Mi, 08:57 Uhr
05.04.2006
Das Geld der Thüringer
Nordhausen (nnz). Wie viele Thüringer leben von ihrer Arbeit? Wie viele bekommen Rente oder beziehen Sozialleistungen? Und können eigentlich alle Erwerbstätigen noch von ihrem Lohn leben? Alle Antworten in Zahlen hat Ihre nnz.
966 Tausend Thüringerinnen und Thüringer bestritten im Jahresdurchschnitt 2005 ihren Lebensunterhalt überwiegend aus der Erwerbstätigkeit. Das waren 41 Prozent der Bevölkerung, 46 Prozent der männlichen und 37 Prozent der weiblichen Bevölkerung.
Weitere 640 Tausend Personen bzw. 27 Prozent der Bevölkerung lebten vorwiegend von Rente oder Pension. Für 447 Tausend (19 Prozent) wurde der Lebensunterhalt in erster Linie durch Angehörige bestritten. Für 219 Tausend Männer und Frauen (9 Prozent der Bevölkerung) war Arbeitslosengeld I oder II die Haupteinkommensquelle.
Von den 1,02 Millionen Männern und Frauen, die irgendeiner Erwerbstätigkeit nachgingen, war für 95 Prozent das Arbeitseinkommen Haupteinkommensquelle. Für 5 Prozent bildete es einen Zuverdienst, z.B. aus einem Ein-Euro- oder Mini-Job.
80 Prozent der 210 Tausend Erwerbslosen bestritten ihren Lebensunterhalt vorwiegend vom Arbeitslosengeld I oder II, 16 Prozent wurden überwiegend von Angehörigen unterhalten.
Die vorliegenden Daten wurden den Ergebnissen des Mikrozensus, der jährlichen repräsentativen Haushaltsbefragung, entnommen. Umfassende Ergebnisse des Mikrozensus 2005 über die Arbeits- und Lebensverhältnisse in Thüringen werden in den nächsten Wochen veröffentlicht.
Autor: nnz966 Tausend Thüringerinnen und Thüringer bestritten im Jahresdurchschnitt 2005 ihren Lebensunterhalt überwiegend aus der Erwerbstätigkeit. Das waren 41 Prozent der Bevölkerung, 46 Prozent der männlichen und 37 Prozent der weiblichen Bevölkerung.
Weitere 640 Tausend Personen bzw. 27 Prozent der Bevölkerung lebten vorwiegend von Rente oder Pension. Für 447 Tausend (19 Prozent) wurde der Lebensunterhalt in erster Linie durch Angehörige bestritten. Für 219 Tausend Männer und Frauen (9 Prozent der Bevölkerung) war Arbeitslosengeld I oder II die Haupteinkommensquelle.
Von den 1,02 Millionen Männern und Frauen, die irgendeiner Erwerbstätigkeit nachgingen, war für 95 Prozent das Arbeitseinkommen Haupteinkommensquelle. Für 5 Prozent bildete es einen Zuverdienst, z.B. aus einem Ein-Euro- oder Mini-Job.
80 Prozent der 210 Tausend Erwerbslosen bestritten ihren Lebensunterhalt vorwiegend vom Arbeitslosengeld I oder II, 16 Prozent wurden überwiegend von Angehörigen unterhalten.
Die vorliegenden Daten wurden den Ergebnissen des Mikrozensus, der jährlichen repräsentativen Haushaltsbefragung, entnommen. Umfassende Ergebnisse des Mikrozensus 2005 über die Arbeits- und Lebensverhältnisse in Thüringen werden in den nächsten Wochen veröffentlicht.


