eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige Refinery (c1)
Fr, 16:19 Uhr
12.05.2006

Wandern auf dem Grenzweg

Nordhausen (nnz). Mitten durch Deutschland zieht sich von der Ostsee bei Travemünde bis zum Dreiländereck bei Hof ein 1393 km langes „Grünes Band“. Als „Grünes Band“ wird die wertvolle Biotopkette entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze bezeichnet. Jetzt kann man es erwandern.


Wandern auf dem Grenzweg (Foto: nnz) Wandern auf dem Grenzweg (Foto: nnz) Das „Grüne Band“ ist das erste gesamtdeutsche Naturschutzprojekt, das im November 1989 unmittelbar nach der Öffnung der Grenze vom Bund und Naturschützern aus der ehemaligen DDR ins Leben gerufen wurde Am 13. Mai wurde in Benneckenstein der „Harzer Grenzweg“, ein anspruchsvoller Wanderweg, entlang des Grünen Bandes, im Harz offiziell eröffnet. Auf einer abwechslungsreichen Wanderroute wird der Harz überquert. Bereits im Jahr 2005 wurde durch die Harzklub-Zweigvereine die Streckenführung festgelegt und mit einem grünen G als Wegemarke gekennzeichnet.

Neben den vielen Sehenswürdigkeiten und Naturerlebnissen dient die Begegnung mit den ehemaligen Grenzanlagen der Erinnerung an ein vergangenes Kapitel deutscher Geschichte, sowie dem kalten Krieg der Weltmächte. Der Brocken, militärisches Sperrgebiet von 1961 bis 1089 und heute Symbol der Einheit und Freiheit Deutschlands, ist ein wichtiger Bestandteil des Harzer Grenzweges. Der Harzer Grenzweg geht von Ilsenburg entlang der ehemaligen Grenze über Sorge – Hohegeiß – Benneckenstein nach Walkenried.

Pünktlich zur Eröffnung des Harzer Grenzweges hat die Kartographische Kommunale Verlagsgesellschaft mbH in Zusammenarbeit mit dem Harzklub eine neue Detailwanderkarte „Harzer Grenzweg“ im Maßstab 1:30 000 veröffentlicht. Die auf Taschenformat gefaltete, handliche Karte stellt detailliert den Harzer Grenzweg und das Wander- und Radwanderwegenetz von Ilsenburg über den Brocken bis Ellrich vor. Durch die vorhandene Kilometrierung und das Höhenprofil findet der Wanderer alle notwendigen Informationen für seine Wanderung entlang des Harzer Grenzweges

Die Karte ist über die Tourismusinformationen der Region, über den Buch- und Zeitschriftenhandel und über das Internet (www.kk-verlag.de) für nur 3,50 EUR erhältlich.
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)