Fr, 13:39 Uhr
17.03.2006
Zwei aus fünf
Nordhausen (nnz). Noch in diesem Jahr soll in Nordhausen der Brache an der Bäckerstrasse der architektonische Garaus gemacht werden. Wie es künftig dort aussehen könnte, das stellten fünf Architekturbüros in dieser Woche in der Stadtverwaltung vor.
Zwei aus fünf (Foto: nnz)
Dieser Wettbewerb und Ihre Ideen als Experten werden uns helfen, neue Horizonte für die Brachfläche im Herzen unserer Altstadt zu öffnen, und sie zum Leben zu erwecken, so hatte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) jetzt Vertreter von fünf Planungsbüro zur Vorstellung der Ergebnisse eines Architektenwettbewerbes im Nordhäuser Rathaus begrüßt. Ab dem 8. April, unserem Tag der offenen Tür hier im Rathaus, so Frau Rinke, würden sämtliche Vorschläge im Rathaus ausgehangen. Da können sich die Interessierten dann ein eigenes Bild von den Ideen machen.
Gegenstand des Wettbewerbs – der in die Thüringer Initiative zur Stabilisierung der Innenstadt eingebettet ist und von der Deutschen Stiftung Baukultur mit initiiert wurde - war zum einen die Entwicklung eines neuen städtebaulichen Ideenkonzeptes für das brachliegende Quartier zwischen Bäcker-, Gumpert- und Kranichstraße allgemein und zum anderen die Vorstellung von Nutzungsvarianten für die Grundstücke entlang der Bäckerstraße im Besonderen.
Die sechs Preisrichter, unter ihnen Vertreter der Stiftung, der Architektenkammer sowie Experten der Stadtverwaltung und Vertreter der beiden großen Wohnungsunternehmen, sahen als besonders gelungen die Ideen des Büros wermannnerlicharchitekten aus Weimar und die Arbeit von Vitamin office aus Erfurt. Beide werden als Grundlage zur weiteren Bearbeitung des Vorhabens herangezogen. Allerdings waren sämtliche Vorschläge durch die Bank äußerst interessante und reizvoll, wenn sie auch natürlich nicht alle umgesetzt werden können. Wir haben uns besonders gefreut, dass es junge Architekten waren, die sich uns vorgestellt haben, sagte die Oberbürgermeisterin.
Der Architektenwettbewerb ist Teil eines so genannten städtebaulichen kooperativen Verfahrens analog der Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe auf dem Gebiet der Raumplanung, des Städtebaus und des Bauwesens. Im Unterscheid zu sonst üblichen Wettbewerben vertreten hier die Büros nicht anonymisierter sondern in öffentlicher Diskussion ihre Vorhaben und geben Erläuterungen zu den Projekten.
Die fünf am Wettbewerb beteiligten Büros waren nach einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren ausgelost worden. Neben den beiden genannten Büros hatten auch Factus 2 aus Erfurt sowie Wagner / Winkler und Ortsbild aus Nordhausen ihre Arbeiten vorgestellt.
Autor: nnz
Zwei aus fünf (Foto: nnz)
Dieser Wettbewerb und Ihre Ideen als Experten werden uns helfen, neue Horizonte für die Brachfläche im Herzen unserer Altstadt zu öffnen, und sie zum Leben zu erwecken, so hatte Nordhausens Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) jetzt Vertreter von fünf Planungsbüro zur Vorstellung der Ergebnisse eines Architektenwettbewerbes im Nordhäuser Rathaus begrüßt. Ab dem 8. April, unserem Tag der offenen Tür hier im Rathaus, so Frau Rinke, würden sämtliche Vorschläge im Rathaus ausgehangen. Da können sich die Interessierten dann ein eigenes Bild von den Ideen machen.
Gegenstand des Wettbewerbs – der in die Thüringer Initiative zur Stabilisierung der Innenstadt eingebettet ist und von der Deutschen Stiftung Baukultur mit initiiert wurde - war zum einen die Entwicklung eines neuen städtebaulichen Ideenkonzeptes für das brachliegende Quartier zwischen Bäcker-, Gumpert- und Kranichstraße allgemein und zum anderen die Vorstellung von Nutzungsvarianten für die Grundstücke entlang der Bäckerstraße im Besonderen.
Die sechs Preisrichter, unter ihnen Vertreter der Stiftung, der Architektenkammer sowie Experten der Stadtverwaltung und Vertreter der beiden großen Wohnungsunternehmen, sahen als besonders gelungen die Ideen des Büros wermannnerlicharchitekten aus Weimar und die Arbeit von Vitamin office aus Erfurt. Beide werden als Grundlage zur weiteren Bearbeitung des Vorhabens herangezogen. Allerdings waren sämtliche Vorschläge durch die Bank äußerst interessante und reizvoll, wenn sie auch natürlich nicht alle umgesetzt werden können. Wir haben uns besonders gefreut, dass es junge Architekten waren, die sich uns vorgestellt haben, sagte die Oberbürgermeisterin.
Der Architektenwettbewerb ist Teil eines so genannten städtebaulichen kooperativen Verfahrens analog der Grundsätze und Richtlinien für Wettbewerbe auf dem Gebiet der Raumplanung, des Städtebaus und des Bauwesens. Im Unterscheid zu sonst üblichen Wettbewerben vertreten hier die Büros nicht anonymisierter sondern in öffentlicher Diskussion ihre Vorhaben und geben Erläuterungen zu den Projekten.
Die fünf am Wettbewerb beteiligten Büros waren nach einem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren ausgelost worden. Neben den beiden genannten Büros hatten auch Factus 2 aus Erfurt sowie Wagner / Winkler und Ortsbild aus Nordhausen ihre Arbeiten vorgestellt.

