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Mo, 20:32 Uhr
02.01.2023
Thüringer HC

Im Derby muss ein Pflichtsieg her

Das neue Jahr beginnt für den Thüringer HC mit englischen Wochen im Mittwoch - Samstag/Sonntag-Rhythmus. Den Anfang macht der Beginn der Schlussphase in der Hinspielrunde der Bundesliga und der Auftakt zur Gruppenphase in der EHF European League gegen den Favoriten in Gruppe D - Paris 92...

Los geht es am kommenden Samstag um 18:00 Uhr in der Salza-Halle. Der THC erwartet am Mittwoch - 4. Januar, 19:30 Uhr, zum 11. HBF-Spieltag die Mannschaft von der SV Union Halle-Neustadt.

Rückblick:
Vier Punkte waren das Ziel für den Thüringer HC in den beiden Auswärtsspielen zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel. Das gelang mit einer kämpferischen soliden Leistung und somit zeigte sich Herbert Müller mit seiner Mannschaft nach dem beiden Spielen: “Ich bin natürlich mächtig stolz und glücklich, wie die Mannschaft das alte Jahr abgeschlossen hat, nicht nur bei dem schweren Auswärtsspiel in Leverkusen, sondern wie sie über die gesamten Monate seit dem ersten Spieltag hier in der Bundesliga performt hat.” Ganz überraschend war der Spielverlauf für den THC-Coach nicht, schließlich war man nach dem Spiel der TSV-Damen gegen Blomberg gewarnt.

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Mit einem Tor mussten sich die Elfen geschlagen geben und es “war klar, dass sie mit Wut im Bauch kommen. Diese junge Mannschaft, die sehr dynamischen Handball spielt, die sehr gefährlich werden kann, hat uns richtig gefordert.” Kritisch sieht er die erste Halbzeit, in der er mit der Abwehrarbeit und vor allem mit den frühen Zeitstrafen gegen seine Mannschaft unzufrieden war. “Wir sind das Risiko gegangen und haben sie so weiterspielen lassen und das war gut so. Speziell durch die Hereinnahme von Nicole Roth war die Abwehr wesentlich stabiler. Die Floskel, dass man solche Spiele über die Abwehrleistungen gewinnt, hat wieder gezogen.” Das gab dem Team die nötige Sicherheit, um in der zweiten Halbzeit das eigene schnelle Spiel aufzuziehen und mit Konstanz im Angriff die Führung auszubauen, “so, das es letztendlich ein ungefährdeter Sieg war, aber es war ein Kampfsieg”.

Zum Spiel:
Nachdem der THC über die Feiertage in zwei schweren Auswärtsspielen bei der Sport-Union Neckarsulm und dem TSV Bayer 04 Leverkusen unbesiegt blieb, geht es nun im Heimspiel gegen den Ostderbygegner des SV Union Halle-Neustadt ins Jahr 2023. Gegen die “Wildcats” hat der THC noch zwei offene Rechnungen, betont Herbert Müller: “Wir haben gegen Halle-Neustadt noch was gut zu machen. Wir haben da letzte Saison vier Punkte liegen lassen.” Die damalige Mannschaft hatte sich schwer blamiert und mit diesen beiden Niederlagen auch den Kampf um Platz drei gegen den Buxtehuder SV verloren. “Die Kräfteverhältnisse müssen im Osten wieder gerade gerückt werden und da werden wir uns zerreißen.”

Die diesjährige THC-Mannschaft zeigte bisher vor allem kämpferisch ein anderes Gesicht. Wenn es auch mal nicht so lief, so fing sich das Team immer wieder und konnte das Tempo steigern, den Gegner zumindest in den Schlussphasen niederringen, so zuletzt in Leverkusen.

Der SV Union Halle-Neustadt hat sich im vierten Jahr nach dem Aufstieg in die 1. Bundesliga fest integriert und spielt nicht mehr gegen den Abstieg. Immer wieder lassen sie mit guten Resultaten aufhorchen und schlagen auch besser platzierte Teams wie im Vorjahr den THC. Zuletzt hat man überraschenderweise in Bad Wildungen klar gewonnen und liegt so auf dem 9. Platz der Tabelle. Von den letzten sechs Spielen hat man nur in Metzingen (30:25), Bietigheim (24:35) und mit zwei Toren nur knapp gegen Blomberg (27:29) verloren.
Der THC und die Wildcats haben bisher sechs Bundesligaspiele bestritten, die ersten vier hat der THC gewonnen, im Vorjahr gingen beide Spiele verloren.

Die Hallenserinnen haben einen ziemlichen Umbruch zu bewältigen, acht Spielerinnen verließen den Klub, darunter mit Julia Redder und Lena Smolik zwei ehemalige THC-Spielerinnen. Sechs neue Frauen mussten ins Team integriert werden. Stark besetzt ist die Mannschaft mit Anica Gudelj im Tor, das mussten die THC-Frauen im Vorjahr zur Kenntnis nehmen. Spielstarker Rückhalt sind unter anderen Simone Spur-Petersen, Cecilie Woller und Maxime Struijs sowie Helena Mikkelsen, die einen wurfstarken Rückraum bilden. Die Hallenserinnen sind ein ernst zu nehmender Gegner, auf den sich der THC sehr gut vorbereiten muss, um nicht wieder eine negative Überraschung zu erleben.
Die Unterstützung der Mannschaft ist elementar wichtig, und so ruft Herbert Müller die Fans auf, in den Heimspielen der englischen Wochen auch mittwochs die Salza-Halle zu füllen und das Team in der Bundesliga und in der EHF European League anzufeuern. “Füllt unsere Halle. Ich will, dass die Salza-Halle absolut voll ist. Helft uns, wir wollen mit zwei Punkten starten.”
HaJo Steinbach/Bernd Hohnstein
Autor: red

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