So, 11:22 Uhr
19.03.2006
Akzeptanz gestiegen
Nordhausen (nnz). Mit Beginn der neuen Woche sollen die Streiks im öffentlichen Dienst auch in Nordthüringen ausgeweitet werden. Der DGB-Kreisvorsitzende Andreas Wieninger findet das gut...
Mit der Ausweitung der Streiks im öffentlichen Dienst nach Nordthüringen unterstreichen die Kollegen und Kolleginnen ihre durchaus berechtigten Forderungen. Wir als DGB unterstützen diese Forderungen, so Andreas Wieninger, der DGB Kreisvorsitzende im Gespräch mit der nnz. Wer da von Streik der ohnehin Privilegierten spreche, verkenne die Situation der Betroffenen.
Es gehe hierbei nicht um Oberministeriale, welche in warmen Amtsstuben sitzen und trotzdem jammern würden. Es geht um die vielen Feuerwehrleute, Polizisten, Krankenpfleger und Erzieherinnen, die nun wahrlich nicht überdurchschnittlich verdienen und in ihrem Job teilweise Leib und Leben riskieren. Das sind keine Privilegierten. Längere Arbeitszeiten bei gleichzeitigem Arbeitsplatzabbau bedeutet, mehr Arbeit auf weniger Menschen verteilen. Dieser Weg kann nur zu noch weiteren Arbeitslosen führen.
Als erfreulich bezeichnet Wieninger die in den letzten Tagen in der Bevölkerung gestiegene Akzeptanz zu den Forderungen der Streikenden. Diese hofft zunehmend durch den Ausgang der Verhandlungen im öffentlichen Dienst auf positive Auswirkungen ihrer eigenen Situation.
Autor: nnzMit der Ausweitung der Streiks im öffentlichen Dienst nach Nordthüringen unterstreichen die Kollegen und Kolleginnen ihre durchaus berechtigten Forderungen. Wir als DGB unterstützen diese Forderungen, so Andreas Wieninger, der DGB Kreisvorsitzende im Gespräch mit der nnz. Wer da von Streik der ohnehin Privilegierten spreche, verkenne die Situation der Betroffenen.
Es gehe hierbei nicht um Oberministeriale, welche in warmen Amtsstuben sitzen und trotzdem jammern würden. Es geht um die vielen Feuerwehrleute, Polizisten, Krankenpfleger und Erzieherinnen, die nun wahrlich nicht überdurchschnittlich verdienen und in ihrem Job teilweise Leib und Leben riskieren. Das sind keine Privilegierten. Längere Arbeitszeiten bei gleichzeitigem Arbeitsplatzabbau bedeutet, mehr Arbeit auf weniger Menschen verteilen. Dieser Weg kann nur zu noch weiteren Arbeitslosen führen.
Als erfreulich bezeichnet Wieninger die in den letzten Tagen in der Bevölkerung gestiegene Akzeptanz zu den Forderungen der Streikenden. Diese hofft zunehmend durch den Ausgang der Verhandlungen im öffentlichen Dienst auf positive Auswirkungen ihrer eigenen Situation.

