Fr, 11:52 Uhr
21.04.2006
nnz-Polizeibericht am Freitag
Nordhausen (nnz). Tierliebe ist ja nicht schlecht, doch sie kann auch fatale Folgen haben, vor allem im Straßenverkehr. Einen solchen Fall hat die nnz in den Protokollen der Polizeiinspektion Nordhausen entdeckt.
5000 Euro Schaden waren Folge eines Ausweichmanövers gegen 11.30 Uhr zwischen Mauderode und Günzerode. Nach Angaben der Beteiligten begegneten sich zwei Sattelzüge im Gegenverkehr. Bei dem Versuch des mit Gips beladenen Sattelzuges auf der 4.30 m breiten Straße auszuweichen, rutschte der Brummi in den Straßengraben und fuhr sich im feuchten Erdreich fest. Ein Abschleppunternehmen musste das Fahrzeug bergen, wodurch eine Vollsperrung bis 15.45 Uhr notwendig wurde. Der Fahrer blieb unverletzt und kam mit einem tüchtigen Schrecken davon.
Folgen hatte das Nichtbeachten einer roten Ampel für einen Autofahrer auf der B 243 in Richtung Werther. Nach seinen Angaben bemerkte er gegen 17.40 Uhr das rote Ampellicht aufgrund der tief stehenden Sonne zu spät und fuhr in den Einmündungsbereich ein. Dort kam es zur Kollision mit einem anderen Fahrzeug. Personen wurden nicht verletzt, aber der Schaden ist mit etwa 5000 Euro ziemlich hoch.
Unaufmerksamkeit war um 20.00 Uhr auf der Landstraße zwischen Großlohra und B 80 (Niedergebra) die Ursache für einen Unfall, bei dem ein Sachschaden von 3500 € entstand. An der Lichtzeichenanlage musste ein Autofahrer verkehrsbedingt anhalten. Der Fahrer im nachfolgenden Fahrzeug bemerkte dies zu spät und konnte trotz Gefahrenbremsung einen Aufprall nicht mehr vermeiden. An beiden Fahrzeug entstand Sachschaden.
Fatale Folgen hatte die Tierliebe für einen Brummifahrer, welcher in den frühen Vormittagsstunden des Donnerstags auf Höhe des Sportplatzes in Kehmstedt einen Unfall baute. Der junge Mann wollte seinen Angaben zufolge gegen 8.45 Uhr einem Reh auf der Fahrbahn ausweichen und verlor dabei die Kontrolle über seinen Sattelzug. Das Fahrzeug geriet in den Straßengraben und kippte auf die Seite. Der Auflieger war mit etwa 15 Tonnen Metallstückgut beladen, welches wegrutschte und den Auflieger stark beschädigte. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 18.000 € geschätzt. Das Fahrzeug wird im Laufe des heutigen Tages geborgen, so dass sich eine Vollsperrung nötig macht, die wahrscheinlich bis in die Abendstunden andauern wird. Der Fahrer blieb übrigens unverletzt und kam mit einem gehörigen Schrecken davon.
Autor: nnz5000 Euro Schaden waren Folge eines Ausweichmanövers gegen 11.30 Uhr zwischen Mauderode und Günzerode. Nach Angaben der Beteiligten begegneten sich zwei Sattelzüge im Gegenverkehr. Bei dem Versuch des mit Gips beladenen Sattelzuges auf der 4.30 m breiten Straße auszuweichen, rutschte der Brummi in den Straßengraben und fuhr sich im feuchten Erdreich fest. Ein Abschleppunternehmen musste das Fahrzeug bergen, wodurch eine Vollsperrung bis 15.45 Uhr notwendig wurde. Der Fahrer blieb unverletzt und kam mit einem tüchtigen Schrecken davon.
Folgen hatte das Nichtbeachten einer roten Ampel für einen Autofahrer auf der B 243 in Richtung Werther. Nach seinen Angaben bemerkte er gegen 17.40 Uhr das rote Ampellicht aufgrund der tief stehenden Sonne zu spät und fuhr in den Einmündungsbereich ein. Dort kam es zur Kollision mit einem anderen Fahrzeug. Personen wurden nicht verletzt, aber der Schaden ist mit etwa 5000 Euro ziemlich hoch.
Unaufmerksamkeit war um 20.00 Uhr auf der Landstraße zwischen Großlohra und B 80 (Niedergebra) die Ursache für einen Unfall, bei dem ein Sachschaden von 3500 € entstand. An der Lichtzeichenanlage musste ein Autofahrer verkehrsbedingt anhalten. Der Fahrer im nachfolgenden Fahrzeug bemerkte dies zu spät und konnte trotz Gefahrenbremsung einen Aufprall nicht mehr vermeiden. An beiden Fahrzeug entstand Sachschaden.
Fatale Folgen hatte die Tierliebe für einen Brummifahrer, welcher in den frühen Vormittagsstunden des Donnerstags auf Höhe des Sportplatzes in Kehmstedt einen Unfall baute. Der junge Mann wollte seinen Angaben zufolge gegen 8.45 Uhr einem Reh auf der Fahrbahn ausweichen und verlor dabei die Kontrolle über seinen Sattelzug. Das Fahrzeug geriet in den Straßengraben und kippte auf die Seite. Der Auflieger war mit etwa 15 Tonnen Metallstückgut beladen, welches wegrutschte und den Auflieger stark beschädigte. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 18.000 € geschätzt. Das Fahrzeug wird im Laufe des heutigen Tages geborgen, so dass sich eine Vollsperrung nötig macht, die wahrscheinlich bis in die Abendstunden andauern wird. Der Fahrer blieb übrigens unverletzt und kam mit einem gehörigen Schrecken davon.

