Bürgerdialog in der Festhalle
Prophet verspricht Doppelwumms” am 10. September
Nach dem gestrigen Gespräch mit dem grünen OB-Kandidaten zogen am späten Samstagnachmittag die Blauen” nach. Für ihren Bürgerdialog hatte sich die AfD die Festhalle in Sundhausen ausgesucht…
Robert Sesselmann zu Gast in Sundhausen (Foto: nnz)
Viele Interessierte hatten den Weg zum Sundhäuser Sportplatz gefunden und wollten wissen, was ihnen die AfD, was ihnen der Mann zu sagen hatte, der am 10. September zum Nordhäuser Oberbürgermeister gewählt werden will.
Jörg Prophet hatte sich irgendwann in diesem Jahr aufgemacht” und verkündet, dass er antreten wird. An diesem Samstag nun konnte er auf mehr als 150 Frauen und Männer blicken, die von ihm vor allem hören wollten, was er als eventuell Gewählter machen will. Doch vor dem Machen steht die Wahl. Ein AfD-Politiker, der diese erste Hürde schon übersprungen hat, machte für Prophet heute denn auch Wahlkampf: Robert Sesselmann, der erste AfD-Landrat in Deutschland. Der wurde mit sehr viel Applaus begrüßt.
Die offizielle Begrüßung übernahm Kreisvorsitzender Andreas Leupold, der sich wünschte, dass die Gäste sich nicht nur lobhudelnd, sondern vor allem kritisch mit der Partei und mit dem Kandidaten auseinandersetzen.
Robert Sesselmann freute sich, den nächsten Oberbürgermeister von Nordhausen” unterstützen zu können. Vor seinen Ausführungen ehrte der Gast aus Südthüringen Axel Haake aus Nordhausen. Er habe vor zehn Jahren die Partei mitgegründet. Jetzt, zehn Jahre später, gibt es in Thüringen den ersten Landrat und in Nordhausen werde es den ersten Oberbürgermeister einer Kreisstadt geben. Davon sei Sesselmann, der in Sundhausen nicht als Landrat, sondern als Mitglied des AfD-Landesvorstandes sprach, fest überzeugt.
Sesselmann kritisierte die aktuelle Politik im Land und im Bund als bürgerfeindlich. In der kommunalen Politik werde die AfD keine Brandmauern errichten. Im Gegenteil, wenn selbst die Linke im Kreistag einen konstruktiven Vorschlag mache, dann solle darüber diskutiert und beschlossen werden. Letztlich wolle und müsse er die Probleme für die Bürger lösen.
Der Bürgerdialog war gut besucht (Foto: nnz)
Dann war Prophet an der Reihe. Mit einem Wieän” im ältesten Stadtteil von Nordhausen begrüßte er die Gäste, die aus allen Teilen der Gesellschaft” den Weg in die Festhalle gefunden hatten. Da saßen Lehrer neben Bauarbeitern oder selbständigen Handwerkern. Die wenigsten Mitglieder der AfD, aber (vielleicht) Wähler am 10. September, so das Kalkül. All denen stellte er sein Programm vor, das sich vor allem aus dem ableitet, was in Nordhausen anders und besser zu machen sei. Er sei mit seiner AfD-Fraktion im Stadtrat immer dafür” und nicht dagegen” gewesen. So wolle er auch im Rathaus arbeiten. Ich will, dass Sie, wenn Sie früh um 6 Uhr aufstehen und zur Arbeit gehen, wissen, da sitzt einer im Rathaus, der sich um genau ihre Belange und ihre Probleme kümmert”.
Die Stadt Nordhausen müsse frei von parteilichen Zwängen sein. Er wolle in Erfurt oder im Landesverwaltungsamt für Nordhausen kämpfen und da brauche er keine Unterstützung von irgendwelchen Staatssekretären aus Erfurt oder Beauftragten aus Berlin. Ich werde für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt das einfordern, was ihnen gesetzlich zusteht und was sie jeden Monat an Steuern einzahlen”, sagte Jörg Prophet und klaute dann ein wenig beim politischen Kontrahenten: Ich kämpfe in den nächsten Tagen und Wochen dafür, dass es nach dem Wumms in Sonneberg, am 10. September den Doppelwumms in Nordhausen gibt!”
Ein älterer Mann eröffnete die Fragerunde. Wie will er, Prophet, den Zwist zwischen LRA und Rathaus beenden? Dazu der Kandidat: Es müsse doch endlich eine Zusammenarbeit möglich sein. Es gehe doch nicht um die AfD, sondern um die Bürger. Die jedoch müssten sich mehr denn je in die politischen Prozesse einmischen, sie müssten diskutieren und Forderungen stellen. Bei der AfD habe und hat man dafür offene Ohren. Und wenn die Gesetze nicht gut für den Bürger sind, dann müssen sie für das Bürgerwohl umgestaltet werden. Gleiches gelte für Beschlüsse im Stadtrat.” So müsse die Selbständigkeit der Ortsteile weiter gestärkt werden, über den Einsatz der Gemeindearbeiter sollen die Ortsteilräte selbst entscheiden. Dazu gehöre die Ausstattung der Ortsteile mit einem Budget.
Ein selbständiger Handwerker aus Sundhausen sprach das Thema der mangelnden Sicherheit an. Prophet dazu: Das Ordnungsamt kümmere sich vorwiegend um die Vergabe von Knöllchen, statt für Ordnung zu sorgen. Das liege aber auch an den Vorgesetzten der Mitarbeiter.”
Wie willst du mit dem Gegenwind aus den anderen Parteien umgehen? Du bist auch nur ein Mensch”, fragte ein Mann. Ich werde offen und ehrlich mit allen Menschen umgehen und dann wollen wir mal sehen, ob nicht die anderen sich besinnen, dass sinnlose Konfrontation eben sinnlos ist und Respekt gegenüber dem Gegenüber immer der richtige Weg ist”, antwortet Prophet.
Es war eine muntere Diskussion, kritischen oder nachdenklichen Fragen musste sich Jörg Prophet nicht stellen. Das machte schon etwas nachdenklich, gibt es auch jede Menge Reibungspunkte” mit Inhalten und Zielen der AfD in der Gesellschaft. In der kommenden Woche wird sich Jörg Prophet bei weiteren Veranstaltungen vermutlich diesen Fragen stellen. Und da wird es nicht nur für die Zuhörer vor Ort, sondern auch für die Berichterstatter interessant.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg
Kommentare
Vielleicht wird Herr Prophet der erste OBERbürgermeister einer Kreisstadt
Vielleicht wird Herr Prophet der erste OBERbürgermeister einer Kreisstadt
am Sonntag hat aber ersteinmal ein Herr Janke in Seelow die Chance eine Kreisstadt zu regieren. Und in Raguhn gibt es auch schon einen AfD Bürgermeister, und zwar Hannes Loth.
Sollte Herr Prophet gewinnen, wovon man ausgehen kann, bleibt uns das ganz große Geschrei wie in Sonneberg erspart weil, weil ein Gewöhnungseffekt einsetzt.
Friedrich III.
26.08.2023, 22:42 Uhr
Wuchtig!
Überzeugender Auftritt von Prophet und allen Beteiligten. Ich war vor Ort. Es mussten tatsächlich Stühle hinzugestellt werden.
Besonders beeindruckend waren die Fragen und Wortmeldungen des Pflegepersonals zur Corona – Thematik.
So stelle ich mir eine bürgernahe Wahlkampfveranstaltung vor!
Hcsnem
26.08.2023, 22:56 Uhr
kritischen oder nachdenklichen Fragen musste sich Jörg Prophet nicht stellen.
Na klar ,wer viel verspricht,dem wird gefolgt .Da ist der Name Programm . Fragt sich nur für was !? Er gaukelt den Menschen vor, Entscheidungen treffen zu können, die er nicht zu entscheiden hat, da diese von der Bundesregierung getroffen werden. Allmachtsfantasien nennt man das, so glaube ich. Wer einem Faschisten nach dem Munde redet , hat im Rathaus nichts verloren. Ich setzte auf die Vernunft der Nordäuser, sich keinen Ob ins Rathaus zu holen, der behauptet die geschürten Ängste ,eben mal so beseitigen zu können . Dazu braucht es eine Verwaltung, die hinter diesem Menschen stehen, einen Stadtrat, der ihm zustimmt , vorallem jedoch Respekt gegenüber all den Menschen, die hier in Nordhausen leben .
Undine
26.08.2023, 23:59 Uhr
Feigheit vor dem Feind.
Auf kritische Fragen war er eingestellt. Kam aber keine. Selbst Schuld. Ich habe es gestern schon geschrieben. Geht doch hin und stellt sie. Hier unter Nicknamen zu sticheln, ist keine Leistung. Die Wahrheit ist, euch fehlen die Argumente, und deshalb ist das hier saubequem.
Anmerkung techn. Support:
Ein bisschen unter Nicknamen sticheln tun hier ja einige. Nech Undine?
grobschmied56
27.08.2023, 00:13 Uhr
Begriffe wie 'Wumms' und ...
... 'Doppelwumms' sollte Herr Prophet besser vermeiden, denn die sind durch andere Politiker bereits besetzt. Solche kindlichen oder kindischen (?) Phrasen hat ein erwachsener Mensch auch gar nicht nötig, wenn er denn wirklich was zu sagen und zu bestellen hat.
Wer ein Amt anstrebt, sollte sich durch bewußt sachliche Ansprache an die Vernunft und Einsicht seiner Anhänger wenden. Das kann man in normaler Sprache tun.
Den kindischen Mumpitz-Ton, wie inzwischen auf Parteitagen der SPD und Grünen üblich, braucht es nicht.
Ich wünsche der Stadt Nordhausen einen möglichst sachlichen und qualifizierten Bürgermeister!
P.Burkhardt
27.08.2023, 01:50 Uhr
Naja. .
...so ganz ohne kindliche Phrasen kommt die AFD und ihre oft etwas einfältigen Anhänger (trotz Studium und mehreren Berufen) ja nun auch nicht aus, Grobschmied...ich denke da an so süße Wortschöpfungen, wie "Kopftuchmädchen", "Messermänner" ,"Goldstückchen" oder eben "Futschland"... dagegen finde ich dem "Wumms" ja geradezu tiefgründig.
Aber das ist ja alles nur Rethorik, die zum Ziel hat, dass es eben jeder Idiot auch begreift... oder wen will die AFD genau damit erreichen?
Nörgler
27.08.2023, 08:59 Uhr
Keine Allmacht
Es ist schon beachtlich, wie die immer wiederkehrenden Agitatoren des kleinen links-grünen Millieus hier andere erziehen wollen. Ich war in Sundhausen dabei, wollte mich informieren. Klar, dass Menschen da ihre Sorgen darlegen, die ein OB nicht lindern oder heilen kann. Das hat Prophet auch so deutlich gemacht, auch bei Bildungsproblemen, die angesprochen wurden. Das war, wie ich gelesen habe, bei den Grünen am Freitagabend nicht anders. Oder habe ich was verpasst?
Komiron
27.08.2023, 09:37 Uhr
Erstaunlich sachlich gehalten
Einfach nicht wiederzuerkennen die Alternative und man könnte meinen beim Einlass gab es für jeden Teilnehmer ein gratis Stück Kreide.
Sogar das AfD nahe Kommentatorenfeld ist um äußerste Sachlichkeit bemüht :/
Zumindest hält dieser fragile Zustand bis zum fünften Kommentar.
Da kommt der alte Griesgram und Hobby Klingone um die Ecke und schreibt endlich auf was allen auf den Nägeln brannte:
Die Grünen.....
Apropos Nägel, kleiner Tipp an den Herrn vorne rechts im Bild, geschnittene Fußnägel sind kein Gendergaga sondern ein Zeichen für Körperpflege und die Flasche Billigbier dazwischen, wertet das Erscheinungsbild auch nicht unbedingt auf.
Kobold2
27.08.2023, 09:49 Uhr
mit nichtssagenden
Phrasen Hoffnungen wecken, klappt bei den Anhängern recht gut.
Für mich gehören in eine Wahlkampfveranstaltung konkret genannte Ziele.......
geloescht.20241017
27.08.2023, 10:09 Uhr
Man nimmt es so hin
wenn Montagabend zur Demo vier Polizeiautos zugegen sind. Finde ich gut, es kann ja mal ein Bürger stürzen und Hilfe ist dann gleich vor Ort.
Aber wo ist diese Polizeipräsens, wenn Neubürger randalierend durch unsere Straßen ziehen? Das war auch ein Thema an diesem Abend und ich finde es gut, wenn dieses Thema angesprochen wird.
Sind wir die Verbrecher oder die Anderen, die unsere Hilfe bekommen?
Hans Dittmar
27.08.2023, 10:30 Uhr
AfD und doch Widersprüche
Ich habe immer allen zugestimmt im Stadtrat?! Das halte ich für ein Gerücht, gerade wenn es um die eigenen kommunalen Unternehmen ging stimmt die AfD dagegen, war aber anschließend bei den Richfesten und Einweihungen gern zugegen.
Wenn es kommunal nicht um Politik geht sondern um die Sache, wieso ist Herr Prophet dann in der AfD und nicht in einer Gruppe für Nordhausen oder ohne AfD in NDH angetreten. Und mal ehrlich, er hat das Format dazu und wäre meines Erachtens ohne Parteibuch vermutlich gleich ins Rathaus eingezogen. Aber so plappert man was von wir brauchen keine Staatssekretäre und politischen Vertreter und holt sich dann aber den ersten Landrat der AfD von Südthüringen.
Südharzmensch
27.08.2023, 10:36 Uhr
Prophet außerhalb des Nordhäuser Wirrwarrs
Prophet steht außerhalb des Wirrwarrs an der Rathausspitze und der Rangeleien, die mit den anderen Bewerbern weitergehen würden.
Er ist in jeder Hisicht unanbhängig und hat einen klaren Plan und hat wohl auch das nötige Standing, um einen klaren Kurs Richtung Bürgerinteressen konsequent zu verfolgen. Das sehe ich sonst nur noch beim CDU Bewerber. Die anderen .... nun ja. Beim Amtsinhaber bin mich immer weniger sicher, ob er überhaupt noch Intresse hat.
Audio
27.08.2023, 10:43 Uhr
Meine Entscheidung: Vorbehaltlos für Jörg Prophet !
Und das nicht nur, weil ich Jörg Prophet als einen ehrlichen, anständigen und vor allem bodenständigen Kanditaten kenne, sondern auch, weil die AfD die einzige Partei ist, die einen schonungslosen Kampf gegen die bürgerfeindliche Politik der "Ampel" führt. Dass diese Haltung den anderen Parteien und ihren Anhängern nicht passt, zeigt sich darin, dass die von ihnen abhängigen Medien die AfD verleumdet, sie diffamiert und ständig Unwahrheiten über sie verbreitet. Den Mitgliedern eine Nazi-Mentalität anzuhängen, ist dabei eine der schändlichsten Verleumdungen.
Dabei müsste doch jeder deutsche Bürger wissen, dass die Bundesrepublik unter der damaligen CDU-Herrschaft sogar einen Bundeskanzler mit Nazi-Vergangenheit hatte !
Ich wünschte mir, dass die AfD durch den ehrlichen Willen der Bürger nach und nach Führungspositionen einnimmt, um endlich im Sinne des Volkes zu regieren.
Fangen wir mit Jörg Prophet damit in Nordhausen an !
W.Roßmell
27.08.2023, 19:10 Uhr
Herr Prophet ist nicht ehrlich....
Er hatte u.a. eine Einladung aus Stempeda erhalten, wo alle OB-Kandidaten eingeladen waren und Rede und Antwort zu Fragen der Bürger geben sollten. Dort erschienen dann aber nur 4 Kandidaten (Frau Rieger hatte sich entschuldigt und befand sich im Urlaub, Herr Prophet allerdings hatte etwas Besseres zu tun!), so dass die anderen 4 Kandidaten auf Bürgerfragen antworteten. Herr Prophet, dem scheinbar in diesem Artikel die Bürger so wichtig sind, für die er sich als OB mehr als jeder andere Politiker einsetzen würde, hatte an diesem Tag eine "wesentlich wichtigere" Veranstaltung besucht, die ihn nach Sachsen-Anhalt führte und mit der Wahl absolut nichts zu tun hatte! Er feierte mit anderen Menschen seine "rechte Zeitschrift Contact" mit dem Verleger und seinen Freunden und erschien am nächsten Tag dann unangemeldet zum Frühshoppen in Stempeda, da wo Bier reichlich floss und wo es keine Diskussion mit den anderen OB-Kandidaten gab. Es hinterließ einen faden Eindruck, dass sich Herr Prophet um diese Diskussionsrunde drückte und den Frühshoppen beim Bier nutzte, um all seine tollen Worte loswerden zu wollen. Er hat kein richtiges Programm und nutzt jetzt sogar die Schlagworte des Kanzlers im Wahlkampf aus und verspricht als OB-Kandidat glaube mehr Wünsche als alle anderen Kandidaten zusammen. Allerdings diese Wünsche für die Bürger sind zum großen Teil der großen Politik vorbehalten und wird auch kein OB ändern können! Ich glaube ihm (fast) kein Wort, denn seine Parteifreunde und die rechtsradikale Contact schienen ihm wichtiger zu sein, als eben die öffentliche Auseinandersetzung mit den anderen Kandidaten, die er scheinbar scheut. Und ich frage mich echt, warum hier in der NNZ so viele alleinige Auftritte des Herrn Prophet erscheinen und er dabei alles verspricht, was er selbst in 6 Jahren OB nicht einhalten kann und wird. Man kann nur hoffen, dass wir Nordhäuser uns nicht einlullen lassen von diesen Herrn, der rechtsradikale Veranstaltungen im Wahlkampf als wichtiger empfindet, als mit den Kandidaten wirklich öffentlich zu diskutieren und auseinanderzusetzen. Er tritt lieber allein auf, wie hier in Sundhausen und ist für mich nicht wählbar mit seinen scheinbaren Versprechungen.
Harzer Jung
27.08.2023, 23:13 Uhr
Prophet verspricht Dinge, die er nicht erfüllen kann.
Vielleicht sollten sich seine Fans mal damit beschäftigen, welche beschränkten Befugnisse und Möglichkeiten ein OB eigentlich hat, bevor sie sich Sachen versprechen lassen, die auch Prophet nicht erfüllen kann. Eine Realität, der sich sein Landratskollege auch stellen muss. Denn auch von ihm hört man nicht, dass er seine Wahlversprechen erfüllt hat. Weder ändern sie Gesetze noch können sie Wahlversprechen erfüllen die in der Befugnis von Bund bzw. Landesregierung liegt. Da werden Wählern nur Luftschlösser versprochen und Ängste geschürt. Klare detaillierte umsetzbare Lösungen bietet er nicht an.
P.Burkhardt
28.08.2023, 00:27 Uhr
Sehr gut @w.rossmell
Sie haben das Prinzip der AFD erkannt. Ich finde es schade, dass sich ein gestandenerMann wie Jörg Prophet so vor diese Karre spannen lässt, nur weil für ihn persönlich ein paar EUR OB-Salär rauskriegen, hat er das wirklich so nötig ? Hab die letzten GB nicht gelesen...
Wenn er aus Überzeugung antreten würde, dann wäre er nicht in der afd, sondern würde sich parteilos zur Wahl stellen.
Teja
28.08.2023, 00:44 Uhr
Versprechen
Lasst doch den Gewinner der OB Wahl zeigen was sie oder er kann.Vorher diskutieren beruht doch auf reinen Vermutungen.
Fakt ist doch eins,Politik kann nur auf der Volksebene beeinflusst werden , siehe 1989.Da fing auch alles klein an.
Ich verstehe nicht,das daran scheinbar nur noch wenige denken.
Das natürlich auch einige Kommentarschreiber aus ihrem
Weltbild heraus votieren ist ja klar.
Siehe auch Herr Roßmell. als ehemaliger SED Funktionär.
Soll doch die AFD die Chance bekommen,zu zeigen das sie es besser kann.
Wenn aber der voreingenommene Stadtrat nicht mitzieht sondern nur blockiert ,dann wird es so wie bei Herrn Buchmann.Nichts für den Bürger,alles für das Ego und für die Parteidisziplin.
Tatsache ist aber , das große Teile des Volkes so nicht mehr weiter bevormundet und ausgenommen werden wollen,dies auch kundtun und viele Politiker können oder wollen das nicht begreifen.
Herr Merz fängt ja nun langsam an sich auf die alten Werte der CDU rückzubesinnen,mal sehen,wo das hinführt.
W. Roßmell
28.08.2023, 11:24 Uhr
An Teja: Wissen und Wahrheiten sind besser, als Behauptungen in die Öffentlichkeit zu setzen
Ich wusste, dass es hier Menschen gibt, die meinen Klarnamen-Beitrag sofort für "Futter" nutzen werden, um gegen meine Meinung einen Aufschrei zu verbreiten u. anschließend aus meiner Vergangenheit zu "spekulieren". Das sind eben die gewissen Unterschiede Teja, ich weiß wer ich bin und Sie verstecken sich hinter 4 Buchstaben u. versuchen damit einen Kandidaten in den Himmel zu heben, der u. das schreibe ich hier gern noch einmal deutlich, für den Bürger jetzt alles verspricht, aber für den Bürger anschließend nicht mehr da ist! Das hat er deutlich gemacht, als er zum OB-Forum in Stempeda eingeladen war, er aber nicht erschien u. sich dafür nach Sachsen-Anhalt aufmachte, um mit seinen rechten Freunden u. der rechten Zeitung (schauen Sie einfach im Internet mal nach) gefeiert hat! Auch versucht "Ihr Kandidat" möglichst keine Veranstaltungen zu besuchen, wo die anderen Kandidaten über ihre Programme sprechen. Herr Prophet zumindest hat in meinen Augen kein Programm, außer dass er sich für die Bürger dieser Stadt einsetzen will... Wo sind aber hier die Beispiele, was er für die Bürger tun will? Pauschale Formulierungen einfach so raushausen, das kann Jeder aber mit direkten Futter zu unterfüttern, wie er was machen will, davon habe ich noch nichts Lesen oder vernehmen können! Tut mir leid, aber wenn Sie Teja es anders sehen (jeder kann seine Meinung äußern), widerspreche ich Ihnen in Ihren gesamten Worten! Ich hoffe und wünsche mir nur, dass diesen Eindruck, den ich habe u. öffentlich u. ohne Nicknamen vertrete, andere Bürger unserer Stadt dies auch so feststellen bzw. sehen u. sich hoffentlich für einen anderen OB-Kandidaten entscheiden. Wir brauchen keinen Rechtsruck, in der Politik schon gar nicht u. es sind neue Gesichter als Kandidaten, die sicher Veränderungen für das Wohl unserer Bürger dieser Stadt u. viele Veränderungen in ihren Programmen haben, wo es uns glaube doch in den nächsten 6 Jahren besser gehen wird, als einem OB, der letztendlich parteiliche Forderungen einer rechtsausgerichteten Partei unter dem thüringischen Anführer, Herrn Höcke, vertreten muss! Außerdem Teja, ich war zu DDR-Zeiten Mitglied der Partei, aber eben kein SED-Funktionär, weil ich zu oft unbequem war!!
DDR-Facharbeiter
28.08.2023, 21:00 Uhr
AfD-OB Prophet 2024 bundesweit AfD Wahlkämpfer?Nordhausen Nazi-Stadt?
Siegreicher AfD- Oberbürgermeister Prophet würde 2024 bundesweit als AfD Wahlkämpfer wie heute schon Herr Sesselmann aus Sonneberg eingesetzt. Nordhausen wird sein Ansehen verlieren, mahnte 28-08-2023in der TA Jens-Christian Wagner von der Gedenkstätte Mittelbau Dora. Nordhausen würde wieder als Nazi-Stadt angesehen. Wird am 10. September 2023 oder bei einer späteren Stichwahl AfD- Kandidat Jörg Prophet zum Oberbürgermeister von Nordhausen gewählt, müssen sich die Wähler auf einen Oberbürgermeister i. A. - in Abwesenheit- gefasst machen. Das kennen die Nordhäuser vom vorigen Oberbürgermeister Kai Buchmann. Entweder hatte Herr Buchmann keine Lust, länger als 8 Stunden am Tag zu arbeiten oder er war beurlaubt. Die Bürgermeisterin Alexandra Rieger hat mit Fachwissen , Fleiß , Höflichkeit und Überstunden den Laden in Gang gehalten. Sie hat überraschend Nordhausen mit dem Thema "Oberzentrum In NordThüringen" sowohl bei den Ortsteilen des Landkreises wie auch bei den Mächtigen in Erfurt und Berlin positiv bekannt gemacht. Nach einer notwendigen Einarbeitungszeit in die Verwaltung einer breit gegliederten Kommune, ihrer privatrechtlichen Gesellschaften, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der übergeordneten Instanzen des Landes und des Bundes beginnt das 2. Kapitel des Nordhäuser Oberbürgermeisters Jörg Prophet. Ich fürchte n icht die Arbeit als OB von Nordhausen, sondern die AfD Parteileitung wird Jörg Prophet bundesweit als Vorzeige-Partei-Mitglied wie Landrat Sesselmann aus Sonneberg beschäftigen. Er wird von seinen Partei- Führerinnen und Partei- Führern erbarmungslos zu den Wahlkämpfen 2024 im Lande Thüringen und der Bundesrepublik abkommandiert werden. Ein frei gewählter AfD- Oberbürgermeister Jörg Prophet mit einem - gegenüber einigen Parteigenossen tadellosen - Lebenslauf und guten Manieren ist für die AfD ein unverzichtbarer Wahlkämpfer .Wer macht dann für den siegreichen Wahlkämpfer in Nordhausen die Arbeit ?? Natürlich die gute Seele im Nordhäuser Rathaus, Frau Bürgermeisterin Alexandra Rieger.Da kann man auch gleich Bürgermeisterin Alexandra Rieger zur Oberbürgermeisterin von Nordhausen machen
Südharzmensch
29.08.2023, 06:56 Uhr
Afd hin oder her, ich hab gutes Gefühl
Afd hin oder her, ich habe bei J. Prophet ein gutes Gefühl, dass er das Amt ausfüllen kann
Die Sache mit der Afd wird aufgeblasen, Ausweislich seiner Internetseite Prophet hat mit seiner Firma Kunden auf der ganzen Welt, das mit "Nazi" oder "Ausländerfeind" zieht wohl nicht so.
Und nach seinem äußeren Auftreten und Zugehen auf die Leute wäre es für die Stadt ein Gewinn.
Bierchen
29.08.2023, 09:14 Uhr
Ironie oder Satire bitte kennzeichnen
Sehe ich auch so. Herr Prophet macht einen kompetenten Eindruck und seine Herkunft aus der freien Wirtschaft sollte, was Effizienz und strukturiertes Arbeiten angeht, sehr vorteilhaft sein.
@DDR-Facharbeiter..... bitte Ironie bzw. Satire kennzeichnen. Weil ihren letzten Absatz kann man nur als solche verstehen.
Jäger53
29.08.2023, 11:39 Uhr
AfD- Wahl
Alles was der DDR-Facharbeiter in seinem Kommentar befürchtet machen alle anderen Parteien schon immer. Er hat es nur noch nicht bemerkt.
Stadtbewohner
29.08.2023, 12:35 Uhr
Doppelwumms?
Eigentlich ist alles, mit dem Auftritt beim Compact-Sommerfest (u.a. mit Elsässer und Poggenburg), gesagt. Das ist entlarvend genug.
HisMastersVoise
29.08.2023, 13:20 Uhr
Die Geister
Scheinbar bringt Herr Prophet Erfahrungen aus seinen früheren Tätigkeiten im Bezug auf den Umgang von Menschen mit. In wie weit sich dies auf die Führung einer auf die Bildung von beschlußfähigen Mehrheiten setzende Legislatur als blauer Oberbürgermeister übertragen lässt, gibt doch den Raum für Zweifel. Entscheidend aber ist, daß er die Nordhäuser vor dem selbstdarstellerischen Jubel eines bekennenden Nazis schützen muß. Und die Phantasie, wie er als AFD-Mann mit anderen Kommunen zusammenarbeiten will, wenn diese die Werte dieser Partei konsequent ablehnen, fehlt mir komplett. Daher muß der Wähler genau überlegen, welche Geister er rufen will. Daher wäre eine Wahl Pro-Nordhausen sehr viel besser als eine Wahl Pro-Test!
Nordthüringer
29.08.2023, 16:17 Uhr
Achtung, Geisterfahrer unterwegs !
Der DDR-Facharbeiter irrlichtert mal wieder auf der Gegenspur
und sein Kommentar kann nur unter Beihilfe bewusstseinserweiterter
Mittel zustande gekommen sein.
Bitte Fahrstunden bei Bierchen und Jäger53 nehmen,
sie weisen in die richtige Richtung ...
Teja
29.08.2023, 17:44 Uhr
Politik
Nicht jeder ist in der Lage alles zu wissen.Behauptungen kann jeder aufstellen.Wunschvorstellungen sind aber menschlich.
Ich sage nur das,was ich auch belegen kann.Wie kommt Herr Roßmell darauf,das ich Herrn Prophet mit seiner Partei in den Himmel hebe?
Im Gegenteil,ich schrieb nur,das man auch Herrn Prophet die Chance geben sollte,seine Worte in Taten für unsere Stadt umzusetzen.Demokratie???
Alle anderen politischen Amtsträger hatten diese Chance schon und was haben sie erreicht?Wo steht Nordhausen jetzt?
Pauschal wird hier vorverurteilt nur weil der Herr Prophet in der AFD ist.
Herr Höcke dagegen ist ein anderer Vertreter,so kontraproduktiv wie er auftritt ,kann eigentlich niemand sein,der seine Partei damit dauernd in Kritik bringt.
Kommt mir sehr seltsam vor,wenn man die alte Frage,
Wem nützt es?,stellt.Der AFD wohl eher nicht.
Das Nordhäuser Wahlvolk wird entscheiden und dann sehn wir weiter.Die Majorität bestimmt,die Minorität muß damit leben.
Kaefer
29.08.2023, 17:47 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert Verstoß gegen AGB
Sporti_Schmidt
30.08.2023, 13:26 Uhr
Keine kritischen Fragen
Da wäre doch eh nix Konstruktives gekommen. Populisten halt! Wenn ich schon lese: "Ich werde für die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt das einfordern, was ihnen gesetzlich zusteht." Bekommen sie jetzt nicht was ihnen gesetzlich zusteht? Und wenn nicht, was sind konkrete Fälle? Mal konkret werden! Aber so ist es halt. Hohle Phrase, einfache Antworten auf komplexe Themen und es gibt immer noch Leute die auf solche Bauernfänger reinfallen.
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