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Fr, 14:37 Uhr
18.08.2023
Vortrag in der Flohburg

Von der Apothekerkunst zur Pharmazie

Schmerztabletten, Salben, Tinkturen oder Tropfen – Wir alle kennen das Bedürfnis nach Heilmitteln so gut wie den Gang in die Apotheke. Doch wie sah der alltägliche Umgang vor ein- bis dreihundert Jahren aus? Antworten gibt es in der Flohburg demnächst vom Experten...

Der führende Experte für Pharmaziegeschichte in Deutschland, Prof. Dr. Christoph Friedrich von der Universität Marburg, wird am 22. August in seinem Vortrag „Von der Apothekerkunst zur wissenschaftlichen Pharmazie“ einen Überblick über die Entwicklung des Apothekenwesens geben. Der ursprünglich aus Salzwedel stammende Forscher verfasste über 350 Publikationen und leitete von 2000 bis 2021 das Institut für Geschichte der Pharmazie an der Universität Marburg.

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Er ist Träger der Carl-Mannich- Medaille, das ist die höchste Auszeichnung der deutschen pharmazeutischen Gesellschaft. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Geschichte der Pharmazie vom 18.-20. Jh., insbesondere die Arzneimittelgeschichte, Apothekerbiographien, die Pharmazie der NS-Zeit und der DDR.

Diese Koryphäe dürfen wir anlässlich seines Gastvortrages am 22. August um 19 Uhr in der Flohburg begrüßen. Doch noch etwas macht diesen Tag zu einem besonderen: Das Jubiläum des ältesten Nachweises einer Pillenmaschine in Deutschland. Die Pillenmaschine ist ein frühes Hilfsmittel eines Apothekers, um die Pillenherstellung zu standardisieren. Wir feiern am 22. August den 270. Jahrestag eines Dokumentes von 1753, das nicht nur eine Pillenmaschine erstmals im deutschsprachigen Raum nachweist, sondern aus unserer Nordhäuser Mohrenapotheke stammt. Das Dokument ist in der Sonderausstellung „Reichsstadt und Medizin | 1223 – 1802“ ausgestellt. Der Eintritt kostet 5 Euro.
Autor: red

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