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Fr, 13:06 Uhr
18.08.2023
Nächtlicher Krach vom Petersberg nervt Anwohner

Ein Ohrenzeugenbericht

Nachts sind zwar alle Katzen grau, aber zu hören ist dennoch einiges. So auch von der Nordhäuser Weberstraße aus, die an den Petersberg grenzt, wo tagsüber die Blümchen still ihren Sauerstoff produzieren, nachts aber das laute Leben erwacht …

Erst waren sie genervt, dann aber auch erschrocken: Anwohner aus der Nordhäuser Weberstraße wurden seit das frühlingshafte Wetter abendliche Zusammenkünfte im Freien wieder zuließ schon mehrfach von unerwünschtem Krach, der seinen Ursprung auf dem Petersberg hatte, heimgesucht. Nun ist es nicht so, dass die Scheiben in den Wohnblöcken wackelten vor lauter drückender erzeugter Schallwellen, doch belästigend ist es schon, wenn mutmaßlich zehn junge Menschen in fremdländischem Zungenschlag herumgröhlen und ohrenscheinlich gleich aufeinander losgehen werden, weil sie verbal ihre unlösbare Differenzen nicht mehr beheben können.

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Unsere Ohrenzeugen, wohl durch das DDR-Bildungssystem geschult, meinten dabei die russische Sprache ausgemacht zu haben, die für den Krawall benutzt wurde. Für mitteleuropäische und dem germanischen Wortstamm verhaftete Ohren unterscheidet sich das Russische allerdings auch kaum vom Ukrainischen, was wohl in unserm Fall wahrscheinlicher verwendet wurde.

Beunruhigt ist unser Leser vor allem von der Tatsache, dass heftig auf Gegenstände eingeschlagen wurde, was zur Lärmbelästigung wohl noch Sachbeschädigung hinzufügt. So weit, so schlecht; es gibt aber auch Positives zu berichten.

Nachdem der Lärmgeplagte eines Abends der vergangenen Woche um 22.43 Uhr die Polizei verständigte, fuhr schon um 22.50 Uhr ein Fahrzeug des städtischen Ordnungsamts vor und beendete den Spuk. Das verwunderte ihn, denn sein Wissensstand war der, dass die Polizei ab 22 Uhr diesen Dienst vom Ordnungsamt übernimmt, wenn der Cityruf auf die Polizeileitungen umgestellt wird. Weshalb er auch dort anrief. Kurz und gut aber: die Ordnungshüter waren vor Ort.

Die Häufigkeit von nächtlichen Lärmbelästigungen gibt unser Leser mit einmal wöchentlich an, wobei es sich meist um die gleiche Truppe von alkoholisierten, jungen Krakeelern zu handeln scheint, die sic aber nicht immer am gleichen Wochentag zusammenfinden.

Mehr gibt es dazu erst einmal nicht zu sagen. Sachbeschädigungen auf dem Petersberg konnte weder unser Leser feststellen, noch wurden sie polizeilich angezeigt. Aber dass die Streife des Ordnungsamtes so schnell zur Stelle war, verdient eine Anerkennung und Erwähnung, findet die nnz-Redaktion.
Olaf Schulze
Autor: red

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Kommentare
Kama99
18.08.2023, 13:59 Uhr
Wo ist nun das Problem?
Multikulti wurde gewünscht und auch geliefert. Mehr dazu gibt es von mir nicht zu sagen.
Echter-Nordhaeuser
18.08.2023, 18:48 Uhr
Krach von der FH nervt Anwohner
Das selbe ist zu berichten von der FH gegröle bis in die Puppen, Musik zum Teil bis früh um vier und dies auch in der Woche.
free Gigi
18.08.2023, 20:15 Uhr
Neukölln
Ist nicht mehr weit entfernt, freut ihr euch nicht?
geloescht.20241125
19.08.2023, 00:32 Uhr
Grundprobleme muß man an der Wurzel packen
Es tut mir leid für die Anwohner am Petersberg! Den Anwohnern im Bereich Theater/Promenade geht es nicht anders. Es ist Aufgabe der Behörden, Recht inklusive öffentlicher Ordnung zu kontrollieren und ggf.zu sanktionieren. Vor Ort muss der lärmgeplagte Bürger abwägen, ob er selber raus geht und um Ruhe bittet, ob er den City Ruf wählt oder ab 22.00 Uhr die Polizei. Das ist für den Anwohner nicht nur extrem unangenehm, es belastet, massiv!

Der Kinderspielplatz in der Promenade wird oft bis in die Nacht genutzt. Hörbar auch von Kindern und Eltern. Sonst schallen aus der Promenade einfach nur Schreien und Musik. Mal mehr, mal weniger, aber zu jeder Tages- und bevorzugt Nachtzeit

Der Bereich gehört, weil Störungen absehbar sind, schlicht regelmäßig kontrolliert. Sozialen/Anstand kann man heutzutage kaum mehr als selbstverständlich erachten. Leider! Dann doch zumindest die Opfer schützen und Regeln vermitteln. Gern auch per Bußgeld und/oder Kontrolle.

Ein ruhiges Wochenende!
Südharzmensch
19.08.2023, 08:28 Uhr
Zu einer Stadt gehört auch "Lärm", aber ...
Also dass Kinder spielen, auch abends, dass es in einem Park auch mal lauter zugeht, das ist normal für eine Stadt. Sonst bitte aufs Dorf ziehen.

Mit zunehmender Sorge sehe ich aber, dass die Normen und Regeln in dieser Stadt immer weniger eingehalten und überwacht werden.

An Brennpunkte gehört Sicherheitspräsenz in Form von Ordnungskräften. Das klappt immer weniger. Auf den Petersberg gehört eine teilweise Videoüberwachung. Leider auch Fehlanzeige. Der Verkauf von Drogen in Schulnähe - ein gut verschwiegenes Thema, aber vorhanden. Graffitti: Überall präsent, an fast jedem Stromkasten, in jeder Straße ...

Kaputte Gehwege und Straßen, ein Hauptfriedhof, der sehr ungepflegt aussieht, lange Wartezeiten beim Meldeamt, übervolle Schulklassen usw... Keine funktionierenden Freibäder im Hochsommer. (Das kleine Harztor kann drei!!! betreiben)

Eine Bahnhofsstraße, die mir Sorgen bereitet.

Das Niveau für den Normalbürger ist in Nordhausen leider sehr gesunken. Die Stadt muss deutlich besser gemanagt und geführt werden, sonst sinkt das Niveau soweit ab, dass die Probleme nur schwer bis gar nicht zu beheben sind.
nichtbekannt
19.08.2023, 09:32 Uhr
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geloescht.20241125
19.08.2023, 14:18 Uhr
Natürlich können Kinder spielen
Wenn sie aber laut rumschreien und die Eltern das zulassen oder ihnen gleich machen, dann ist das nicht in Ordnung, sondern störend und zumindest in der Ruhezeit unzulässig. Auch auf dem Dorf.
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