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Mo, 13:23 Uhr
20.03.2006

Radfahren fördern

Nordhausen (nnz). Wer beim Thema Radfahren nur an Freizeitvergnügen denkt greift viel zu kurz. Das Fahrrad ist für viele Bürger aus finanziellen Gründen das Verkehrsmittel Nr. 1. auf dem Weg zur Arbeit. Ursula Burkhardt, der bündnisgrünen Oberbürgermeisterkandidatin, hilft das Fahrradfahren darüber hinaus, das Bewegungsdefizit am Arbeitsplatz auszugleichen. Und da gibt es in Nordhausen Probleme...


Das Fahrrad ist leise und ohne Schadstoffausstoß - auch ein individueller Beitrag zum Lärm- und Klimaschutz, so die bündnisgrüne Kandidatin. Auf dem täglichen Weg zur Arbeit sieht man auch außerhalb von Nordhausen viele Bürger aller Altersklassen mit dem Fahrrad. Findet man als Ortskundiger in Nordhausen hier und dort noch einen verkehrsarmen „Schleichweg“, ist dies außerhalb der Stadt in den seltensten Fällen möglich. So sind die Radfahrer täglich dem rasenden Autoverkehr ausgeliefert, beklagt Ursula Burkhardt.

Hier zeigesich der Unterschied zum Freizeitradler – wenn die Wege aufgeweicht und zerfurcht sind, wählt er eine andere Strecke oder bleibt notgedrungen zu Hause. Der Alltagsradler ist also wesentlich stärker auf verkehrstüchtige Radwege angewiesen.
Die dritte Gruppe der Radfahrer, die Fahrradtouristen, hingegen kommen nur einmal in den Südharz. Sie wenden sich enttäuscht durch die schlechte Infrastruktur für Urlauber mit dem Fahrrad attraktiveren Radfahrregionen zu, obwohl das Kultur- und Naturangebot im Südharz sie durchaus reizt und interessiert.

Das könne und dürfe nicht so hingenommen werden. Im Südharz finden viele Bürger im Tourismus ihren Arbeitsplatz. Dass das so bleibt bzw. noch mehr Arbeitsplätze im Tourismus geschaffen werden können, dafür tragen auch die Verwaltung und die Politik durch die Vorgabe einer guten Infrastruktur eine große Verantwortung, so Ursula Burkhardt.

Der Ausbau eines funktionstüchtigen Radwegenetzes für Berufs-, Feierabend- und Urlaubsradler betrifft die Nordhäuser Stadtrats- und Kreistagsmitglieder gleichermaßen, deshalb darf politisches Planen und Handeln an der Stadtgrenze nicht aufhören, denn nur eine starke Region garantiert eine starke Stadt.
Das gilt generell, aber eben auch für den Radverkehr, sagt die OB –Kandidatin Ursula Burkhardt und verweist darauf, dass sie als Mitglied des ADFC Nordhausen seit Jahren auf das Defizit an Radwegen für Freizeit, Alltags- und Urlaubsradlern in der Stadt und im Landkreis Nordhausen aufmerksam macht.
Autor: nnz

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