Do, 07:59 Uhr
13.04.2006
Grüne Damen im Landkreis
Nordhausen/Bleicherode (nnz). Seit einem Jahr gibt es sie. Wer sind sie und was machen sie? Die Antwort auf diese Fragen gibt es mit einem einzigen Klick.
Ein Aufruf in Bleicherode zog die Aufmerksamkeit von zwölf Damen und einem Herren auf sich. Durch die hohe Arbeitslosigkeit suchen viele eine sinnvolle ehrenamtliche Beschäftigung. Die Aufgaben und Dienste erfolgen in Krankenhäusern und Einrichtungen der Altenpflege. Nach den Bedürfnissen dieser Häuser richten sich die Einsätze der ehrenamtlichen Helfer in Absprache mit der jeweiligen Leitung. In der Ausübung und Einteilung des Dienstes sind die Helferinnen und Helfer weitgehend frei. Pflegerische und hauswirtschaftliche Aufgaben werden nicht übernommen.
Die EKH (Evangelische Krankenhaus- und Altenhilfe e.V.) bietet verschiedene Dienste an wie zum Bespiel
· Das Gespräch am Krankenbett
· Das Zuhören, damit dem Einzelnen die Möglichkeit gegeben wird, auszusprechen, was ihn bewegt
· Zeit füreinander haben
Die Erfahrung lehrt, dass die Gespräche mit Außenstehenden gerne wahrgenommen werden. Wir unterstehen der Schweigepflicht. Kleine Hilfeleistungen, wie das Besorgen von persönlichen Bedarfsgegenständen, Anmelden des Telefons, bei Kindern Unterhaltung und Beschäftigung, werden gern übernommen. In Thüringen gibt es 22 EKH-Gruppen.
Von der Bleicheröder Gruppe wurden 942 Stunden im St.-Marien-Hospital von neun Damen und einem Herren und 192 Stunden von zwei Damen im Helios-Krankenhaus geleistet. Der wöchentliche Einsatz betrifft drei Stunden. Seitens der Leitungen der o.g. Einrichtungen wurden Voraussetzungen geschaffen, die es ermöglichen, dass beide Seiten – Beruf und Ehrenamt – sich sinnvoll ergänzen ohne Kompetenzen zu überschreiten.
Jede Helferin – jeder Helfer ist gehalten, ein gutes Verhältnis zu allen hauptamtlichen Mitarbeitern zu pflegen. Mit Stolz haben wir die Dankesworte der Pflegeheimleitung vernommen die besagten, dass die Grünen Damen aus dem täglichen Ablauf nicht mehr wegzudenken sind. Zu erkennen sind wir an den grünen Schals und dem Namensschild der jeweiligen Einrichtung.
Freundlichkeit, Rücksichtnahme, Verständnis, Geduld und Zuverlässigkeit sind unsere Markenzeichen. Das gilt im Umgang mit Patienten und Heimbewohnern, aber auch untereinander und in der Zusammenarbeit mit hauptamtlichen Mitarbeitern.
· Wahrnehmen vor Fragen
· Hören vor Reden
· Annehmen vor Antworten
· Verstehen vor Helfen
Nordhausen wurde von den guten Erfahrungen in Bleicherode infiziert und geht mit dem Gedanken schwanger, so etwas in den Heimen der Diakonie West im Jugendsozialwerk zu installieren. Wer sich für ein solches Ehrenamt berufen fühlt, der melde sich bei Elke Landsiedel (Tel. 0162-990701).
EKH-Gruppe Bleicherode
Autor: nnzEin Aufruf in Bleicherode zog die Aufmerksamkeit von zwölf Damen und einem Herren auf sich. Durch die hohe Arbeitslosigkeit suchen viele eine sinnvolle ehrenamtliche Beschäftigung. Die Aufgaben und Dienste erfolgen in Krankenhäusern und Einrichtungen der Altenpflege. Nach den Bedürfnissen dieser Häuser richten sich die Einsätze der ehrenamtlichen Helfer in Absprache mit der jeweiligen Leitung. In der Ausübung und Einteilung des Dienstes sind die Helferinnen und Helfer weitgehend frei. Pflegerische und hauswirtschaftliche Aufgaben werden nicht übernommen.
Die EKH (Evangelische Krankenhaus- und Altenhilfe e.V.) bietet verschiedene Dienste an wie zum Bespiel
· Das Gespräch am Krankenbett
· Das Zuhören, damit dem Einzelnen die Möglichkeit gegeben wird, auszusprechen, was ihn bewegt
· Zeit füreinander haben
Die Erfahrung lehrt, dass die Gespräche mit Außenstehenden gerne wahrgenommen werden. Wir unterstehen der Schweigepflicht. Kleine Hilfeleistungen, wie das Besorgen von persönlichen Bedarfsgegenständen, Anmelden des Telefons, bei Kindern Unterhaltung und Beschäftigung, werden gern übernommen. In Thüringen gibt es 22 EKH-Gruppen.
Von der Bleicheröder Gruppe wurden 942 Stunden im St.-Marien-Hospital von neun Damen und einem Herren und 192 Stunden von zwei Damen im Helios-Krankenhaus geleistet. Der wöchentliche Einsatz betrifft drei Stunden. Seitens der Leitungen der o.g. Einrichtungen wurden Voraussetzungen geschaffen, die es ermöglichen, dass beide Seiten – Beruf und Ehrenamt – sich sinnvoll ergänzen ohne Kompetenzen zu überschreiten.
Jede Helferin – jeder Helfer ist gehalten, ein gutes Verhältnis zu allen hauptamtlichen Mitarbeitern zu pflegen. Mit Stolz haben wir die Dankesworte der Pflegeheimleitung vernommen die besagten, dass die Grünen Damen aus dem täglichen Ablauf nicht mehr wegzudenken sind. Zu erkennen sind wir an den grünen Schals und dem Namensschild der jeweiligen Einrichtung.
Freundlichkeit, Rücksichtnahme, Verständnis, Geduld und Zuverlässigkeit sind unsere Markenzeichen. Das gilt im Umgang mit Patienten und Heimbewohnern, aber auch untereinander und in der Zusammenarbeit mit hauptamtlichen Mitarbeitern.
· Wahrnehmen vor Fragen
· Hören vor Reden
· Annehmen vor Antworten
· Verstehen vor Helfen
Nordhausen wurde von den guten Erfahrungen in Bleicherode infiziert und geht mit dem Gedanken schwanger, so etwas in den Heimen der Diakonie West im Jugendsozialwerk zu installieren. Wer sich für ein solches Ehrenamt berufen fühlt, der melde sich bei Elke Landsiedel (Tel. 0162-990701).
EKH-Gruppe Bleicherode

