Carsten Schneider zu Gast in Nordhausen
SPD startet Straßenwahlkampf
Am Dienstag startet die SPD-Oberbürgermeisterkandidatin Alexandra Rieger in die heiße Phase des Wahlkampfes. Ab 11.45 Uhr wird sie zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Carsten Schneider den Nordhäusern Rede und Antwort stehen auf dem Rathausplatz...
"Zuhören, machen, handeln. Nordhausen hat Potential und das möchte ich ausnutzen, um unsere Rolandstadt zukunftsfähig zu gestalten. Dazu gehört für mich, dass Nordhausen Oberzentrum wird, der Tourismus gestärkt und das Ehrenamt gefördert wird, um nur drei Punkte der verschiedensten Themen zu benennen, die ich begleiten möchte mit Ihrer Unterstützung", so Alexandra Rieger. "Kommen Sie in den kommenden Tagen und Wochen mit mir ins Gespräch, ich freue mich darauf."
Carsten Schneider wird am kommenden Dienstag in seiner Funktion als Ostbeauftragter noch weitere Termine, wie Unternehmensbesuche in der Stadt, wahrnehmen.
Autor: red
Kommentare
Checker
18.08.2023, 12:03 Uhr
Straßenwahlkampf startet…
Da freuen wir uns besonders drauf, am besten noch Herr Jendricke dazu.
Friedrich III.
18.08.2023, 13:11 Uhr
Vor 24 Jahren….
Kurz vor der Jahrtausendwende war es noch spannend, Bundeskanzler Gerhard Schröder nach dem bleiernen Kohl-Jahren hier begrüßen zu dürfen.
Einen Finanzcrash, eine Energiewende und eine Flüchtlingsflut später möchte die Roten hier keiner mehr sehen.
Rieger steht für Zusammenbruch, nicht für den Aufbruch.
Nordthüringer
18.08.2023, 13:25 Uhr
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Undine
18.08.2023, 13:53 Uhr
Carsten Schneider....
Als Ostbeauftragter genau so unfähig wie sein Vorgänger. Wenn der ostdeutsche Pöbel nicht so wählt, wie sich diese Leute das vorstellen, wird ihnen "Demokratieunfähigkeit" bescheinigt. Als OB-Kandidat würde ich auf diese Wahlkampfhilfe verzichten.
DDR-Facharbeiter
18.08.2023, 16:33 Uhr
Fachwissen+stiller Fleiß ohne Blick auf die Schicht-Uhr statt kreischendes Gutsherren-Gebaren
Kontakte zu den Mächtigen in Erfurt und Berlin helfen Nordhausen mehr bei den akuten Problemen als Nähe zu einer Krawall-Partei mit braun-höckenden Parteigenossen. Ziele wie "Nordhausen Oberzentrum in Nordthüringen, Tourismus zu unserer einzigartigen - nicht von Feudalherren gestalteten - Bürgerstadt , Förderung unserer Erfinder-Fähigkeiten, stiller Fleiß ohne Blick auf die Schicht-Uhr statt kreischendes Gutsherren-Gebaren - das sind für mich und meine Familie glaubhafte Ziele. Herr Karsten Schneider ist als Erfurter und Vermittler zu den Mächtigen sicher nützlich. Aber Steigbügelhalter für eine Oberbürgermeisterin sind die Wähler und nicht Herr Karsten Schneider.
Marino50
18.08.2023, 19:42 Uhr
Straßenwahlkampf auf dem Marktplatz
Für Wähler, die Frau Rieger nicht wählen möchten, einfach nur Straßenseite wechseln und Wochenmarkt meiden. Da hat man seine Ruhe.
Strandläufer
18.08.2023, 21:02 Uhr
SPD...
Vieles "Gute" in meinem Leben habe ich der SPD zu verdanken.
Es waren schon immer Oportunisten und bleiben es auch...wer hat uns verraten ..
Bei Frau Rieger bleibt mir der Hang zur Work Life Balance im Kopf.
Nur Rad fahren, lächeln und winken wird nicht reichen auch wenn ich prinzipiell eine Frau begrüßen würde.
Mögen die Spiele beginnen. Nach der Wahl sieht man eh keinen mehr.
Lautaro
19.08.2023, 05:04 Uhr
Nun @Undine....
Der Spruch von der "Demokratieunfähigkeit" der Ostdeutschen ist in der geistigen Windstille des üblichen Meinungskartells der Qualitätsmedien entstanden. Formuliert wurde er vom Vorgänger des jetzigen Ostbeauftragten (manche sagen Kolonialbeamten) Carsten Schneider. Sein Name ist Marco Wanderwitz (CDU)
Also diesen Spruch können sie der SPD nicht in die Schuhe schieben !
Nur zum Verständnis.....ich bin seit der Agenda kein Freund der Grünen, der SPD, der Union, der FDP, seit der Masseninvasion kein Freund der Linken und seit Magdeburg kein Freund der AFD.
Also bin ich nach lesart der meisten Medien politisch heimatlos.
Das soll also keine Agitation für Herrn Schneider sein. :-)
Komiron
19.08.2023, 18:40 Uhr
Der Straßenwahlkampf am Beethoven Ring
hatte bereits Anfang der Woche begonnen.
Als ich besagten Ring Anfang dieser Woche, in Richtung Nord befuhr, konnte ich rechtsseitig, im oberen Drittel, einen fleißigen Wahlkampfhelfer bei seiner Arbeit beobachten, als dieser ein Plakat der künftigen OBin auf ein Grundstück zerrte.
Zu Gunsten des älteren Herren nehme ich jetzt mal an, daß es sich bei ihm lediglich um einen sogenannten inoffiziellen Sitten Pitti handelt, der sich mit dem Plakat ein wenig Befriedigung verschaffen wollte ?
Klausi-NDH
19.08.2023, 20:15 Uhr
"Wahlkampfhilfe"?
Ich denke, der derzeitige Frust der Leute hat doch vor allem mit der Unfähigkeit der Bundesregierung zu tun. Also wird die " Wahlkampfhilfe" eines Bundespolitikers eher das Gegenteil bewirken.
Südharzmensch
19.08.2023, 20:36 Uhr
@comiron: Unappetitlicher Kommentar
Mann muss die Kandidat*innen nicht mögen, aber der Kommentar ist geschmacklos.
Janko
20.08.2023, 00:30 Uhr
Ich verstehe Komirons Kommentar nicht ganz:
Hat der beobachtete Herr das Wahlplakat unerlaubt entfernt und auf seinem Grundstück entsorgt?
Falls ja, hat er damit eine Straftat begangen, denn Wahlplakate dürfen weder verändert noch zerstört oder entfernt werden.
Ich verstehe leider die grschilderte Beobachtung eines 'Sitten Pittis' (?) nicht.
Psychoanalytiker
20.08.2023, 07:17 Uhr
Nichts gegen Frau Rieger als Privatperson ...
... aber "Wahlkampf-Geschwubbele" wie: "Zuhören, machen, handeln. Nordhausen hat Potential und das möchte ich ausnutzen, um unsere Rolandstadt zukunftsfähig zu gestalten" habe ich als ehemaliger SPDler einfach nur noch satt.
Solche Phrasendrescherei gibt es in ähnlicher Form seit über 30 Jahren. "Die Zukunft gestalten" heißt heute, ins "Genderische" übersetzt, doch nichts anderes, als die Theorien und die Untätigkeit der Parteifreundin Nancy Faser (die lieber Hessische "Premierministerin" werden will, und beim scheitern dann doch auf ihrem Sessel kleben bleibt) von Berlin aus auf Dörfer und Städte, die völlig überfordert sind, zu schieben. Wie will man Zukunft gestalten, wenn es nicht einmal gelingt, ein braches, von vielen Euro finanziertes Gewerbegebiet zu füllen.
Seit 1989 immer vor Wahlen ähnliche Frasen, ICH kann sie nicht mehr hören!!!
Wer die "Sommerpausen-Füller" in ARD und ZDF aufmerksam verfolgte, hörte von SPD-, Grünen- und FDP-Politikern, allen voran Saskia Eskens, nur die Worte: "Wir müssen ..., wir müssen ..., wir müssen" (siehe ARD-Sommerinterwiev am 13.08.2023). "Wir müssen" sind schon peinliche Worte, weil sie nicht bedeuten: "Wir machen, wir haben gemacht, wir haben alles getan, dass es gelingt, die "Wirtschaft" bleibt hier. Wir haben die Löhne und Renten der Lage angepasst ... .
"Wir müssen" nur, aber machen tun sie nichts. Sie hatten alle viel Zeit, zu viel Zeit, wie ich meine. Seit 1989 "müssen wir" nur. "Politik ist für die Menschen" (auch Saskia Eskens). Für welche Menschen, frage ich mich da, jedenfalls nicht für uns. Nur Phrasendrescherei ... .
diskobolos
20.08.2023, 11:21 Uhr
"Phrasendreschereien"
ist eine wohlfeile Kritik. Kann man wahrscheinlich überall und immer in Wahlkämpfen anbringen.
Was würden Sie denn als Wahlkämpfer versprechen, Psychoanalytiker? Und was davon könnten Sie, wenn Sie gewählt würden, tatsächlich umsetzen?
Psychoanalytiker
20.08.2023, 16:11 Uhr
Wenn Sie mich schon fragen, diskobolus ...
... Ich glaube angesichts der aktuellen Wahlumfragen (die AfD ist am 15.08.23 bei Forsa an die 1. Stelle der Parteien gerückt, wenn man CDU/CSU getrennt betrachtet), dass ich nicht nur mit "würde, würde, würde ..." Wähler anspräche.
Die Wähler haben davon die Nase voll, weil sie nicht so dämlich sind, wie unsere demokratischen Parteien gerne glauben. Sie wollen reale Dinge, die sich auch umsetzen lassen. Und langsam begreifen dies sogar die Stammwähler, solche wie ich, und denken nach. Ich habe mich umorientiert, weil "meine SPD" nur noch dumm quatscht oder zu schnell vergisst.
Seit dem Beitritt (eine Wiedervereinigung gab es ja nicht, weil sich das Deutsche Volk dann eine neue Verfassung hätte geben müssen), quatschen die Politiker vor den Wahlen nur "wir müssen", und nach den Wahlen ... das dürfte inzwischen sogar ein diskobolos.begriffen haben, kommt Alles ganz anders.
Und ich hätte noch Ehre im Leib, wenn z.B. eine Wahl schief ginge, oder Vergeßlichkeit eintritt, meine Wahlversprechen nicht umsetzbar wären, oder ..., wäre meine politische Laufbahn zu Ende, ICH WÜRDE mich nicht am Bürostuhl festkleben ... .
Strandläufer
20.08.2023, 18:32 Uhr
Woher soll die Ehre kommen...
...lieber Psychoanalytiker?
Seitdem es amtlich wurde, dass Wahlversprechen nicht eingehalten werden müssen, ist alles nur noch Kokoloris.
Zudem kleben meistens die am Stuhl die sonst nichts vorzuweisen haben. Im besten Fall "studierte xy" (d.h.ohne Abschluss). Das ist regional wie überregional zu finden.
Ist ja auch zu blöd wenn man von einem Spitzenverdienst mit einem mal nach Leistung oder Qualifikation bezahlt werden würde. Da wird dann noch mal Tesa nachgelegt.
diskobolos
20.08.2023, 20:38 Uhr
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