Mi, 06:45 Uhr
22.03.2006
nnz-Rückspiegel: Minuten und Geschenke
Nordhausen (nnz). Höchste Eisenbahn war es vor einem Jahr auch im Landkreis Nordhausen. Und die nnz kümmerte sich um Wahlgeschenke an diesem 22. März des Jahres 2005.
Der Kampf um die Minute
Wenn die Eisenbahn im Südharz schon mal pünktlich in Nordhausen ankommt, dann stehen die Fahrgäste vor einem neuen Problem: Dem Umsteigen. Oftmals reicht die Zeit nicht aus. Beispiele verdeutlicht die Initiative Höchste Eisenbahn für den Südharz. Die Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen (NVS) beklagt in einem Schreiben an die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" die Planungs- und Betriebsgrundsätze der Deutschen Bahn AG, da oftmals die Fahrgäste die Verlierer seien. So seien seit einigen Fahrplanperioden Fahrzeitzuschläge, längere Umsteigezeiten und sogar Wegfall von Unterwegshalten zu beobachten. Auch das Eisenbahnmagazin verdeutlicht in seiner aktuellen Ausgabe die Problematik an Beispielen. Demnach wurden in Köln die erforderlichen Umsteigezeiten von sechs auf neun Minuten heraufgesetzt. So werde zwar die Pünktlichkeit erhöht, jedoch seien viele Anschlüsse von vornherein nicht mehr zu erreichen......ausführlich im nnz-Archiv
Keine Wahlgeschenke
Bereits seit mehreren Monaten wird in den verschiedensten Gremien des Kreistages über den Sinn oder Unsinn einer Stiftung nachgedacht, in die Überschüsse der Kreissparkasse fließen sollen. Dieses Ansinnen war vom ersten Beigeordneten der Kreisverwaltung kritisiert worden. Die nnz sprach mit ihm. Matthias Jendricke (SPD) hat ein ungutes Gefühl bei solch einer Stiftung. Zum einen will er als Finanzverantwortlicher der Kreisverwaltung möglichst selbst über die Summe verfügen, die bei rund 180.000 Euro liegen soll. Damit könnten zielgerichtet die Positionen unterstützt werden, die unter den Kürzungen der Landesregierung besonders leiden, etwa der Jugendbereich. Wie die nnz erfuhr, habe der Verwaltungsrat der Kreissparkasse während seiner jüngsten Sitzung einen Grundsatzbeschluß zur Gründung einer solchen Stiftung gefasst, was nicht einer Gründung gleichzusetzen sei......ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzDer Kampf um die Minute
Wenn die Eisenbahn im Südharz schon mal pünktlich in Nordhausen ankommt, dann stehen die Fahrgäste vor einem neuen Problem: Dem Umsteigen. Oftmals reicht die Zeit nicht aus. Beispiele verdeutlicht die Initiative Höchste Eisenbahn für den Südharz. Die Nahverkehrsservicegesellschaft Thüringen (NVS) beklagt in einem Schreiben an die Initiative "Höchste Eisenbahn für den Südharz" die Planungs- und Betriebsgrundsätze der Deutschen Bahn AG, da oftmals die Fahrgäste die Verlierer seien. So seien seit einigen Fahrplanperioden Fahrzeitzuschläge, längere Umsteigezeiten und sogar Wegfall von Unterwegshalten zu beobachten. Auch das Eisenbahnmagazin verdeutlicht in seiner aktuellen Ausgabe die Problematik an Beispielen. Demnach wurden in Köln die erforderlichen Umsteigezeiten von sechs auf neun Minuten heraufgesetzt. So werde zwar die Pünktlichkeit erhöht, jedoch seien viele Anschlüsse von vornherein nicht mehr zu erreichen......ausführlich im nnz-Archiv
Keine Wahlgeschenke
Bereits seit mehreren Monaten wird in den verschiedensten Gremien des Kreistages über den Sinn oder Unsinn einer Stiftung nachgedacht, in die Überschüsse der Kreissparkasse fließen sollen. Dieses Ansinnen war vom ersten Beigeordneten der Kreisverwaltung kritisiert worden. Die nnz sprach mit ihm. Matthias Jendricke (SPD) hat ein ungutes Gefühl bei solch einer Stiftung. Zum einen will er als Finanzverantwortlicher der Kreisverwaltung möglichst selbst über die Summe verfügen, die bei rund 180.000 Euro liegen soll. Damit könnten zielgerichtet die Positionen unterstützt werden, die unter den Kürzungen der Landesregierung besonders leiden, etwa der Jugendbereich. Wie die nnz erfuhr, habe der Verwaltungsrat der Kreissparkasse während seiner jüngsten Sitzung einen Grundsatzbeschluß zur Gründung einer solchen Stiftung gefasst, was nicht einer Gründung gleichzusetzen sei......ausführlich im nnz-Archiv

