Mo, 10:50 Uhr
17.04.2006
Für kommende Aufgaben gerüstet
Nordhausen (nnz). In der vergangenen Woche erhielt nnz von der Baufirma Günther Kirchner in Ellrich eine Einladung, in der es um die Überreichung einer TÜV-Urkunde ging. Nachdem nnz dieser Einladung gefolgt war, schien zunächst eine Recherche zur Bedeutung dieser Urkunde sinnvoll.
Für kommende Aufgaben gerüstet (Foto: nnz)
Die überreichte Urkunde berechtigt die Firma Kirchner zur Ausführung von Bauaufträgen von Anlagen und Veränderungen an solchen Anlagen, in denen wassergefährdende Stoffe insbesondere auch in Wasserschutzzonen gelagert werden.
Die Problematik der Ausführung derartiger Aufträge leitet sich von der Tatsache ab, dass wassergefährdende Stoffe in unserem Alltag zwar allgegenwärtig sind, und zwar sowohl im gewerblichen wie auch im privaten Bereich. Sie sind allerdings nach Art und Menge geeignet, nachhaltig die physikalische, chemische oder biologische Beschaffenheit des Wassers nachteilig zu verändern. Es ist deshalb ganz allgemein, besonders aber in Wasserschutzzonen einzusehen, dass die Ausführung derartiger Bauaufträge der besonderen Sorgfalt bedarf und nur von geschulten Personal ausgeführt werden darf, sofern sie über eine bestimmte Größe bzw. Fassungsvermögen hinausgehen. Immerhin befinden sich in Thüringen 6 527 solcher Anlagen in Wasserschutzgebieten, weitere 16 842 Anlagen liegen außerhalb von Schutzgebieten.
Wenn also eine Baufirma derartige Aufträge ausführen will, muss sie den Nachweis führen, dafür die nötigen Voraussetzungen zu besitzen. Unternehmen dieser Art gibt es in Thüringen noch wenige. Umso beachtlicher ist es, dass die Firma Kirchner vier ihrer Mitarbeiter für eine solche Ausbildung abstellte, mit der Folge, dass ihr nun von Dipl. Ing. Ralf Scholz vom TÜV Thüringen die Berechtigungsurkunde überreicht werden konnte. Zu den ersten Gratulanten gehörten Ellrichs Bürgermeister Gerald Schröder und Landtagsabgeordneter Egon Primas (CDU) die sich danach gern dem Berichterstatter für ein Bild zur Verfügung stellten. Auch nnz gratuliert zu dieser Qualifikation.
Autor: nnz
Für kommende Aufgaben gerüstet (Foto: nnz)
Die überreichte Urkunde berechtigt die Firma Kirchner zur Ausführung von Bauaufträgen von Anlagen und Veränderungen an solchen Anlagen, in denen wassergefährdende Stoffe insbesondere auch in Wasserschutzzonen gelagert werden.
Die Problematik der Ausführung derartiger Aufträge leitet sich von der Tatsache ab, dass wassergefährdende Stoffe in unserem Alltag zwar allgegenwärtig sind, und zwar sowohl im gewerblichen wie auch im privaten Bereich. Sie sind allerdings nach Art und Menge geeignet, nachhaltig die physikalische, chemische oder biologische Beschaffenheit des Wassers nachteilig zu verändern. Es ist deshalb ganz allgemein, besonders aber in Wasserschutzzonen einzusehen, dass die Ausführung derartiger Bauaufträge der besonderen Sorgfalt bedarf und nur von geschulten Personal ausgeführt werden darf, sofern sie über eine bestimmte Größe bzw. Fassungsvermögen hinausgehen. Immerhin befinden sich in Thüringen 6 527 solcher Anlagen in Wasserschutzgebieten, weitere 16 842 Anlagen liegen außerhalb von Schutzgebieten.
Wenn also eine Baufirma derartige Aufträge ausführen will, muss sie den Nachweis führen, dafür die nötigen Voraussetzungen zu besitzen. Unternehmen dieser Art gibt es in Thüringen noch wenige. Umso beachtlicher ist es, dass die Firma Kirchner vier ihrer Mitarbeiter für eine solche Ausbildung abstellte, mit der Folge, dass ihr nun von Dipl. Ing. Ralf Scholz vom TÜV Thüringen die Berechtigungsurkunde überreicht werden konnte. Zu den ersten Gratulanten gehörten Ellrichs Bürgermeister Gerald Schröder und Landtagsabgeordneter Egon Primas (CDU) die sich danach gern dem Berichterstatter für ein Bild zur Verfügung stellten. Auch nnz gratuliert zu dieser Qualifikation.

