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Fr, 10:37 Uhr
21.04.2023
Ein Blick in die Statistik

Deutliches Umsatzplus für Thüringer Industrie

Die Thüringer Industrie erzielte in den ersten 2 Monaten des Jahres rund 6,4 Milliarden Euro Umsatz. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilt, lagen die Umsätze in den Industriebetrieben um 13,4 Prozent bzw. 755,3 Millionen Euro über dem Vorjahreszeitraum…

Bei den Umsatzzuwächsen ist zu beachten, dass sich hier starke Preisanstiege widerspiegeln. Preisbereinigt verzeichnete der Umsatz nach vorläufigen Angaben bis Februar 2023 ein Plus von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

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Die Umsätze im Inland zeigten einen Zuwachs um 503,7 Millionen Euro bzw. 14,2 Prozent (preis- bereinigt +2,3 Prozent) auf 4,0 Milliarden Euro. Die Exporte stiegen um 251,6 Millionen Euro bzw. 12,1 Prozent (preisbereinigt +4,6 Prozent) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Exportquote lag im Zeitraum Januar bis Februar 2023 mit 36,5 Prozent unter dem Vorjahreswert (36,9 Prozent). Ins- gesamt wurden Waren für 2,3 Milliarden Euro exportiert.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2022 konnten vor allem folgende Branchen ihre Umsätze steigern:

  • Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln (+183,3 Millionen Euro; +29,0 Prozent; preis- bereinigt +5,6 Prozent)
  •  Herstellung von Metallerzeugnissen (+150,7 Millionen Euro; +21,5 Prozent; preisbereinigt +4,3 Prozent)
  • Herstellung von elektrischen Ausrüstungen (+129,0 Millionen Euro; +34,3 Prozent; preis- bereinigt +26,4 Prozent)
  •  Maschinenbau (+76,5 Millionen Euro; +14,4 Prozent; preisbereinigt +5,8 Prozent)


In 4 Branchen waren die Umsätze rückläufig, preisbereinigt in 8 Branchen. In der Branche Metallerzeugung und -bearbeitung brachen die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat besonders stark ein (-44,5 Millionen Euro; -10,9 Prozent; preisbereinigt -0,8 Prozent). In den Monaten Januar und Februar waren in den Thüringer Industriebetrieben durchschnittlich 143 869 Personen beschäftigt und damit 2 445 Personen mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (+1,7 Prozent).

Im Vorjahresvergleich war damit den 14. Monat in Folge ein Beschäftigtenaufbau zu registrieren. Mit 799 Betrieben gab es im Februar 3 Betriebe weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum 2022.
Autor: red

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