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Fr, 07:00 Uhr
19.05.2006

Beileid des FSV Wacker

Nordhausen (nnz). Der vorletzte Präsident des FSV Wacker 90 wird heute zu Grabe getragen. Aber Wolfgang Lutze war viel mehr als nur ein Präsident.


Wolfgang Lutze wird heute um 10 Uhr auf dem Nordhäuser Hauptfriedhof beigesetzt. Mit ihm verliert das sportinteressierte Nordhausen und speziell der FSV Wacker 90 einen engagierten Kämpfer und großen Sportsmann. Das Urgestein des Nordhäuser Fußballs tat sich als Spieler, Trainer und schließlich als Präsident bei Motor und Wacker hervor. Von seinen Sportkameraden wurde Wolfgang Lutze für seine Offenheit und Direktheit geschätzt.

Sein konsequentes Einstehen für die Interessen einer Sache machte ihn zu einem streitbaren, mitunter unbequemen, aber immer auch fairen Partner. Gerade diese Eigenschaften erzeugten die Hochachtung bei Freunden und Gegnern. Sein großes Durchsetzungsvermögen kam dem Fußballverein in seiner schwersten Zeit zu gute, denn Wolfgang Lutze übernahm die Führung Wackers, als der Verein am Rande der Liquidation stand.

Als Interimspräsident gelang es ihm, das Schlimmste abzuwenden. Seiner hohen Einsatzbereitschaft und Findigkeit ist die Rettung des Nordhäuser Traditionsclubs um die Jahrtausendwende zu verdanken. In seiner langjährigen Trainertätigkeit setzte er sich sehr stark für Traditionspflege ein und coachte mehrere Jahre die Wacker-Oldies.

Präsidium, Verantwortliche, Trainer, Spieler und Fans trauern um einen vorbildlichen Sportler und unverrückbaren Freund des Nordhäuser Fußballs. Wolfgang Lutze, der in seinem Beruf nach der Wende maßgeblich am Aufbau der Thüringer Allgemeinen in Nordhausen beteiligt war, starb im Alter von nur 60 Jahren in der vorigen Woche an einer heimtückischen Krankheit. Die Fußballer teilen den Schmerz der Familie Lutze und sprechen ihr tief empfundenes Beileid aus. Dem teuren Verstorbenen wird beim FSV Wacker 90 Nordhausen stets ein ehrendes Andenken gewahrt werden.
Olaf Schulze, im Namen des FSV Wacker 90
Autor: osch

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