Do, 11:02 Uhr
18.05.2006
Neue Leute? - Neue Leute!
Nordhausen (nnz). Personalien sind immer eine heikle Angelegenheit. Das ist in der Politik nicht anders als in der Wirtschaft und im Sport. Und: Irgendwas sickert durch. Auch in Nordhausen, auch bei Wacker.
Dort wird aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Ende dieser Saison eine Ära zu Ende gehen. Die Ära Uwe Etzrodt. Als Trainer der ersten Männermannschaft. Das sind die Gesetze des Fußballs nun mal und sicher werden im Umfeld des Vereins die Schreihälse wieder da sein und ihren Frust auf das Präsidium ablassen.
Im Forum der Wacker-Homepage – dem inoffiziellen Tummelplatz für Gerüchte – war in dieser Woche zu lesen. Um allen Gerüchten Einhalt zu gebieten: Etze bleibt Trainer der ersten Mannschaft. Mindestens bis zum Saisonende. Wir wollen Etze unbedingt im Verein halten und werden uns zu diesem Thema noch einmal zusammensetzen. Ein erstes Gespräch hat stattgefunden und es ist falsch, dass wir gesagt haben sollen, wir würden nicht mehr mit ihm planen, schreibt der lokist, von dem alle wissen, dass sich dahinter Vize-Präsident Olaf Schulze verbirgt.
Doch offiziell von der nnz befragt, gibt sich der hauptberufliche Bürger-Rundfunker sehr zugeknöpft und spult die Sätze herunter, die man eben auch im Forum lesen kann. Doch an jedem Gerücht ist etwas dran, zum Beispiel die Tatsache, dass in Nordhausen mit potentiellen Kandidaten verhandelt wurde und wird. Mit Trainer-Kandidaten versteht sich. Das ist legal und legitim, das machen alle Klubs so. Es gibt keinen Trainer mit Stammplatz, nicht mal beim (Fast)-Denkmal Koschlick war das so.
Will der Verein neue Aufgaben anpacken, dann bedarf es dazu auch einer neuen, einer anderen sportlichen Führung. Es bedarf eines Fußballlehrers. Das muss ein Mann sein, der bereits erfolgreich Mannschaften – auch höherklassig – geführt hat. Das muß aber auch ein Mann sein, der Konzepte entwickeln kann, der Cheftrainer und Pädagoge gleichermaßen ist und der in der Lage ist, genügend Distanz zu schaffen. Und von diesem Kaliber gibt es in dieser Region und in dieser möglichen Preisklasse, die Wacker zu bieten in der Lage ist nicht allzu viele. Die kann man an einer Hand abzählen. Nach nnz-Recherchen könnte der Name Burkhard Vendt im Gespräch sein.
Offiziell wird vor dem Ende dieser Saison kein Wort aus den Präsidialen herauszulocken sein, das ist auch gut so. Man muß ihnen aber zugestehen zu agieren. In Richtung Zukunft. Über die der ersten Mannschaft wurde an dieser Stelle schon viel geschrieben, aber die Zweite, die soll bald in der Bezirksliga kicken, mit Dirk Fuhrmann als Trainer – das steht fest. Ein Platz wäre bei den A-Junioren frei – diese Personalie muss ebenfalls geklärt werden.
Fakt ist, dass sich nach Saisonende mehrere neue Spieler auf dem heiligen Rasen an der Parkallee einfinden werden. Spieler für die Erste und Spieler für die Zweite. Ein Kader von 28 Mann für beide Mannschaften wird sich das Präsidium nicht mehr leisten können. In den nächsten Tagen müssen die Mannschaften des Nachwuchsbereiches gemeldet werden. Wacker will auch da quantitativ eine Kohle drauflegen und den Quell guter Nachwuchsarbeit sprudeln lassen.
Und über all dem muss es einen Chetrainer geben. Einen mit pädagogischer Erfahrung, einen, der das Sagen hat und bei dem nicht in Entscheidungen reingeredet wird. Nicht aus der Mannschaft heraus, nicht von Trainern anderer Wacker-Mannschaften und auch nicht vom Präsidium. Einer, der zum Beispiel auf gleicher Augenhöhe mit Stehler und Co. verhandeln kann, der akzeptiert und respektiert wird. Und dieser Mann muss Zeit haben – für Wacker Nordhausen, für einen Verein, für den er eigentlich schon immer mal Zeit haben wollte.
Autor: nnzDort wird aller Wahrscheinlichkeit nach mit dem Ende dieser Saison eine Ära zu Ende gehen. Die Ära Uwe Etzrodt. Als Trainer der ersten Männermannschaft. Das sind die Gesetze des Fußballs nun mal und sicher werden im Umfeld des Vereins die Schreihälse wieder da sein und ihren Frust auf das Präsidium ablassen.
Im Forum der Wacker-Homepage – dem inoffiziellen Tummelplatz für Gerüchte – war in dieser Woche zu lesen. Um allen Gerüchten Einhalt zu gebieten: Etze bleibt Trainer der ersten Mannschaft. Mindestens bis zum Saisonende. Wir wollen Etze unbedingt im Verein halten und werden uns zu diesem Thema noch einmal zusammensetzen. Ein erstes Gespräch hat stattgefunden und es ist falsch, dass wir gesagt haben sollen, wir würden nicht mehr mit ihm planen, schreibt der lokist, von dem alle wissen, dass sich dahinter Vize-Präsident Olaf Schulze verbirgt.
Doch offiziell von der nnz befragt, gibt sich der hauptberufliche Bürger-Rundfunker sehr zugeknöpft und spult die Sätze herunter, die man eben auch im Forum lesen kann. Doch an jedem Gerücht ist etwas dran, zum Beispiel die Tatsache, dass in Nordhausen mit potentiellen Kandidaten verhandelt wurde und wird. Mit Trainer-Kandidaten versteht sich. Das ist legal und legitim, das machen alle Klubs so. Es gibt keinen Trainer mit Stammplatz, nicht mal beim (Fast)-Denkmal Koschlick war das so.
Will der Verein neue Aufgaben anpacken, dann bedarf es dazu auch einer neuen, einer anderen sportlichen Führung. Es bedarf eines Fußballlehrers. Das muss ein Mann sein, der bereits erfolgreich Mannschaften – auch höherklassig – geführt hat. Das muß aber auch ein Mann sein, der Konzepte entwickeln kann, der Cheftrainer und Pädagoge gleichermaßen ist und der in der Lage ist, genügend Distanz zu schaffen. Und von diesem Kaliber gibt es in dieser Region und in dieser möglichen Preisklasse, die Wacker zu bieten in der Lage ist nicht allzu viele. Die kann man an einer Hand abzählen. Nach nnz-Recherchen könnte der Name Burkhard Vendt im Gespräch sein.
Offiziell wird vor dem Ende dieser Saison kein Wort aus den Präsidialen herauszulocken sein, das ist auch gut so. Man muß ihnen aber zugestehen zu agieren. In Richtung Zukunft. Über die der ersten Mannschaft wurde an dieser Stelle schon viel geschrieben, aber die Zweite, die soll bald in der Bezirksliga kicken, mit Dirk Fuhrmann als Trainer – das steht fest. Ein Platz wäre bei den A-Junioren frei – diese Personalie muss ebenfalls geklärt werden.
Fakt ist, dass sich nach Saisonende mehrere neue Spieler auf dem heiligen Rasen an der Parkallee einfinden werden. Spieler für die Erste und Spieler für die Zweite. Ein Kader von 28 Mann für beide Mannschaften wird sich das Präsidium nicht mehr leisten können. In den nächsten Tagen müssen die Mannschaften des Nachwuchsbereiches gemeldet werden. Wacker will auch da quantitativ eine Kohle drauflegen und den Quell guter Nachwuchsarbeit sprudeln lassen.
Und über all dem muss es einen Chetrainer geben. Einen mit pädagogischer Erfahrung, einen, der das Sagen hat und bei dem nicht in Entscheidungen reingeredet wird. Nicht aus der Mannschaft heraus, nicht von Trainern anderer Wacker-Mannschaften und auch nicht vom Präsidium. Einer, der zum Beispiel auf gleicher Augenhöhe mit Stehler und Co. verhandeln kann, der akzeptiert und respektiert wird. Und dieser Mann muss Zeit haben – für Wacker Nordhausen, für einen Verein, für den er eigentlich schon immer mal Zeit haben wollte.


