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Do, 14:55 Uhr
29.06.2023
Nachfrage bei Benzinantrieben leicht gestiegen

Neuzulassungen von PKW im 1. Quartal

Die Zahl der neu zugelassenen Personenkraftwagen ging im 1. Quartal 2023 auf 11 733 Pkw-Neuzulassungen zurück. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik waren das 1,1 Prozent weniger Neuzulassungen als noch im 1. Quartal 2022...

Die Zulassungszahlen von Personenkraftwagen mit alternativen Antriebsarten1) sanken ebenfalls um 7,3 Prozent und erreichten bis Ende März 2023 einen Wert von 4 051 Neuanmeldungen. Der Anteil der neuzugelassenen Pkw mit alternativen Antrieben verringerte sich somit um 2,3 Prozentpunkte auf 34,5 Prozent (Anteil 2022: 36,8 Prozent).

Im Gegensatz zum leichten Rückgang in Thüringen verzeichneten die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland insgesamt ein Plus von 6,5 Prozent. Auch im Bereich von Personenkraftwagen mit alternativen Antrieben konnte deutschlandweit – anders als in Thüringen – ein Zuwachs der Neuzulassungen festgestellt werden (+4,8 Prozent).

Der Anteil dieser Antriebsart an den Neuzulassungen sank dabei dennoch von 44,5 Prozent im 1. Quartal 2022 auf 43,8 Prozent im 1. Quartal 2023.

Einen absoluten Zuwachs konnten in Thüringen als einzige Hauptgruppe unter den neuzugelasse- nen Pkw die Benzinantriebe verbuchen. Hier stieg die Nachfrage im 1. Quartal 2023 insgesamt um 234 Neuzulassungen bzw. 4,7 Prozent auf 5 224 Fahrzeuge.

Betrachtet man die Pkw-Neuzulassungen der alternativen Antriebe im Einzelnen, ist festzustellen, dass sich für jede der Antriebsarten ein Rückgang abzeichnet. Den stärksten absoluten Rückgang lassen die Hybridantriebe mit 183 Fahrzeugen weniger (-6,2 Prozent) erkennen, gefolgt von den Elektromotoren mit 77 Fahrzeugen (-6,1 Prozent). Die geringsten Verluste absolut verzeichneten die Neuzulassungen von Pkw mit einem Erdgasantrieb. Hier erfolgten 6 Neuzulassungen weniger, was prozentual einem Rückgang von 46,2 Prozent entspricht.

1) ZudenalternativenAntriebsartenzählenunteranderemElektro,Flüssiggas,ErdgasundHybride.
Autor: red

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Kommentare
bleibtmalfeinineurer
29.06.2023, 18:24 Uhr
Erstaunlich !
Ich schau mich selbst gerade nach einem neuen Auto um und bin erschrocken über die aufgerufenen Preise. Natürlich ist alles teurer geworden, aber was bei den Autos passiert ist, ist unverschämt. Und trotzdem sind die Zulassungszahlen in Deutschland gestiegen ?

Ein für mich passender Neuwagen ist unter 60k nicht zu bekommen, ein passender junger Gebrauchter liegt immer noch bei knapp 40k ... und da red ich nicht von superluxuspremiumkarren.
Kobold2
29.06.2023, 20:37 Uhr
Wieso erstaunlich?
Bei der Modellpolitik der letzte Jahre ist eine weiterer Rückgang schon lange absehbar.
(Schieben ich schon mal)
Wenn es in meinem Umfeld um das Thema geht, kommt man auf einen einheitlichen Konsenz. Das was da angeboten wird ist z.g.T. überteuerter Müll. Überfachtete Elektronikkisten sind wichtiger, als Praxistauglichkeit und Wirtschaftlichkeit.
Der Kunde bewegt sich in Richtung Havanna, nachdem sich die Autoindustrie vom Privatkunden schon lange entfernt hat.
grobschmied56
29.06.2023, 21:27 Uhr
Mit Havanna liegt der Kobold nicht ganz ...
... falsch! Ich selbst pflege mein Kleinwägelchen Bj. 2012 sehr sorgfältig und achtsam zu behandeln. Es hat keine 20 Assistenzsysteme, kein Infotainment - Center und sonstigen Schnickschnack. Dafür bringt es mich zuverlässig und bezahlbar (z.Z. etwa 8.60€ pro 100 Km) von A nach B. Anschaffungspreis 2012: 15.990 €

Man findet heute kaum etwas Vergleichbares, zumal überwiegend in D. Hergestelltes.
Also: Pflegen. Schonend behandeln. Und lächelnd an den stehengebliebenen E-Fahrern vorbeizockeln, welche geglaubt haben, ihr Akku würde tatsächlich 300 Km weit reichen und die App, welche funktionierende Ladesäulen im Umkreis anzeigt, wäre tatsächlich seriös und zuverlässig.
bleibtmalfeinineurer
29.06.2023, 21:45 Uhr
naja @Kobold,
bundesweit war es eben kein Rückgang, sondern ein Zuwachs...das finde ich erstaunlich.

Ein Beispiel: mein aktuelles Auto hatte vor 5 Jahren einen Neupreis von 52k (hab ihn als Jahreswagen mit 6tkm auf der Uhr deutlich günstiger gekauft)... das vergleichbare neue Modell kostet beim Händler aktuell 82k !!!! ... das finde ich unverschämt. Also gucke ich ne Nummer kleiner...aber auch da sind die Preise unglaublich (siehe letzten Kommentar).

und es wundert mich eben, das TROTZDEM die Zahl der Neuzulassungen gestiegen ist - also bundesweit....das werden ja nicht alles Dacias sein....
Kobold2
30.06.2023, 07:53 Uhr
Bitte bedenken sie
Das der Großteil der Neuzulassungen auf Firmen und Leasingflotten entfallen.
Da ist in Thüringen wenig zu holen.
Der Privatkunde ist für die deutsche Autoindustrie schon lange nicht mehr attraktiv genug. Das sieht man ja auch an der Modell und Preispolitik.
diskobolos
30.06.2023, 08:26 Uhr
Mit den Autopreisen
ist es wie mit allen anderen. Sie bilden sich am Markt durch Angebot und Nachfrage. Wenn niemand ein Auto für 80000 € kauft, wird auch keines zu diesem Preis angeboten. Aber offensichtlich gibt es auch auf diesem Niveau Nachfrage.

Bei Autos funktioniert der Markt m. E. gut. Es gibt genügend Anbieter und viele Typen.
Objektive Gründe gibt es natürlich auch: Die Werktätigen bei den Herstellern haben heute auch höhere Löhne/ Gehälter als vor 10 Jahren. Die Ausstattung ist heute eine ganz andere. Man kann natürlich auf vieles verzichten, aber das möchte der Käufer dann doch nicht.
Corona hat eine Angebotslücke aufgerissen, vor allem bei den preisgünstigen Typen. Die wird jetzt langsam geschlossen.
Kobold2
30.06.2023, 17:45 Uhr
Das ist mir etwas
zu sehr reduziert. Angebot und Nachfrage ist beim Autokauf etwas wenig. Da spielen zu sehr Emotionen, Prestige und Statusdenken eine Rolle. Ebenso werden Bedürfnisse kreiert, die ehr dazu dienen die Margen zu erhöhen. Notfalls bringt man den Gesetzgeber dazu, Dinge zur gesetzlichen Pflicht werden zu lassen, damit man den Kram auch los wird. Siehe z. B. Reifendruckkontrolle, oder die angekündigte Blackboxpflicht. Die Anzahl der Azzistenzsysteme und die Display Größe des Infotainments sind „wichtiger", als Wirtschaftlichkeit und Praxistauglichkeit. Die Autos werden wie ei. Smartphone bedient, obwohl man selbiges nicht bedienen soll. Auf Grund der Fixierung auf Leasing und Dienstwagen konzentriert man. Sie zu sehr auf die margenträchtigen höheren Preisklassen. Die Steuervorteile der Firmen lassen da so manchen überzogenen Preis durchgehen. (zu dem Thema hatten sie sich mal treffend geäußert).
Im Schwerverkehr traut man sich solche Auswüchse (noch???) nicht. Wenn ich dann die Erzählungen von Besitzern ihrer 2-3 Jahre jungen Autos über Werkstattaufenthalte höre, dann kann ich mit dem erlebten meiner letzten beiden Fahrzeuge, das sind zusammen 23 Jahre, nicht mithalten. Wie ich schon schrieb, ist da ein Haufen überteuerter Müll unterwegs, von dem sich recht viele Kunden blenden lassen.
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