Fr, 07:33 Uhr
19.05.2006
nnz-Forum: Sozial?
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte heute über Forderungen von Sozialverbänden bei Hartz IV berichtet. Dazu eine Anmerkung von nnz-Leser Jürgen Nagel im Forum.
So überraschend kommt die asoziale Attacke dieser sozialen Organisationen nicht. Längst gehören sie in vielen Städten und Regionen zu den wichtigsten Trägern bei der Einrichtung von Ein-Euro-Jobs und füllen sich die Vereins- oder Verbandskassen mit den Regiekosten von bis zu 500 Euro pro Billigjobber und Monat. Zum Dank verzichten sie darauf, die Verursacher der Massenarmut beim Namen zu nennen oder ihnen gar offensiv entgegenzutreten.
Trotzdem sinkt die Arbeitslosigkeit nicht entsprechend", stellte VDK Präsident Hiirlinger auf dem 15. Ordentlichen Bundesverbandstag fest, sondern wird wegen der hierdurch verursachten Einnahmeausfälle zum Kernproblem für die Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme. Die Wirtschaft nutzt die vorgenommene Absenkung der Lohnzusatzkosten nicht für Investitionen zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Deutschland. Im Gegenteil! Die Großunternehmen suchen weiter ihr Ertragsheil im Gesundschrumpfen oder Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Osteuropa oder China. Diese Arbeitsplätze sind dann unwiederbringlich verloren. Und deshalb stelle ich fest: Diese Entwicklung ist der Beweis, dass wir durch Sozialabbau und einseitige Entlastung der Unternehmen nicht zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.
Die programmatisch den Idealen der Arbeiterbewegung (AWO) bzw. der christlichen Soziallehre (DW) verpflichteten Verbände sind feste Bestandteile eines parasitären Systems der Armutsverwaltung geworden. Sie sollen die Suppenküchen und Kleiderkammern für die immer größer werdende Schar durch staatlichen Sozialterror marginalisierter Menschen organisieren. Zum Dank werden die Führungsetagen dieser Organisationen, die auch als Endlager für verbrannte Politiker benötigt werden, üppig alimentiert.
Jürgen Nagel, Nordhausen
Autor: nnzSo überraschend kommt die asoziale Attacke dieser sozialen Organisationen nicht. Längst gehören sie in vielen Städten und Regionen zu den wichtigsten Trägern bei der Einrichtung von Ein-Euro-Jobs und füllen sich die Vereins- oder Verbandskassen mit den Regiekosten von bis zu 500 Euro pro Billigjobber und Monat. Zum Dank verzichten sie darauf, die Verursacher der Massenarmut beim Namen zu nennen oder ihnen gar offensiv entgegenzutreten.
Trotzdem sinkt die Arbeitslosigkeit nicht entsprechend", stellte VDK Präsident Hiirlinger auf dem 15. Ordentlichen Bundesverbandstag fest, sondern wird wegen der hierdurch verursachten Einnahmeausfälle zum Kernproblem für die Finanzierung der sozialen Sicherungssysteme. Die Wirtschaft nutzt die vorgenommene Absenkung der Lohnzusatzkosten nicht für Investitionen zur Schaffung von Arbeitsplätzen in Deutschland. Im Gegenteil! Die Großunternehmen suchen weiter ihr Ertragsheil im Gesundschrumpfen oder Verlagerung von Arbeitsplätzen nach Osteuropa oder China. Diese Arbeitsplätze sind dann unwiederbringlich verloren. Und deshalb stelle ich fest: Diese Entwicklung ist der Beweis, dass wir durch Sozialabbau und einseitige Entlastung der Unternehmen nicht zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.
Die programmatisch den Idealen der Arbeiterbewegung (AWO) bzw. der christlichen Soziallehre (DW) verpflichteten Verbände sind feste Bestandteile eines parasitären Systems der Armutsverwaltung geworden. Sie sollen die Suppenküchen und Kleiderkammern für die immer größer werdende Schar durch staatlichen Sozialterror marginalisierter Menschen organisieren. Zum Dank werden die Führungsetagen dieser Organisationen, die auch als Endlager für verbrannte Politiker benötigt werden, üppig alimentiert.
Jürgen Nagel, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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