Fr, 18:48 Uhr
14.04.2006
Kämpfen & Feiern
Nordhausen (nnz). Nach diesem altbewährten Muster verfährt am 1. Mai eine Fußballmannschaft im Landkreis - der Kreispokalsieger. Heute wurde der erste Finalist ermittelt.
Es dauerte keine zehn Minuten, da ging die junge Wacker-Reserve gegen den höherklassigen Kreisligisten Niedersachswerfen mit 1:0 in Führung. Jens Schmidt erzielte ein kurioses Tor, als nach einer mißglückten Flanke der Ball an Freund und Feind vorbeirollte, gegen den Innenpfosten prallte und danach sehr zur Beruhigung der etwa einhundert Zuschauer ins Tor trudelte. Mit diesem Vorsprung im Rücken kombinierten die Wackeren ruhig und sicher und erspielten sich eine Chance nach der anderen. In der 40. Minute endlich erhöhte der agile Dominique Schatz auf 2:0. Vom Gegner Hannovera Niedersachswerfen war bis dahin nichts zu sehen und Martin Vopel im Wacker-Tor hätte während der ersten Halbzeit getrost einen Osterspaziergang unternhemen können.
Im zweiten Spielabschnitt schalteten die Wackerbubis eine Gang runter, was den harmlosen Gästen aber auch nicht half. Als die Partie kurz vor dem Ende völlig zu verflachen drohte, marschierte Steffen Mook auf der linken Angriffsseite durch die Gästeabwehr wie das berühmte heiße Messer durch die Torte und netzte seelenruhig ein. Das 3:0 war gleichzeitig der Endstand und wenn Wackers Trainer Dirk Fuhrmann heute etwas zu bemängeln hatte, dann war es die teilweise schludrige Chancenverwertung seiner Jungs.
Am 1. Mai will die II. Wackermannschaft im Endspiel beweisen, dass sie die Nr. 1 im Kreis ist und der Abstieg in der letzten Saison ein böser, aber zu bereinigender Betriebsunfall war. In der Kreisliga in der nächsten Saison spielt dieses Team mit Sicherheit nicht gegen den Abstieg.
Die eine Wacker-Truppe steht im Finale. Jetzt sind Etzrodts Recken am Ostermontaq in Gera gefordert, es ihrer zweiten Mannschaft gleich zu tun. Es winkt die erste Runde im DFB-Pokal mit Auslosung in der ARD-Sportschau.
Die nnz-Redaktion dankt Helmut Michel für die Bereitstellung der Fotos.
Autor: oschEs dauerte keine zehn Minuten, da ging die junge Wacker-Reserve gegen den höherklassigen Kreisligisten Niedersachswerfen mit 1:0 in Führung. Jens Schmidt erzielte ein kurioses Tor, als nach einer mißglückten Flanke der Ball an Freund und Feind vorbeirollte, gegen den Innenpfosten prallte und danach sehr zur Beruhigung der etwa einhundert Zuschauer ins Tor trudelte. Mit diesem Vorsprung im Rücken kombinierten die Wackeren ruhig und sicher und erspielten sich eine Chance nach der anderen. In der 40. Minute endlich erhöhte der agile Dominique Schatz auf 2:0. Vom Gegner Hannovera Niedersachswerfen war bis dahin nichts zu sehen und Martin Vopel im Wacker-Tor hätte während der ersten Halbzeit getrost einen Osterspaziergang unternhemen können.
Im zweiten Spielabschnitt schalteten die Wackerbubis eine Gang runter, was den harmlosen Gästen aber auch nicht half. Als die Partie kurz vor dem Ende völlig zu verflachen drohte, marschierte Steffen Mook auf der linken Angriffsseite durch die Gästeabwehr wie das berühmte heiße Messer durch die Torte und netzte seelenruhig ein. Das 3:0 war gleichzeitig der Endstand und wenn Wackers Trainer Dirk Fuhrmann heute etwas zu bemängeln hatte, dann war es die teilweise schludrige Chancenverwertung seiner Jungs.
Am 1. Mai will die II. Wackermannschaft im Endspiel beweisen, dass sie die Nr. 1 im Kreis ist und der Abstieg in der letzten Saison ein böser, aber zu bereinigender Betriebsunfall war. In der Kreisliga in der nächsten Saison spielt dieses Team mit Sicherheit nicht gegen den Abstieg.
Die eine Wacker-Truppe steht im Finale. Jetzt sind Etzrodts Recken am Ostermontaq in Gera gefordert, es ihrer zweiten Mannschaft gleich zu tun. Es winkt die erste Runde im DFB-Pokal mit Auslosung in der ARD-Sportschau.
Die nnz-Redaktion dankt Helmut Michel für die Bereitstellung der Fotos.










