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Sa, 13:09 Uhr
29.07.2023
ADAC Test

Nur noch vier Kleinwagen unter 15.000 Euro

Die steigenden Fahrzeugpreise und das Auslaufen vieler Kleinst- und Kleinwagenmodelle haben zu einem Mangel an günstigen Pkw geführt. Aktuell gibt es nur noch vier Modelle in der ADAC Datenbank, die weniger als 15.000 Euro kosten...

Der günstigste Pkw auf dem deutschen Markt ist der Dacia Sandero, der bereits ab 11.300 Euro erhältlich ist. Hinzu kommt der Fiat Panda aus Italien, der Citroën C3 aus Frankreich und der Mitsubishi Space Star. Die vier Importmodelle hat der ADAC im ADAC Autotest genau untersucht und verglichen.

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Der Dacia Sandero TCe90 Expression gewinnt den Vergleichstext mit der Note 3,0 und erhält eine klare Kaufempfehlung. Er basiert auf dem aktuellen Renault Clio/Captur, bietet am meisten Platz, den stärksten Motor und eine umfangreiche Komfort- und Sicherheitsausstattung zu einem günstigen Preis. Der Citroën C3 PureTech 83 You! belegt den zweiten Platz (Note 3,2) mit harmonischen Fahreigenschaften und ausreichendem Platzangebot. Der veraltete Mitsubishi Space Star 1.2 wird Dritter (Note 4,1) aufgrund spärlicher Ausstattung – auf Klimaanlage, Radio und Zentralverriegelung wird verzichtet – und fehlender Sicherheitssysteme. Schlusslicht ist der Fiat Panda 1.0 GSE Hybrid (Note 4,4) aufgrund von Sicherheitsmängeln und unzeitgemäßer Sicherheitsausstattung. Beispielsweise hat Fiat ab dem Modelljahr 2023 den City Notbremsassistenten und die Seitenairbags vorne gestrichen.

Insgesamt hat sich das Preisniveau der vier Modelle ebenso wie bei allen anderen Modellen im Fahrzeugmarkt in den letzten zehn Jahren stark nach oben entwickelt. Der Mitsubishi legte um 47 Prozent zu, der Fiat sogar um 61 Prozent. Den deutlichsten Preisanstieg gab es beim Sandero: Bis 2019 war er für weniger als 7.000 Euro zu haben, heute beginnt der Modelleinstieg mit dem Basismotor bei 11.300 Euro. Dies entspricht einer Teuerungsrate von 62 Prozent.

Der ADAC sieht die Entwicklung auf dem stetig kleiner werdenden Kleinwagenmarkt als problematisch. Fahrzeughersteller sollten weiter bezahlbare Fahrzeuge und eine breite Modelpallette anbieten.

Weitere Informationen finden Sie unter www.adac.de.
Autor: red

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Kommentare
Nordhäuser
29.07.2023, 18:08 Uhr
Das wird noch teurer.
So lange es Menschen gibt, die diesen Irrsinn mitmachen und die geforderten Preise bezahlen, solange kennt die Preisspirale nur eine Richtung.
Kobold2
29.07.2023, 18:43 Uhr
Ob es noch teurer wird???
Ich denke man steuert langsam aber sicher auf eine bald platzende Blase zu. Die Modellpolitik der letzten Jahre ist sichtbar realits und praxisfremd.
mutschy
29.07.2023, 20:19 Uhr
15k für
ne Luftpumpe (gibt ja kaum noch Sauger, nur Turbo-Benziner mit aberwitzig kleinen Hubräumen), deren Beta-Tester der Kunde is. Nee, danke. Da bleib ich lieber bei gut gebrauchten Autos mit überschaubarer Technik und nem Hubraum, der den Namen auch verdient 8) Weiterer Pluspunkt: wenn ich die Kiste mit 150...200tkm kaufe, weiß ich, dass er schon lange gehalten hat. Und er wird noch länger halten. Bisher jeweils bis an die 300tkm-Marke :D Diese winzigen, aufgeladenen und total überforderten Motoren in den aktuellen Autos halten selten weit über 100 tkm...
Leser X
30.07.2023, 12:01 Uhr
Wir brauchen Rikschas
Um den Automultis Paroli zu bieten, empfehle ich einen Blick nach Südasien. Rikschas müssen her! Sie sind nicht nur umweltfreundlicher, sondern schaffen viele Arbeitsplätze im öffentlichen Personennahverkehr.
grobschmied56
31.07.2023, 00:47 Uhr
Auch hier kann ich mal wieder ...
... nur mein kleines, sparsames und solides Spielzeugauto empfehlen.
Hergestellt im mitteldeutschen Wirtschaftsraum. 1.2 Liter Hubraum, 80 PS.
Im Jahr 2012 für knapp 16.000 € angeschafft, fährt mit Super, hauptsächlich aber mit Autogas. In seinen besten Zeiten, als Autogas nur 59 Cent pro Liter kostete, war ich mit dem kleinen Sparwunder für ganze 5€ 10 Cent pro 100 Km unterwegs.
Inzwischen kostet Autogas zwischen 1.05 und 1.10 pro Liter, so daß sich meine Kosten auf ca. 8.40 bis 8.60 € pro 100 Km erhöht haben. Aber auch damit kann man leben, wenn man wie ich nur etwa 4500 Km pro Jahr fährt.

Einem gewissen Grünaktivisten, mit 'K' am Anfang und 'bold' am Ende jagen solche Wirtschaftlichkeitsberechnungen natürlich die Zornestränen in die Augen, bringen seine Hosenträger zum bluten und lassen sein linksstalinistisches Weltbild schief hängen.

Wo kommen wir denn hin, wenn weiter massenhaft Leute mit ihren PRIVAT-PKW ihre individuellen Bedürfnisse befriedigen und fahren, wohin sie wollen?
How dare you? Was erlauben Grobi?

Ja, was erlauben sich die alten, weißen Männer? Ich überlege, ob ich nicht einen preiswerten Gebrauchten beschaffe und in der Scheune meines Schwagers einlagere. Einfach so auf Vorrat. Für die Zeit, in der der Havanna-Effekt voll zu greifen beginnt in der durchgeknallten und Verbrenner-feindlichen EU.
Dann könnte sich das als gute Investition erweisen.
Und sei es auch nur als Ersatzteilspender.
Jäger53
31.07.2023, 08:03 Uhr
Rikschas
Die Idee mit den Rikschas finde ich gar nicht mal so schlecht, da ja das Personal dieses modernen Transportmittels schon lange in Deutschland ist. Deutsche müssten erst theoretisch und praktisch geschult werden und eine Prüfung ablegen bevor Sie ein solches Taxi bedienen dürften. Allerdings fehlt es da schon an geschultem Personal zum durchführen der Schulung und der Abnahme der Prüfung.
Kobold2
31.07.2023, 09:57 Uhr
Der "Grünaktivist"
Mag bloß kein Tempolimit und ist besonders in Hessen ( bitte nach dem Verkehrsminister selber googlen) mit der dortigen Philosophie über LKW Überholverbote auch nicht einverstanden. 24h auf dreispurigen Autobahnen erscheinen doch sehr unüberlegt.
Kein Wunder wenn die Schublade ständig klemmt. Der Frust darüber ist unausweichlich.
Zur der Kostenrechnung müßte man ja das Finanzamt verklagen das ja schon mal mit nicht kostendeckend 30 ct/km hier Gelder "verschwendet"
Der Grobschmied hat das Überauto, das weder Steuern kostet nicht der Pflichtversicherung unterliegt nicht in Die Werkstatt muss und vom TÜV befreit ist.
Der Anschauffspreis wird zwar genannt, wird aber bei der Kostenrechnung weggelassen, ebenso der Wertverlust.
AwM spenden auch gerne noch mal an den heiligen ADAC und haben gern für "alle Fälle" wenigsten noch die beruhigende Teilkasko.
Der große Rest lässt sich (schrieb ich schon mehrfach) von der Autoindustrie vorführen, erliegt generierten und fragwürdigen Bedürfnissen und merkt dabei nicht die fremde im eigenen Geldbeutel.
Der Großteil in meinem Umfeld beantwortet die Frage nach dem nächsten Auto mit " Keine Ahnung, es gibt hauptsächlich nur teuren Schrott"
diskobolos
31.07.2023, 12:13 Uhr
Auto fahren war noch nie billig . . .
"Wo kommen wir denn hin, wenn weiter massenhaft Leute mit ihren PRIVAT-PKW . . . fahren, wohin sie wollen?"

Gute Frage, Grobschmied. Aber die können Sie sich selbst beantworten: Wenn alle Menschen das gleiche Recht haben, dann wären das über 4 Mrd. Autos auf der Erde.
Ob das der Planet aushält? Diese Frage habe ich schon vor 40 Jahren gestellt, als alle Chinesen noch Rad gefahren sind.

Was die Kosten fürs Auto betrifft, rechnen sich die meisten Besitzer die Welt schön (weil sie gern fahren). Ein vernünftiger Ansatz ist 30 ct/km.

Die Autokonzerne stellen letzlich die Modelle her, mit denen sie am meisten verdienen. Es geht in der Marktwirtschaft nicht um "die Hauptaufgabe des VIII. Parteitages".
grobschmied56
01.08.2023, 03:10 Uhr
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