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Mo, 08:15 Uhr
15.05.2006

Zum 150.

Nordhausen (nnz). Psychologisches Denken, psychoanalytische Behandlungen erscheinen uns selbstverständlicher Teil unseres Alltags zu sein. Gerade die Literatur legt davon eindrucksvoll Zeugnis ab. Zwischen Hermann Hesse und dem „Psychothriller“ sind psychologische Phänomene Spielball der Schriftsteller. Diese Entwicklung ist untrennbar mit dem Namen Sigmund Freud verbunden.


Zum 150. (Foto: nnz) Zum 150. (Foto: nnz) Aus Anlass seines 150. Geburtstages ist es spannend, einen Blick auf die Anfänge dieser Bewegung und seines Wirkens zu werfen. Die Schriftstellerin Bärbel Reetz tut genau dieses exemplarisch in ihrem bei Insel erschienenen Buch über eine Zeitgenossin und Weggefährtin Sigmund Freuds. Zur Vorstellung und Lesung ihres Buches kommt die Autorin nach Nordhausen.

Zum Buch: Unüberbrückbar scheinen die Gegensätze zwischen C. G. Jung und seiner russischen Patientin Sabina Spielrein, die in ihrer Verzweiflung Hilfe bei Sigmund Freud sucht. Ein Drama ganz an den Anfängen der Psychoanalyse, längst vergessen, hätte nicht der zufällige Fund ihrer Tagebücher und Briefe Mitte der 70er Jahre Spielrein unerwartet zu einer Person öffentlichen Interesses gemacht. Bärbel Reetz folgt Sabina Spielrein nach Zürich, Wien, Rostow, Berlin und Moskau und begibt sich auf Spurensuche und in die Spannungsfelder des 20. Jahrhunderts...

Wir laden Sie zu dieser Lesung sehr herzlich in die Stadtbibliothek ein.

Lesung: Bärbel Reetz
„Die russische Patientin“
Stadtbibliothek „Rudolf Hagelstange“
am Mittwoch, den 17.Mai 2006 um 19.30 Uhr
Eintritt 5,00 Euro; erm. 2 Euro
Autor: nnz

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