde die exakte Route vermutlich erst morgen der NPD mitgeteilt.
Für die Polizei noch wichtiger: Die NPD darf keine Fackeln mitführen. Obwohl dadurch eine Entschärfung der Situation erreicht werden kann, gehen die Ordnungshüter auf Nummer sicher. Mehrere hundert Beamte aus Thüringen und Bayern werden für einen ruhigen Ablauf sorgen. Demo ja - Gewalt nein, so das Motto. Zwar werde die Polizei nach einem deeskalierenden Konzept analog des Vorjahres handeln, doch Gewalt von rechts oder links werde mit allen Mitteln verhindert und unterbunden. Die Nordhäuser Polizeiführung rechnet mit 400 rechten Demonstranten und 800 bis 1.000 Teilnehmern an der von einem Aktionsbündnis organisierten Gegenveranstaltung. Angesagt haben sich außerdem linksautonome Gruppen aus Göttingen und Erfurt.
Polizeiliche Prävention heißt für die Polizisten, bereits an den Stadteingängen Fahrzeuge und Personen zu kontrollieren. Gesucht werden vor allem Schlagwaffen und Wurfgeschosse. Letztere seien in Nordhausen derzeit jedoch genügend zu finden, da in der Innenstadt an vielen Stellen gebuddelt werde. Bevor der rechte Aufmarsch beginnt, wird der August-Bebel-Platz von der Polizei abgeriegelt, linksautonome Gruppe haben bereits angekündigt, den Platz zu stürmen und das Motto herausgegeben: Schlagt sie, wo ihr sie findet!
Die Nordhäuser Polizei hat für den morgigen Samstag ein Bürgertelefon eingerichtet: 03631/961517.
Autor: nnzDie geplante Route vom August-Bebel-Platz, Taschenberg, Hallesche Straße über Rautenstraße und Töpferstraße ist nicht begehbar. Objektive, weil straßenbauliche Gründe sprechen dagegen. Auch eine Begegnung der Rechten mit der Veranstaltung am Nordhäuser Rathaus will die Polizei unbedingt vermeiden. Wie der Einsatzführer der Polizei, Günther Lierhammer, heute der nnz sagte, werde die exakte Route vermutlich erst morgen der NPD mitgeteilt.
Für die Polizei noch wichtiger: Die NPD darf keine Fackeln mitführen. Obwohl dadurch eine Entschärfung der Situation erreicht werden kann, gehen die Ordnungshüter auf Nummer sicher. Mehrere hundert Beamte aus Thüringen und Bayern werden für einen ruhigen Ablauf sorgen. Demo ja - Gewalt nein, so das Motto. Zwar werde die Polizei nach einem deeskalierenden Konzept analog des Vorjahres handeln, doch Gewalt von rechts oder links werde mit allen Mitteln verhindert und unterbunden. Die Nordhäuser Polizeiführung rechnet mit 400 rechten Demonstranten und 800 bis 1.000 Teilnehmern an der von einem Aktionsbündnis organisierten Gegenveranstaltung. Angesagt haben sich außerdem linksautonome Gruppen aus Göttingen und Erfurt.
Polizeiliche Prävention heißt für die Polizisten, bereits an den Stadteingängen Fahrzeuge und Personen zu kontrollieren. Gesucht werden vor allem Schlagwaffen und Wurfgeschosse. Letztere seien in Nordhausen derzeit jedoch genügend zu finden, da in der Innenstadt an vielen Stellen gebuddelt werde. Bevor der rechte Aufmarsch beginnt, wird der August-Bebel-Platz von der Polizei abgeriegelt, linksautonome Gruppe haben bereits angekündigt, den Platz zu stürmen und das Motto herausgegeben: Schlagt sie, wo ihr sie findet!
Die Nordhäuser Polizei hat für den morgigen Samstag ein Bürgertelefon eingerichtet: 03631/961517.

