Sa, 08:31 Uhr
13.05.2006
nnz-Forum: PDS im Irrtum
Nordhausen (nnz). Nach der Wahl gehen im Linkslager die Diskussionen um den angeblichen Deal mit der SPD weiter. Auch das Forum der nnz lebt davon...
Herr Bachmann ist der Meinung, dass die Abtrünnigen seiner Partei und dessen Sympathisanten Schuld an der Wahlniederlage von Frau Keller sind. Hat man denn bei der PDS immer noch nicht begriffen, das man dem roten Deal diese Niederlage zuschreiben muss. Die Hoffnung und Zuversicht, die Herr Gysi und Herr Lafontaine den Wählern gegeben haben, wird von der Nordhäuser Parteiführung wieder demontiert. Ich kann mich noch genau daran erinnern, es war vor der Bundestagswahl im Herbst, Herr Bachmann stand auf den Rathausplatz vor den Demonstranten und sprach davon, wie schlecht und hinterhältig die SPD sei, wie Menschen verachtend die Hartz-Gesetze seien.
Bei der PDS scheint man sehr vergesslich zu sein, oder glaubt man, der Wähler sei so dumm und bemerkt diesen Kurswechsel nicht, den die Partei mit dem Deal begangen hat. Die PDS hat die Kosten des Wahlkampfs und die SPD den Nutzen. Wieso ich so etwas sage, zufällig weiß ich, dass die Blumen die Frau Rinke am Frauentag vor der Südharz-Galerie verteilt hat, von der PDS bezahlt wurden. Für die SPD war der Deal das beste was es geben konnte, hätte die PDS einen eigenen Kandidaten aufgestellt, dann wäre man bei der SPD nicht so locker in den Wahlkampf gegangen und von einer Partei, die man so in den Griff hat, keine Gefahr. Ich habe miterlebt, wie Frau Becker (SPD) den meist alten Mitgliedern ins Gewissen geredet hat, keinen eigenen OB- Kandidaten zu stellen. Ich hatte das Gefühl die Mitglieder wussten nicht so recht worum es überhaupt ging. Sie wurden von Ihrer Parteiführung überrumpelt.
Aber wenn man denkt, die Parteispitze der PDS habe aus der Niederlage etwas gelernt, dann sieht man sich wieder getäuscht, denn Herr Bachmann hat das Bündnis mit der SPD mit aller Kraft verteidigt, er hat immer noch nicht begriffen, das man seine Partei zum Spielball der SPD gemacht hat. Es muss den PDS-Mitgliedern doch schon sehr peinlich sein, wenn man sich zum Handlanger einer Partei macht die bei dem Volk kein hohes Ansehen mehr hat. Das beweist doch auch das Wahlergebnis von Frau Rinke, man sagt zwar sie hat die Wahlen mit 61,98% gewonnen, aber dass entspricht nicht ganz der Wahrheit, denn legt man die Zahlen der Wahlberechtigten Bürger zu Grunde, es waren 35916 und davon haben 8761 Frau Rinke gewählt, dann habe ich nur noch 24,39% und das ist nicht gerade ein Vertrauensbeweis von den Frau Rinke so gern spricht. Ich kann den Parteien nur raten, mehr auf die Belange der Bürger einzugehen, anstatt sie nur zu schröpfen, etwas mehr Bürgernähe und nicht nur die Gier nach Macht, das würde euch Politikern besser stehen.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Autor: nnzHerr Bachmann ist der Meinung, dass die Abtrünnigen seiner Partei und dessen Sympathisanten Schuld an der Wahlniederlage von Frau Keller sind. Hat man denn bei der PDS immer noch nicht begriffen, das man dem roten Deal diese Niederlage zuschreiben muss. Die Hoffnung und Zuversicht, die Herr Gysi und Herr Lafontaine den Wählern gegeben haben, wird von der Nordhäuser Parteiführung wieder demontiert. Ich kann mich noch genau daran erinnern, es war vor der Bundestagswahl im Herbst, Herr Bachmann stand auf den Rathausplatz vor den Demonstranten und sprach davon, wie schlecht und hinterhältig die SPD sei, wie Menschen verachtend die Hartz-Gesetze seien.
Bei der PDS scheint man sehr vergesslich zu sein, oder glaubt man, der Wähler sei so dumm und bemerkt diesen Kurswechsel nicht, den die Partei mit dem Deal begangen hat. Die PDS hat die Kosten des Wahlkampfs und die SPD den Nutzen. Wieso ich so etwas sage, zufällig weiß ich, dass die Blumen die Frau Rinke am Frauentag vor der Südharz-Galerie verteilt hat, von der PDS bezahlt wurden. Für die SPD war der Deal das beste was es geben konnte, hätte die PDS einen eigenen Kandidaten aufgestellt, dann wäre man bei der SPD nicht so locker in den Wahlkampf gegangen und von einer Partei, die man so in den Griff hat, keine Gefahr. Ich habe miterlebt, wie Frau Becker (SPD) den meist alten Mitgliedern ins Gewissen geredet hat, keinen eigenen OB- Kandidaten zu stellen. Ich hatte das Gefühl die Mitglieder wussten nicht so recht worum es überhaupt ging. Sie wurden von Ihrer Parteiführung überrumpelt.
Aber wenn man denkt, die Parteispitze der PDS habe aus der Niederlage etwas gelernt, dann sieht man sich wieder getäuscht, denn Herr Bachmann hat das Bündnis mit der SPD mit aller Kraft verteidigt, er hat immer noch nicht begriffen, das man seine Partei zum Spielball der SPD gemacht hat. Es muss den PDS-Mitgliedern doch schon sehr peinlich sein, wenn man sich zum Handlanger einer Partei macht die bei dem Volk kein hohes Ansehen mehr hat. Das beweist doch auch das Wahlergebnis von Frau Rinke, man sagt zwar sie hat die Wahlen mit 61,98% gewonnen, aber dass entspricht nicht ganz der Wahrheit, denn legt man die Zahlen der Wahlberechtigten Bürger zu Grunde, es waren 35916 und davon haben 8761 Frau Rinke gewählt, dann habe ich nur noch 24,39% und das ist nicht gerade ein Vertrauensbeweis von den Frau Rinke so gern spricht. Ich kann den Parteien nur raten, mehr auf die Belange der Bürger einzugehen, anstatt sie nur zu schröpfen, etwas mehr Bürgernähe und nicht nur die Gier nach Macht, das würde euch Politikern besser stehen.
Harald Buntfuß, Nordhausen
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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