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Sa, 11:30 Uhr
19.08.2023
Ferien für Ausbau und Reparaturen an Schulen genutzt

Auch die KKS ist jetzt digital auf dem Stand der Zeit

Von den sechs städtischen Grundschulen sind die Grundschule Albert-Kuntz und Bertold-Brecht digital schon auf dem neuesten Stand, bei den Regelschulen die G.E. Lessing und die Petersbergschule...

Jetzt freuen sich auch die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer der Grund- und Regelschule Käthe-Kollwitz über die Ausstattung von 20 Unterrichtsräumen mit hochmodernen interaktiven Displays. Die interaktiven Displays sind, wie herkömmliche Schultafeln auch, höhenverstellbar und zudem mit Whiteboard Flügeln ausgestattet, um weiterhin auch „analoges“ Schreiben zu ermöglichen.

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Die Finanzierung erfolgte größtenteils aus Fördermitteln des Digitalpaktes 2019-2024. Zuvor wurde das Schulgebäude umfangreich digital ertüchtigt, das heißt über 14 Kilometer Datenkabel verlegt, ein flächendeckendes WLAN errichtet und jeder Unterrichtsraum mit Glasfaser erschlossen. Auch die Elektroanlage wurde entsprechend modernisiert.

Stadt nutzte Sommerferien für Reparaturen in Schulen
Lehrerinnen und Lehrer sowie die Haustechniker und Beschäftigte der Stadtverwaltung haben die Sommerferien für die Vorbereitung der Schulen auf den Schulstart genutzt. Neben den turnusmäßigen Instandhaltungsarbeiten, beispielsweise Prüfung der elektrischen Anlagen, Prüfung der Brandschutztechnischen Einrichtungen, Prüfung der Einbruchmeldeanlagen, Prüfung der Sicherheitsbeleuchtung, Prüfung der Aufzugsanlagen, Prüfung Gasanlagen / Fachkabinette, Vorgezogene Prüfungen Heizungsanlagen, Reinigungsarbeiten, Fensterputzer etc., wurden in den Objekten zusätzlich nachstehende Arbeiten bzw. Planungen während der Sommerferien durchgeführt.
Autor: red

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Kommentare
Südharzmensch
20.08.2023, 08:33 Uhr
Grundschüler können nicht mehr richtig lesen - Nordhausen schmeißt Geld für digitale Tafeln raud
Die Klassen sind übervoll und Lehrer fehlen. Das ist das Problem! Die Nordhäuser Lösung: digitale Tafeln. Ein Witz.

Wo liegt der Vorteil für die Schüler von digitalen Tafeln? Technik ist teuer, fehleranfällig, wartungsaufwändig. Der Mehrwert für die Schüler: Null. Das ist auch kein Geheimnis unter der Lehrerschaft.

Das Geld, viele tausend Euro, wäre besser verwendet als Investition in das Personal.

Wieder investiert ohne Rückbindung zur Basis.
Franz Haarkamm
20.08.2023, 16:24 Uhr
Genau Stift und Lineal
Und wozu Schulhefte!? Was habe ich dafür Geld raus geschmissen! Meine Eltern und Großeltern kamen doch auch mit Schiefertafel und Griffel klar.!
Scherz beiseite. Ich habe meine Kinder beneidet, dass sie in der Schule gelernt haben, wie man Präsentationen erstellt. Und wenn och sehe, dass z.B. ein Schornsteinfeger, beim Prüfen der Heizung, die Ergebnisse direkt vor Ort in sein Tablet eingibt, ist mir klar, dass die heutige Jugend an der Digitalisierung nicht vorbeikommt.
Und nein, der Lehrermangel hat nichts mit Geldmangel zu tun. Normalerweise gibt es einen Stellenplan der abgesichert ist. Jahrelang wurden Leute die Lehrer werden wollten nicht eingestellt und landeten in Nachbarbundesländern.. Kein Wunder das keiner mehr Lehramt studierte. Wenn man damals allerdings mehr eingestellt hätte, wäre Stift und Lineal bei den ersten gewesen, die geschrien hätten, das hier Geld rausgeschmissen wird für Leute die Nichts tun. Als die „Kommunisten“, die die Misere geerbt hatten, dann vor einigen Jahren plötzlich viele Lehrer verbeamtet haben, sagte mir ein Student: Dann wäre Thüringen ja doch wieder eine Option.
Südharzmensch
20.08.2023, 16:48 Uhr
@haarkamm: Erst richtig lesen können ....
... und da gibt es aktuell riesige Probleme inzwischen schon bei den Grundschülern. Lesen, Schreiben, Rechnen, dann gern digital. So ist für mich die richtige Reihenfolge. Ich weiß, wovon ich rede, bitte konsultieren Sie gern die Lehrkräfte in Ihrem Umfeld
grobschmied56
20.08.2023, 20:04 Uhr
Kann Stift und Lineal nur beipflichten ...
... der Bildungsstand vieler Grundschüler ist inzwischen geradezu unterirdisch.
Ich selbst war in den ersten fünf bis sechs Schuljahren knapper Durchschnitt, bisweilen auch noch darunter.

Was ich bei einem meiner Enkel erleben muß, ist indessen geradezu ein Debakel!
Er wird von der 3. in die 4. Klasse versetzt mit Leistungen, mit denen ich damals sicher 'sitzengeblieben' wäre!

Dabei sind seine Eltern gebildete und studierte Menschen, die es auch nicht an Engagement fehlen lassen. Hier haben ganz einfach die 'äußerst wirksamen Corona-Maßnahmen' (Lockdown, Schulschließungen, Home-Scooling) und eine katastrophale Schulpolitik (Zusammenlegung der 2. und 3. Klasse) eine Schneise der Verwüstung hinterlassen.

Solche organisatorischen und systematischen Fehlentscheidungen lassen sich dann auch nicht mehr mit massenhaft Steuerknete für 'Whiteboards' und ähnlichen digitalen Firlefanz korrigieren.
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