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Sa, 17:25 Uhr
22.04.2006

Hoffnung keimte auf

Nordhausen (nnz). Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche trafen die Mannschaften des FC Gera und des FSV Wacker 90 Nordhausen aufeinander. Diesmal allerdings ging es im Albert-Kuntz-Sportpark um Ligapunkte. Wer drei Zähler auf seinem Habenkonto verbuchen konnte, das erfahren Sie mit einem sportlichen Klick.

Hoffnung keimte auf (Foto: nnz) Hoffnung keimte auf (Foto: nnz)

0:0 stand es nach 45 Minuten. Vielmehr war eigentlich von der ersten Halbzeit nicht zu berichten. Gera wurde zwar seiner Favoritenrolle gerecht, doch die Ostthüringer bissen sich an der stabilen Wacker-Abwehr mal um mal die Zähne aus. Zweimal rettete Finsterbusch im Nordhäuser Tor brillant. Diese Druckphase überstanden die Nordhäuser, kamen ab der 35. Minute dann selbst zu ersten Chancen.

Im zweiten Spielabschnitt kam die Elf von Trainer Uwe Etzrodt dann mit einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein aus der Kabine und nach zehn Minuten lief Torsten Klaus auf der rechten Seite durch, flanke in den Strafraum und Daniel Braun haute das runde Leder in die Maschen. Da keimte Hoffnung auf, Wacker legte nach, doch so genannte Hundertprozentige vergaben wiederum Klaus und auch Pistorius. Und so kam Gera wieder ins Spiel, der erste Angriff in der zweiten Halbzeit wurde mit dem 1:1 für Gera abgeschlossen.



Da war vermutlich die Moral der Gastgeber schon ein wenig angekratzt, gegen die Abwehr der Geraer konnte nicht mehr viel ausgerichtet werden, Flanken und Pässe kamen kaum noch an. Zwei Abwehrfehler bescherten den Ostthüringern dann die beiden Siegtore (76. und 81.). Einen Elfmeter in der 86. Minute verschossen die Gäste.

Fakt ist: Wacker hat an diesem Samstag gekämpft, doch der jungen Elf (Durchschnittsalter 23 Jahre) fehlte die nötige Erfahrung und fehlte zum Ende hin auch die Kraft. Alles in allem aber zeigte sich, dass Präsidium und der Trainerstab auf diese junge Truppe aufbauen können. In der nächsten Saison sollte sich das Team verstärken. Wie die nnz erfuhr, können sich die treuen Fans da auf einige Überraschungen gefasst machen. Jetzt heißt es erst einmal: In der Landesliga überleben.
Autor: nnz

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