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Di, 08:41 Uhr
18.04.2023
Verkehrsbetriebe informieren

Das Deutschland-Ticket kommt

Ab dem 01. Mai können alle Fahrgäste des öffentlichen Personennahverkehrs das vom Bund geförderte Deutschlandticket nutzen. Am gleichen Tag treten auch die neuen Tarife für den Regionalverkehr der Verkehrsbetriebe Nordhausen in Kraft...

„Die Preise für alle Fahrscheinarten werden im Regionalverkehr angepasst und angehoben. So kostet zum Beispiel ein Einzelfahrschein für eine Teilstrecke nun 2,10 Euro statt bisher 1,90 Euro. Eine Anpassung im Stadtverkehr erfolgt nicht, hier bleiben die Fahrpreise unverändert“, teilt Thorsten Schwarz, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Nordhausen mit. Auch die Preise für Jahreskarten werden angepasst. So kostet die Jahreskarte - Solo - für eine Teilstrecke dann zum Beispiel 672 Euro statt bisher 475 Euro.

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„Die Erhöhung der Einnahmen ist für unser Unternehmen wichtig und unumgänglich, um zumindest einen kleinen Teil der gestiegenen Kosten, besonders für Diesel und Strom, auszugleichen. Den Fahrgästen im Landkreis Nordhausen soll auch in Zukunft ein attraktiver ÖPNV angeboten werden. Unser Ziel ist es, die Mobilität der Einwohnerinnen und Einwohner zu erhalten. Ohne Preisanpassung ist dies leider nicht möglich“, so Schwarz weiter.

Nach Inkrafttreten der neuen Tarife können die alten Fahrscheine noch bis 31.05. abgefahren werden. Eine Rücknahme bzw. der Umtausch der alten Fahrscheine ist ausgeschlossen. Die Nordhäuser Verkehrsbetriebe weisen ausdrücklich darauf hin, dass für den Zeitraum bis zum Tarifwechsel nicht mehr Fahrscheine gekauft werden sollten als erforderlich. Fahrscheine mit den neuen Preisen gibt es ab Mai bei allen Fahrerinnen und Fahrern, an den mobilen Fahrscheinautomaten, in den Fahrscheinagenturen der Nordhäuser Verkehrsbetriebe sowie im Stadtwerke-Servicecenter (im Dampfladen der HSB).

Für alle Einwohner des Landkreises, die mehrmals pro Woche mit Bussen und Bahnen unterwegs sind und insbesondere zwischen den Gemeinden und der Kreisstadt pendeln, bietet das Deutschlandticket eine günstige Alternative auch zu Einzelfahrscheinen. Es startet zum 1. Mai 2023 für 49,00 Euro monatlich. Schon ab zwei Hin- und Rückfahrten mit 3 Teilstrecken pro Woche lohnt es sich zu überlegen, auf das Deutschlandticket umzusteigen. Mit diesem monatlich kündbaren Abo können Fahrgäste ohne Ausschlusszeiten zusätzlich den Nahverkehr in ganz Deutschland nutzen. Die Nordhäuser Verkehrsbetriebe empfehlen den Kauf über die App „Dein Deutschlandticket“ (für Android bzw. iOS) bzw. über www.dein-deutschlandticket.de.

Die Verkehrsbetriebe Nordhausen GmbH arbeitet derzeit daran, ihren Fahrgästen weitere Vertriebswege zur Verfügung stellen zu können, wie etwa Chipkarten. Sobald hierzu nähere Informationen vorliegen, werden diese bekannt gegeben.

Weitere Informationen zu den neuen Tarifen und Tarifbestimmungen gibt es im Stadtwerke-Servicecenter unter der 03631 629-170 oder im Internet unter www.verkehrsbetriebe-nordhausen.de. Das Servicecenter hat täglich von 8:30 Uhr bis 12:30 Uhr sowie von 13:15 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet. Außerhalb dieser Öffnungszeiten stehen die Mitarbeiter der Betriebsleitzentrale gern unter 03631 639-215 oder 03631 639-216 zur Verfügung.
Autor: red

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Kommentare
icke58
18.04.2023, 10:57 Uhr
Zur Erhöhung
Fast 200 Euro mehr im Jahr ganz schön hapisch für eine Kleinstadt wie Nordhausen.. Wer soll das noch bezahlen!!
Paulinchen
18.04.2023, 13:33 Uhr
Ups...
672 € für ein Jahresticket?
Das ist für eine Person schon ein schöner Urlaub.

Wo bitte ist hier die Attraktivität für den örtlichen Nahverkehr????

Dafür tuckert mein schöner Diesel einige Kilometer durch die Lande.

So wird es mit dem Umsteigen wohl noch etwas länger dauern. Wenn die Politiker für 230 km (Inland) schon ins Flugzeug steigen, können wir Kleinen auch noch mit dem Auto fahren.
Ach ja, da fällt mir ein, dass früher die Lkws hinten auf der Ladenfläche, gleich hinter dem Fuehrerhaus so eine Art Badeofen hatten. Das ist bestimmt die Lösung für den künftigen Gueterverkehr. Der umweltfreundliche Holzvergaser! Das darauf die Grünen noch nicht gekommen sind, wundert mich.....
Flitzpiepe
18.04.2023, 13:53 Uhr
Komisch
dass sich immer genau die über eine Tariferhöhung aufregen, die den ÖPNV nie und nimmer nutzen würden und darin dann eine Bestätigung zum Weiterso mit dem Auto haben.

Abgesehen davon, frage ich mich aber auch, warum die Verkehrsbetriebe das mit der 200€ Erhöhung machen. Hoffen die darauf, dass das ein Jahreskarten Abo Kunde nicht merkt und weiter bezahlt, obwohl das Deutschlandticket nun günstiger und viel attraktiver ist?
Paulinchen
18.04.2023, 14:36 Uhr
@Flitzliepiepe....
.. vielleicht sollten Sie sich mal erkundigen, wie es mit der Höhe der Rente im Osten dieser Republik aussieht, bevor Sie sich ein Urteil erlauben.
Wenn die Rentner ab Juli wenige Cent mehr bekommen, dann müssen sie die neuen Zwangsabgaben für die ARD und ZDF berappen, die höheren Fahrpreise, die explodierten Lebensmittel, die Energiekosten und die verteuerten Medikamente bezahlen.
So funktioniert das Prinzip, rechte Tasche - linke Tasche.

Bin auf Ihre Stellungnahme gespannt....

Übrigens, wenn ich mit meinem Partner, mit der Straßenbahn zur Suedharzgalerie und zurück fahre, sind 6,50, € verbrannt. Da fährt mein Auto kostengünstiger. Mit solch einem Preis, kann man die Bevölkerung nicht zum Umsteigen animieren.

Aus meiner Sicht ist es logisch, dass die Preise für die Straßenbahn steigen und der DB geht es auch nicht anders. Nur womit sollten beide Unternehmen den Betrieb aufrecht erhalten und verbessern? Alle schreien nach dem 9 bzw 49 € Tickets und der Staat macht mit. Warum aber nicht im öffentlichen Nahverkehr. 49 € für 2 Personen im Monat? Aber HALLO! Das Fahren mit der Bahn ab Nordhausen ist ohnehin schon ein Vergnügen für sich. Mal fehlt es am Stellwerkspersonal, dann fährt kein Zug und dann gibt es noch Schienenersatzverkehr.
grobschmied56
18.04.2023, 21:14 Uhr
Wenn Flitzpiepe, so wie einige meiner Bekannten...
... in einem abgehängten Örtchen leben würde, wo gerade mal alle zwei Stunden ein Bus fährt (natürlich nur am TAGE), dann wäre es womöglich klarer, daß ein 49 € Fahrschein nicht für alle Menschen in D. gleichermaßen hilfreich ist.
Wenn man dann noch an der Zapfsäule anderer Menschen 'Wohlfühltarif' mitbezahlen und 'fördern' muß, ist irgendwann mal Schluß mit solidarisch.
Warum soll Tante Trudchen (Name geändert, aber ähnlich), die schon seit Jahren kaum noch aus dem Haus gekommen ist mit ihrer mickrigen Rente wohlhabenden Städtern einen preiswerten Straßenbahnfahrschein subventionieren?
Kobold2
19.04.2023, 06:18 Uhr
Ja wenn man
Das abgehängte Örtchen als Zentrum der Welt sieht und plötzlich als termingeplagter Rentner mit einer 2h Taktung nicht mehr auskommt, ist lange vorher schon was schief gelaufen...

Aber nicht bei den Straßenbahnfahrern in der Stadt, sondern bei den Dörflern selbst.
Ich sehe das hier genauso, das diejenigen am meisten über das Ticket meckern, die es sowieso nicht in Anspruch nehmen, nicht mal geschenkt.
diskobolos
19.04.2023, 07:54 Uhr
627 €? Das verstehe ich nicht.
Mit dem 49€-Ticket kostet es doch nur 12 x 49 = 588 €. Und damit kann man deutschlandweit in alle Städten und den Regionalbahnen ein ganzes Jahr fahren. Monatlich kündbar. Größter Vorteil: Man braucht sich um die oft komplizierten Tarifsysteme in fremden Städten und Verkehrsverbünde nicht kümmern.

Wer das nicht will oder kann, wird ja nicht dazu gezwungen.
Ihre Tante Trudchen, Grobschmied, mit ihrer mickrigen Rente wird es wohl kaum mitfinanzieren müssen. Denn sie zahlt sicher keine Einkommenssteuer, oder
grobschmied56
19.04.2023, 11:10 Uhr
Unwissenheit schützt weder vor Strafe ...
... noch vor Abzocke! Sollte eigentlich jedem Menschen bewußt sein.
Nur weil ein Rentner keine Einkommenssteuer zahlt, heißt es ja noch lange nicht, daß er für die Wohltaten an einer Klientel nicht zur Kasse gebeten wird.
Schließlich hat sich 'Vater' Staat vielfältige Möglichkeiten erschlossen, dem Bürger das Geld aus der Tasche zu ziehen:
Mehrwertsteuer, Energiesteuer, Grundsteuer (die auch auf Mieten umgelegt wird).
Keine Chance, dem übergriffigen Staat zu entkommen.
Wer wissen will, wo das Geld für die tollen Geschenke herkommt, muß nur mal einen Blick auf seine letzte Strom- oder Heizungsrechnung werfen oder die Preise im Lebensmittelhandel mit denen von 2019 vergleichen. Einige Preise haben sich nahezu verdoppelt. Unser Einkommen dummerweise nicht.
Schön, wenn ein paar Stadtbewohner mit reichlich Auswahl an Verkehrsmitteln vergünstigte Fahrpreise 'geschenkt' bekommen.
Weniger schön für abgehängte Landeier, die mit erhöhten Preisen für Butter, Brot und warme Stube diese Geschenke finanzieren.
Ich zahle freudig 1.19 für ein Toastbrot, welches vor vier Jahren noch für 59 Cent zu haben war und 1.85 für den Liter Super (2019: 1,35) wenn ein gutgelaunter Städter dafür preiswert Bahn fahren kann. Immer wieder gerne.
diskobolos
19.04.2023, 12:03 Uhr
Auch ein armer Dörfler
möchte natürlich staatliche Leistungen in Anspruch nehmen: Das beginnt beim Straßenbau, geht über kostenlose Polizei und endet noch längst nicht bei seiner Rente. Die finanziert sich nämlich zu etwa 1/3 aus Steuergeldern. Wem bei Steuern nur das Wort "Abzocke" einfällt, der ist auf einem Auge blind. Natürlich wäre es schöner, wenn nur "die Anderen" bezahlen müssten.

Die Ausgestaltung des Steuersystems können wir hier nicht erörtern. Da versucht die Politik es so gerecht wie möglich zu machen, was zum kompliziertesten Steuerrecht der Welt geführt hat.

Ursachen für die aktuelle Inflation gibt es viele. Wem aber nur "gierige Politiker" einfallen, der will es so genau gar nicht wissen. Einen Ausgleich durch die Rente gibt es im gleichen Maße wie die Einkommen der AN steigen. Das ist doch nicht falsch.
Kobold2
19.04.2023, 12:48 Uhr
Aha,
Tolle Feststellung vom Grobschmied:
"Einige Preise haben sich nahezu verdoppelt. Unser Einkommen dummerweise nicht."
Mit der "Erkenntnis" muss man zwangsläufig in der dauernörgelnden Unzufriedenheitsschleife stranden.
Paulinchen
19.04.2023, 16:48 Uhr
Der Beitrag wurde gespeichert und die Freigabe beantragt.
Franz Haarkamm
19.04.2023, 16:55 Uhr
Schluss mit solidarisch @grobschmied
Mit jeder Fahrt an die Tanke unterstütze ich Rentner. Da ein guter Teil, der jungen Rentner vergessen hat, sich ausreichend zu reproduzieren, und nicht - die laut AfD für das funktionieren des Sozialsystems - notwendigen 2,1 Kinder pro Frau in die Welt gesetzt hat, werden die Renten ja seit längerer Zeit durch die Ökosteuer mitfinanziert. Und als Folge davon bekommt der Grobschmied eine bescheidene, anstatt einer sehr bescheidenen Rente.
Schluss mit solidarisch! Ein guter Weg um den Betrieb seines ca. 10 Jahre alten Kleinwagens nicht mehr länger zu unterstützen, scheint mir die Nutzung des 49 € -Tickets zu sein.
grobschmied56
19.04.2023, 23:07 Uhr
Zwei Kinder, vier Enkel ...
... beide Kinder (und Schwieger... steuer- und abgabenpflichtig beschäftigt)
Noch Fragen, Haarkamm?
Meine Rente ist kein Geschenk.
Die folgt aus 46 Jahren Arbeit und Einzahlen in die Kassen.
Sehen Sie einfach mal hin, wer am lautesten nach 9 € - Fahrschein und anderen sozialen Wohltaten schreit. Das sind die jungen Klima-Kleber, die grünen Yuppies in den Innenstädten, oft Leute, die noch nie was gearbeitet haben oder solche tollen Jobs innehaben, wie sie jetzt massenhaft von den Regierigen geschaffen werden:
Beauftragter/Staatssekretär/beratender Gutachter für dies und das...
Diese Kaste vermehrt sich inzwischen(oder wird vermehrt) mit atemberaubendem Tempo.
Lautaro
20.04.2023, 17:35 Uhr
Nun Herr Grobschmied....
Ich gebe ihnen recht !
Allerdings kann ich Ihnen nicht das Wasser reichen. Mein unwürdiger Beitrag .... zur Demographie...nur eine Tochter und 2 Enkel.
Schicken sie bitte Herrn Haarkamm meine Adresse, falls er mal wieder über Rentner motzen möchte .
Übrigens....Statistiken vermelden....dass er mal selbst einer ist ! :-D
Lautaro
20.04.2023, 19:14 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm . d. Red.:Sehr geehrter Lautaro, ihre beiden Kommentare wurden vor Stunden freigegeben, bitte sehen sie davon die immer gleichen Kommentare erneut zu senden.
geloescht.20230927
21.04.2023, 00:09 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
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