Do, 09:15 Uhr
23.03.2006
Kein Interesse
Nordhausen (nnz). In der nnz hatte sich Volker Theuerkauf zur Betriebseinstellung der Antennenanlage geäußert. Heute liegt eine Stellungnahme der Nordhäuser Stadtverwaltung vor.
In dem Objekt Alte Dorfstraße 30 in Steigerthal befindet sich eine Gemeinschaftsantennenanlage zur Versorgung des Ortes mit Radio- und Fernsehempfang. Im Jahr 1992 wurde durch die damals selbständige Gemeinde Steigerthal mit einer privaten Firma ein Vertrag zur Versorgung mit Fernseh- und Satellitenprogrammen geschlossen. Diese Firma kündigte den Vertrag zum 31.12.2005.
Damit ist diese Antennenanlage seit dem 1. Januar 2006 ohne Betreuung; d. h., bei einer Störung oder auch Beschädigung (z. B. Sturm) erfolgt keine Instandsetzung. Leider konnten bisher keinerlei technische- sowie Abnehmerdaten in Erfahrung gebracht werden. Trotz mehrfacher Versuche wurden auch von der Firma keine Angaben zur Technik, zur Nutzeranzahl usw. gemacht. Die Stadt Nordhausen kann und darf die Versorgung mit Fernseh- und Radioempfang als Dienstleister nicht realisieren.
Um die Einwohner in Steigerthal zu unterstützen, wurde der Vorschlag unterbreitet, die Betreuung der Antennenanlage einer Fachfirma zu übertragen. Voraussetzung dafür ist, dass bekannt ist, wie viele Nutzer noch angeschlossen sind und dies auch weiterhin bleiben. Weiterhin würde eine solche Betreuung einer Fachfirma voraussetzen, dass diese Nutzer mit der Firma jeweils vertragliche Bindungen eingehen und auch ein entsprechendes Entgelt dafür bezahlen (ca. 10-15 €/Monat bei mind. 50 – besser 100 - Nutzern). Das Fernseh- und Radioangebot wäre damit gesichert, auch im Hinblick auf eine –für die Nutzer sorgenfreie - Umstellung der Sender auf digitales Fernsehen (mit der jetzigen Anlage ist ein Empfang von digitalen Fernsehen, welches es hier in der Region in 2-3 Jahren nur noch ausschließlich geben wird, nicht möglich).
Die Ortsteilbürgermeisterin wurde daraufhin mit Schreiben vom 9. Februar 2006 gebeten, diesen Sachverhalt im Ortschaftsrat zu diskutieren. Nach Rücksprache mit der Bürgermeisterin wurden am 21. Februar 2006 Informationsschreiben im Ort ausgehangen, mit der Bitte an alle Einwohner um Rückmeldung an die OT-Bürgermeisterin Frau Busch oder einen Vertreter des Amtes für Finanz- und Vermögensverwaltung, wer überhaupt noch daran angeschlossen ist, diese nutzt und auch weiterhin nutzen möchte.
Bis heute gab es keinen Rücklauf einzelner Interessenten beim Amt für Finanz- und Vermögensverwaltung. Auch bei der Ortsbürgermeisterin sind keine Rückläufe eingegangen. Sie hat darauf hin noch einmal Postwurfsendung an alle Haushalte in Steigerthal veranlasst. Die Frist bis zu einer möglichen Abschaltung wurde noch bis Mitte April verlängert.
Patrick Grabe, Pressesprecher der Stadtverwaltung
Autor: nnzIn dem Objekt Alte Dorfstraße 30 in Steigerthal befindet sich eine Gemeinschaftsantennenanlage zur Versorgung des Ortes mit Radio- und Fernsehempfang. Im Jahr 1992 wurde durch die damals selbständige Gemeinde Steigerthal mit einer privaten Firma ein Vertrag zur Versorgung mit Fernseh- und Satellitenprogrammen geschlossen. Diese Firma kündigte den Vertrag zum 31.12.2005.
Damit ist diese Antennenanlage seit dem 1. Januar 2006 ohne Betreuung; d. h., bei einer Störung oder auch Beschädigung (z. B. Sturm) erfolgt keine Instandsetzung. Leider konnten bisher keinerlei technische- sowie Abnehmerdaten in Erfahrung gebracht werden. Trotz mehrfacher Versuche wurden auch von der Firma keine Angaben zur Technik, zur Nutzeranzahl usw. gemacht. Die Stadt Nordhausen kann und darf die Versorgung mit Fernseh- und Radioempfang als Dienstleister nicht realisieren.
Um die Einwohner in Steigerthal zu unterstützen, wurde der Vorschlag unterbreitet, die Betreuung der Antennenanlage einer Fachfirma zu übertragen. Voraussetzung dafür ist, dass bekannt ist, wie viele Nutzer noch angeschlossen sind und dies auch weiterhin bleiben. Weiterhin würde eine solche Betreuung einer Fachfirma voraussetzen, dass diese Nutzer mit der Firma jeweils vertragliche Bindungen eingehen und auch ein entsprechendes Entgelt dafür bezahlen (ca. 10-15 €/Monat bei mind. 50 – besser 100 - Nutzern). Das Fernseh- und Radioangebot wäre damit gesichert, auch im Hinblick auf eine –für die Nutzer sorgenfreie - Umstellung der Sender auf digitales Fernsehen (mit der jetzigen Anlage ist ein Empfang von digitalen Fernsehen, welches es hier in der Region in 2-3 Jahren nur noch ausschließlich geben wird, nicht möglich).
Die Ortsteilbürgermeisterin wurde daraufhin mit Schreiben vom 9. Februar 2006 gebeten, diesen Sachverhalt im Ortschaftsrat zu diskutieren. Nach Rücksprache mit der Bürgermeisterin wurden am 21. Februar 2006 Informationsschreiben im Ort ausgehangen, mit der Bitte an alle Einwohner um Rückmeldung an die OT-Bürgermeisterin Frau Busch oder einen Vertreter des Amtes für Finanz- und Vermögensverwaltung, wer überhaupt noch daran angeschlossen ist, diese nutzt und auch weiterhin nutzen möchte.
Bis heute gab es keinen Rücklauf einzelner Interessenten beim Amt für Finanz- und Vermögensverwaltung. Auch bei der Ortsbürgermeisterin sind keine Rückläufe eingegangen. Sie hat darauf hin noch einmal Postwurfsendung an alle Haushalte in Steigerthal veranlasst. Die Frist bis zu einer möglichen Abschaltung wurde noch bis Mitte April verlängert.
Patrick Grabe, Pressesprecher der Stadtverwaltung

